Freitag, 31. Dezember 2010

31.12.2010 – Budapest – Tag 5

So, noch ist 2010. Es ist noch ein bisschen Zeit, ehe wir auf den Oktogon gehen werden und der Party von VIVA Ungarn beiwohnen werden, um das neue Jahr einzuläuten.

Aber, ehe ich es vergesse: Von dieser Stelle aus, euch allen alles Gute für 2011. Habt ein tolles Jahr.

Heute stand der Tag ganz im Zeichen der Wellness. Wir fuhren nämlich ins Gellert Bad, das wohl bekannteste und berühmteste der Thermalbäder in Budapest. Gelegen ist es am gleichnamigen Hügel auf der Budaer Seite der Stadt. Dort sind wir bereits einmal umgestiegen, also war der Weg zum Bad bekannt.

Das Bad ist aufgeteilt: Es gibt einen recht kleinen Bereich, der für beide Geschlechter offen ist. Der größere Teil jeweils ist jedoch geschlechtlich getrennt. Es gibt einen Sauna-, Dampfbad- und Heißwasserbereich für Männer, wie für Frauen. Hat natürlich auch seine Vorteile. Interessanterweise, was es mir ein wenig unklar macht, wieso man die Geschlechter trennt, tragen die meisten Ungarn in der Sauna trotzdem Badebekleidung. Ungewohnt.

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Das war wirklich klasse, kann aber leider nicht großartig dokumentiert werden, da im Schwimmbad fast überall fotografieren verbroten ist.

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Schon sehr schön.

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Diese schöne Eisenbrücke führt hinüber nach Pest.

Danach dann gab es einen Ausflug in die ungarische Kaffeehauskultur. Schwierig ehrlich gesagt, da die meisten Kaffeehäuser im Zentrum von Touristen voll sind, was natürlich auch nicht so dolle ist.

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Hier im Zentrum stiegen wir dann wieder ein in die U-Bahn Linie 1.

Zum Glück haben wir in unserer Nähe, also ein bisschen außerhalb eines gefunden und aufgesucht.

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Hier in der Nähe dieses Bahnhofes.

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War wirklich toll: Lecker Kaffee und Kuchen und ein Sektchen hintendrauf. Passend für den letzten Tag des Jahres

Zum Abendessen fröhnten wir dann auch noch mal der ungarischen Küche in N.O.A.s Grill, was wirklich sehr sehr geil war. Kochen können die hier nun mal wirklich. Allerdings wieder keine Essensfotos. Damit will ich euch heute wirklich verschonen.

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Am Oktogon hatte die Party schon angefangen. Wirklich viele Leute waren da.

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In Ungarn verkleidet m an sich im Übrigen zu Silvester. Wir haben das allerdings noch nicht gemacht.

Das ungarische VIVA unterhielt die Leute mit Karaoke. Ich hatte den Eindruck, dass die Moderatorin (links im Bild) beim Stöckchen Ziehen verloren hatte und nun dieses Event moderieren musste.

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Na, wir werden sehen, wie der Abend weiter geht. In ca. einer Stunde gehen wir noch mal raus zum Oktagon. Bericht dazu dann morgen.

Ansonsten: Have Fun.

30.12.2010 – Budapest – Tag 4

Durchgefroren, satt, zufrieden und wieder zurück im Hotel. Ein wahrhaft gelungener Tag.

Nach einem weiteren unerwähnenswerten Frühstück ging es los, um ein bisschen mehr von dieser schönen Stadt kennen zu lernen.

Der Vormittag galt dem Haus des Terrors. Also wieder mal etwas nachdenkliches. In diesem ehemaligen Hauptquartier der ungarischen Geheimpolizei ist ein Museum untergebracht, in dem den Opfern des faschistischen und stalinistischen Regimes in Ungarn gedacht wird. Sehr sehr beeindruckend und auch beklemmend.

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Mittagessen musste dann dennoch sein. Bombay Express rief noch mal wieder. Und das Chicken Vindaloo war scharf und großartig (dass es scharf war, hab ich eben zum zweiten Mal erfahren und glaubt mir, dass war wesentlich schlimmer als beim Essen… puh….). Ich denke, da gehen wir noch mal hin.

Weiter ging es mit einer tollen alten U-Bahn der Metrolinie 1 zum Varosilget, dem großen Park in Budapest, in dem auch heute einiges los war, trotz des kalten Wetters. Aber immerhin gabs ja auch Glühwein zum Aufwärmen, auch wenn ich schwören könnte, dass der hier mit Wasser gestreckt war. Damn… aber egal.

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Wir liefen ein bisschen durch die Gegend, sahen das Schloss,

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sahen die dazu gehörige Kapelle

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sahen den dampfenden See (Budapest hat viele Thermalquellen, wie man sehen kann),

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Wir sahen eine Brücke, die über nichts führte,

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sahen die Statue von Anonymus.

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All das, ehe wir den Park verließen, um uns den Milleniumsplatz anzuschauen,

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auf dem sich anscheinend auch ein Denkmal für die Geisterkönige aus dem Herrn der Ringe befindet.

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Hier waren viele Touristen, die von großen Bussen ausgespuckt worden, um sich dieses offenbar ungarische Nationalheiligtum anzuschauen, die wir dann aber auch schnell links liegen ließen, um uns gen geologisches Institut aufzumachen, das in einem der schönsten Jugendstilgebäude Budapests untergebracht ist.

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Der Weg dahin führte durch graue Vorstadtschluchten und eine wirklich große Kälte…. (naja, man sagt ja, in Berlin wäre es noch kälter als hier.)

Dort angekommen sagte uns dann ein alter Mann am Eingang (zumindest glaubte wir, dass es uns das sagen wollte. Unser Ungarisch war nicht so gut), dass das Museum geschlossen wäre. Also kein Blick auf das Gebäude von Innen.

Also gings zurück zum Oktogon mit Bus und Bahn und nach einem kurzen Aufwärmen in Budapests schönstem Kaffeehaus – Starbucks- war mir dann nach einem kleinen Spaziergang über die Andrassy Utca zum Zentrum. Es war dunkel geworden und kalt war es sowieso.

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Die Oper.

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Solche Säulen, die Eingänge tragen, findet man hier in Budapest überall.

Wir gingen noch mal bis zur Stefans Basilika und zum Weihnachtsmarkt, wo wir dieses Mal keinen Glühwein tranken. Ich mein, man kann ja nicht nur Glühwein trinken, oder?

Hier stattdessen noch ein paar Bilder von der Basilika.

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Eine peinliche Band spielte auf dem Weihnachtsmarkt. Da hätte ich mit meinen Freunden besser gesungen und gespielt.

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Wieder zurück dann noch ein leckeres Abendessen und dann wieder zurück im Hotel.

Morgen ist Silvester. Mal sehen, was dann passiert. Für heute alles Gute aus Budapest.

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Gute Nacht.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

29.12.2010 – Budapest – Tag 3

Wieder im Hotel, wieder zurück nach einem leckeren Essen beim
Inder und ein paar leckeren Getränken.

Er erste Teil des heutigen Tages galt dem Besuch der auf der Budaer Seite gelegenen Festung mit Burg und Mathias Kirche sowie der Fischer Bastei.

Aber erst mal mussten wir U-Bahn fahren. Und die Budapester U-Bahn ist ja berühmt für ihre Tiefe und die langen Rolltreppen. Das Bild bietet einen sicherlich nur unvollkommenen Blick hinunter in die U-Bahn.

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Auf der anderen Seite liegt im Dunst das Parlamentsgebäude.

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Die Tram Nummer 19 fährt auf der Budaer Seite die Donau entlang. Wie allerdings entschlossen uns zu einem Spaziergang durch den immer noch sehr kalten winterlichen Morgen.

 DSC_0180Die Kettenbrücke und die Zitadelle auf dem Gellert Berg in noch viel viel mehr Dunst. DSC_0183

Das Wetter wurde ein bisschen klarer, was man hier beim Blick auf die Kettenbrücke deutlich sehen kann.

DSC_0191 Oben lag dann die Burg, auf die wir dann mittels Zahnradbahn hoch fuhren. Es war kalt, aber Gott sie Dank nicht windig, so dass es sich gut aushalten lies.

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Das ist die Strecke, die die Bahn nach oben auf den Hügel fährt.

Der Blick von oben ist toll, aber auch hier leider ziemlich trüb. Trotzdem ein paar Bilder davon.

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Oben dann auch wieder ein Krippe.

DSC_0207 Weiter ging es zur Mathiaskirche.

DSC_0209 Ab und zu brach immer wieder die Sonne durch den Dunst.

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Von der Fischerbastei dann wieder der Blick auf Pest und die andere Donauseite.

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Das Wetter war immer noch kalt, aber es gibt auch hier in Ungarn Dinge, die immer gut dagegen helfen…

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…wie ein guter Glühwein.

Das ist die Fischerbastei.DSC_0220

Das Innere der Kirche ist üppig verziert und prächtig geschmückt.

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Neben der Kirche ist das Hilton Budapest, in dessen Fenstern sich die Kirche spiegelt.

  DSC_0244 Hier noch ein paar weitere Bilder vom Varhegy:

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Die Sonne beschien nun die andere Seite der Donau, wie hier noch einmal das Parlamentsgebäude.

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Der Palast

 DSC_0255 Und unten noch einmal Parlament und Kettenbrücke.

DSC_0263 Wir machten uns dann auf den Weg nach unten, der eigentlich gesperrt war, was wir aber ignorierten. Was konnte schon passieren?

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Die Sonne spiegelte sich in der Donau.

DSC_0283 Dummerweise war dann doch irgendwann Schluss mit dem abgesperrten Weg, denn dieses Tor konnten wir nicht überwinden. Also ging es unverrichteter Dinge wieder den Berg hinauf und einen anderen Weg, der nicht gesperrt war, nach unten.

DSC_0284 DSC_0285 Auch hier waren wieder unbekannte Künstler am Werk.

DSC_0289Weiter fuhren wir mit der Tram 19 zum Gellert Hotel und von da aus über die Donau.

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Auch hier wieder ein tolles Gebäude, wie man sie wirklich immer wieder in Budapest findet.

DSC_0295 Um ca. 16 Uhr kamen wir dann in der Holcaust Ausstellung an, die wir uns noch anschauten, und die das Schicksal der ungarischen Juden und Roma sehr anschaulich beschreibt. Es lief mir kalt den Rücken herunter. Sehr empfehlenswert.

Das Abendprogramm habe ich bereits beschrieben.

Das war also der dritte Tag in Budapest und mehr gibt es morgen zu sehen und lesen.