Die Ville Close als alte Festung hatte natürlich auch Schießscharten, durch die nun die Sonne hindurchschien.
Eigentlich ist das ganze eine richtige Touristenfalle, aber jetzt, am 2. Januar waren außer uns nicht viele Leute unterwegs, die unseren Patz auf der Straße hätten streitig machen können. Das fand ich nun wirklich sehr sehr angenehm.
In loser Reihenfolge nun ein paar Impressionen aus der Ville Close:
Eine sehr witzige Art des Ständers für eine Straßenlaterne….
Die dicken Mauern….
Hier konnte man dann etwas hinaus und auf den Hafen schauen.
Weiter ging's. Das Wetter war nun wirklich toll. Der Himmel strahlend blau und es war angenehm mild.
Nach dem ausgiebigen Erkunden der Ville Close war es dann Zeit für einen kleinen Imbiss, der aus deinem Galette Complete, einem Buchweizenpfannkuchen mit Ei, Schinken und Käse, bestand. Sehr lecker.
Der Ort hat eine schöne gotische Dorfkirche mit dazugehörigem Kalvarienberg. Leider war auch diese Kirche, obwohl anders versprochen, zu. Somit nur ein paar Bilder von Außen.
Das wars dann hier. Also wieder ins Auto und auf zur nächsten Station unserer heutigen Rundreise rund um Concarneau, nach Fouesnant (ohne den Wald…) und zu einer des am besten erhaltenen romanischen Kirchen, St. Pierre: Dieser Teil ist neu, erst im 18. Jh. hinzugefügt, aber im Inneren sieht man noch viel von der Romanik.
Man beachte auch die Verzierungen an den Kapitellen der Säulen.
So, aber nun mal genug von Kirchen und Baustilen. Das Wetter musste geradezu einladen, einen Spaziergang am Meer zu machen. So sind wir also dann wieder ans Meer, nämlich nach Beg Meil gefahren und dort am Strand entlanggelaufen. Das Wetter war noch immer traumhaft und es war wirklich schön.
Es gab Muscheln, die ätzt (gerade war Ebbe) frei lagen und nur drauf warteten, wieder vom Wasser umspült zu werden.
Viele der Steine hier waren über und wüber von Flechten bewachsen.
Und der Ginster blühte (wir schreiben den 2. Januar…)
Das Wetter wurde dann (wir waren in der Zwischenzeit an der Pointe de Mousterlin angekommen) schlechter und wir kriegten sogar einige Regentropfen ab.
Hier sieht man, dass es im Hintergrund auch recht exzessiv regenet….
Wir saßen aber trocken und warm in unserem Auto und machten erst mal, es war ja schlechtes Wetter, einen Abstecher, nein dieses Mal nicht in eine Mall, sondern in eine Keksfabrik.
Dort deckten wir uns dann auch mit einigen der lokalen Spezialitäten ein, ehe wir (die Sonne schien nun nach diesem kurzen Schauer wieder) nach Benodet an der Mündung des Flüsschens Ödet in den Atlantik weiterfuhren. Hier war eitel Sonnenschein, einige Tourist unterwegs und ansonsten nicht so viel gebacken.
Hier der Leuchtturm:
Und hier der Odet, der hier ins Meer fließt:
Weils so schön war, noch ein paar Impressionen:
Die Kirche von Benotet hat einen frühgotischen Chorraum mit dafür typischen Verzierungen.
So, das wars dann. Wir verabschiedeten uns von Benotet und fuhren zurück zum Ferienhaus, zu einem leckeren Abendessen. Mittlerweile reget es auch schon wieder. Mal sehen, was morgen wird….
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