Nach dem Kaffee ging die Fahrt heute morgen zunächst zu den Markthallen gegenüber des Bahnhofes, in denen aber nicht mehr so viel los war.
So hielten wir uns dort nicht lange auf und stiegen in die vollkommen überfüllte E15, um nach Belém zu kommen. Lissabons Tor zur Welt sozusagen. Ein toller Tag, um einmal so richtig Tourist zu sein....
Der Palacio Nacional da Ajuda liegt auf einer Anhöhe, das heißt, die Götter hatten vor dem Erreichen des Ziels den Schweiß gesetzt. Das Wetter war wirklich gut (noch) und der doch recht lange Anstieg eine von Kasernen gesäumten Straßen hinauf wurde durch einige schöne Anblicke des im 19. Jh. gebauten Palastes belohnt.
Drinnen im Palast war ich allerdings nicht. Dafür waren die Ausblicke auf Belém und die die Brücke des 25. April schön anzuschauen.
Gegenüber des Palastes befindet sich ein in meinen Augen in den Reiseführern übersehenes Kleinod, nämlich ein botanischer Garten
Im botanischen Garten selbst gibt es schöne alte (auch außergewöhnliche) Bäumen...
...einem parkartig angelegten Teil...
Hierhin hat sich kaum ein Tourist verirrt und das war auch eigentlich gut so.
Gestärkt mit Fisch und Kraken ging es dann zum Highlight der Manuelinik, dem Hieronymiten Kloster. Die Schlange war lang, also wir uns brav angestellt und gewartet. 40 Minuten warten für 10 Minuten Kloster anschauen. Das steht zwar in keinerlei Verhältnis, aber der Kreuzgang und auch die Kirche sind wirklich sehenswert. Schön wars.
Hier deswegen ohne viele Bemerkungen eine Bilderauswahl.
Ein paar Details von außen...
Als wir dann drinnen waren, trübte sich das Wetter wieder einmal ein.... Daher die Bilder aus dem Kreuzgang auch deutlich grauer....
Danach ein Sprint durch den mittlerweile wieder das Kommando übernommen habenden Regen zum Turm von Belém, ebenfalls Manuelistik und früher für die Verteidigung der Flussmündung oder auch als Kerker fungierend.
Die Treppen waren eng und es war gar nicht so einfach nach oben auf die Aussichtsplattform zu kommen, was bei dem Regen aber auch nicht so erstrebenswert. Jedenfalls war ich nass und mir war kalt. Heute hatte es nur 12°C und das war damit der mit Abstand kühlste Tag der Reise.
Aber das Wetter wurde dann wieder besser....
Wir kletterten wieder von Turm hinab.
Den Abschluss unserer Fahrt nach Belem bildete dann ein Besuch in der legendären Fabricia dos Pasteis de Belem, einer Konditorei, die auf die Herstellung kleiner Blätterteig-Creme-Pasteten spezialisiert ist.
Mit dem Bus ging es dann zurück ins Hotel und hier starten nun die Vorbereitungen für den Jahreswechsel.
Ich wünsche euch jedenfalls allen einen guten Rutsch und alles Gute für 2010.
Und ich melde mich im neuen Jahr von dieser Stelle wieder.