Aber das Wetter war gut und die Sonne schien sogar durch die hohen Hecken, die die Straße begrenzten.
schließlich sahen wir in der Ferne, über zwei Felder hinweg eine Reihe von Menhiren.
Das war schon ne recht matschige Angelegenheit, dorthin zu kommen, aber wir haben standhaft die Aufgaben nicht gescheut und auch ein kläffender Hund konnte uns nich abhalten.
Voila, Menhire…
Sie sind wohl in Ost-West-Richtung aufgestellt und spiegeln den Sonnenverlauf zur den Sonnenwenden wider.
Es war halt alles ziemlich matschig da und durch den Regen der letzten Tage nicht besser. Also kämpften wir uns durch einen halben Sumpf zurück zum Auto, aber egal. Schuhe und Hosen versaut, aber Mission erfüllt und Menhire gefunden.
Und das war noch nicht alles, denn plötzlich wies uns ein Hinweisschild (die sind wirklich gut versteckt diese Dinger. Ich glaube, die wollen hier gar nicht, dass man die Menhire findet.) auf einen weiteren Menhier hin. Das war am Ende einer Wiese ein wirklich ganz schön großer Kerl, 8 Meter hoch. Echt ne Frage, wie die Menschen der Steinzeit das Ungetüm dahin und auch aufgestellt bekommen haben.
Weil das Wetter nun mal geil war, ging es es weiter an die Küste, noch mal zu La Torche. Das Wetter war echt toll und die Wellen auch.
Man sieht schon die Wellen. Auch ein paar Surfer und Windsurfer waren am Anfang noch da. Aber die waren irgendwann auch weg. Stattdessen waren ja wir da und sind dann raus auf die Spitze, um noch ein paar schöne Blicke über den Ozean zu erhaschen. Oder wie hier auf die Kirche von Penmarc'h:
Es war recht einsam. Ich glaube, im Sommer ist hier wesentlich mehr los.
Wobei das Meer wirklich klasse war:
Man konnte auch noch alte Bunkerreste sehen, die aber, wie man hier sieht schon eher verfallen waren.
Ja, vorne auf der Spitze warm wirklich schöner Seegang zu sehen.
Oben auf der Pointe de la Horche waren dann auch noch die Überreste von Dolden zu sehen.
Die Möwen zeigten sich von so viel Steinzeit dann doch eher unbeeindruckt.
Nach dem Ausflug auf die Pointe hatten wir dann erst mal Hunger und gönnten und noch einen leckeren Galette in einer netten Creperie neben der Kapelle mit dem ältesten Kalvarienberg der Bretagne.
Lecker.
Nach dem Essen und dem Besuch einer kleinen Töpferei am Wege, machten wir uns dann noch auf nach Ille Tudy, sozusagen der Zwillingsstadt von Loctudy auf der anderen Seite der Flussmündung. Ilke Tudy ist nur ein kleiner Ferienort, der vom Tourismus lebt und ein paar nette Strände zu bieten hat, zu er jetzigen Jahreszeit also tot ist.
Und auch Ilke Tudy hat noch eine Kirche und mit den Bildern derselben werde ich meinen Blog für heute beenden
So, das wars in der Bretagne. Es war ziemlich geil und wir haben viel gesehen.
Morgen fahren wir dann erst mal nach Reims, von wo ich mich hoffe ich, morge wieder melden kann. Bis dann alles Gute und take care.
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