Freitag, 6. Juli 2012

Vienna Calling - BURGENland

 So der letzte Abend im Burgenland ist da.
Wenn wir über Temperaturen reden, dann bleiben wir bei dem, was auch in den letzten Tagen immer unser guter Begleiter war: Temperaturen so im Bereich von 35°C hatten wir auch heute.

Allerdings gebe ich zu, dass ich heute weniger Bilder zum bloggen habe, was aber nicht daran liegt, dass ich heute weniger erlebt habe, sondern schlicht und einfach daran, dass es Wiederholugen gibt.

Das begann damit, dass wir heute Vormittag noch mal nach Eisenstadt gefahren sind. Sinn der Sache war es, noch ein bisschen was für unsere kulturelle Bildung zu tun.

Donnerstags und Freitags nämlich sind in Eisenstadt im Haydnsaal des Palastes  die Matinee Konzerte (siehe gestern). Heute dann statt den Blechbläsern das Streichquartett, dass uns mit verschiedensten Werken erfreut hat.



Nach dem Konzert und dem Mittagessen (und einem kleinen Weineinkauf, den wir noch tätigen mussten) ging es dann vorbei an Sonnenblumenfeldern.

Das Ziel war heute noch einmal die Burg Forchenberg, eines der Wahrzeichen des Burgenlandes, an dem wir ja schon ma vorbei gefahren waren. Dieses Mal wollten wir uns die Burg ein bisschen genauer ansehen.


Leider ist das meiste an dieser Burg nur mit einer Führung zusehen, so dass uns das meiste verborgen geblieben ist. Hier aber noch ein Ausblick von der Burg nach unten....

Über all dem schien (noch, was sich bald ändern sollte) die Sonne.
 Dummerweise musste man für eine ausführlichere Besichtigung der Burg eine Führung machen, auf die wir aber so gar keinen Bock hatten.  Also gibt es nur ein paar Eindrücke von außen, wo man hin konnte, ohne eine Führung zu bekommen, zum Beispiel diesen Brunnen, der direkt neben dem Café war, in dem wir noch eine leckere Melange (so nennt man hier nen Milchkaffee) zu uns nahmen.



Gestärkt von dem Kaffee waren wir dann in der Lage, den Rest der Burg (den wir uns angucken durften) weiter zu erkunden. Wie geagt, das ist leider wenig, aber dieses Krokodil unter der Decke im Durchgang zum Innenhof, das gab es noch zu sehen. Krokodile untern Dach? Komisch....
 Dies hier ist der Innenhof, zu dem uns dann der Zugang endgültig verwehrt geblieben ist.


Naja, was soll man machen, außer die Burg wieder zu verlassen. 

 Das Wetter, so deutlich zu erkennen, schlug langsam (oder eher schnell würde ich sagen) um in ein heftiges Gewitter, das sich hier zusammenbraute


 Somit konnten wir dann auch die Rosaliakapelle oberhalb von Forchtenstein nicht mehr geben, sondern sind zurück nach Mattersburg gefahren, wo wir noch in einem wirklich tollen Weinlokal einkehrten.... 
 So, das war der letzte Tag im Burgenland.

Morgen gehts dann zurück.

Ich hoffe, das mein Bericht ein bisschen unterhaltsam war und wünsch euch allen nen schönen Sommer (wenn auch keine 36°C).

Take Care.



Donnerstag, 5. Juli 2012

Vienna Calling - Auf den Spuren von Joseph Haydn

Ein neuer Tag im Burgenland.
Ein erneuter Tag mit Temperaturen über 30°C.
Ein Tag, an dem es wieder einmal ein Gewitter gegeben hat.

Es ging nach Eisenstadt, wo wir uns auf den Spuren Joseph Haydns begaben.
Haydn war am Hof von Graf Esterhazy angestellt, dessen Palast wir hier erst einmal aufsuchten. Wir parkten im Parkhus unterhalb des Palastes (das Schild ist ja gut zu erkennen) für den wirklich fürstlichen Preis von 3€ die Stunde.
 

 Der Palast ist wirklich sehenswert.
Wir pickten und zwei echte Highlights raus, die Besichtigung des Weinkellers (es ist wirklich schön, bei diesem Wetter kühle und feuchte Orte aufzusuchen) und dann später den Haydnsaal für ein Konzert der joseph Haydn brass. Dazu jedoch gleich mehr,

Das Wetter: Man siehts ja
Der Palast: Wirklich schön von außen.



 Also gingen wir rein.
Von innnen sieht man, dass das Gebäude nicht mehr gelb sondern weiß gestrichen ist.
 An der Fassabe sieht man viele Gesichter und Fratzen, von denen ich auch ein paar fotografieren musste, wie ich sie teilweise einfach wirklich witzig fand.



 Dann ging es runter in den Keller, den Weinkeller.
 Die Familie Esterhazy hatte imer eine große Afinität zum Wein Selbst besaßen sie Weingüter und sammelten Wein. Auch heute noch gibt es ein Weingut und Esterhazy Weine, von dem ich mir zum Ende auch nich einen vorzüglichen Eiswein mitnahm.

Ein paar Eindrücke aus dem Weinkeller, in dem es in der Hauptsache eines zu sehen gab: Wein.
 Alte Weinflaschen....
 Viele Weinflaschen.....


Zwischendurch auch zum Beispiel eine Weinpresse
Oder alte Weinkrüge, wie diese hier.
Außerdem natürich alte Weinflaschen.
 Oder ein alter Rebstock, an dem sehr schön demonstriert wurde, wie man ihn zu beschneiden hat.


Irgendwann begaben wir uns dann mal aus dem finsteren Keller nach oben.
Hier der Empiresaal.
 Es ging dann weiter in den Haydnsaal, in dem wir dann ein sehr unterhaltsames Konzert genießen durften.
 Die meisten Stücke waren natürlich von diesem Herrn hier:
 Aber auch Wagner, Beethoven und Mozart wurden von einem Blechbläserquintett gegeben.

Nach einer Stunde war das vorbei und es ging wieder raus in die heiße Hölle der Hauptstadt des Burgenlandes. Die Fußgängerzone von Eisenstadt ist relativ lngweilig und wir fanden auch keinen passenden Ort, um ein leckeres Mittagessen zu bekommen.
 Also umfuhren wir Eisenstadt noch ein bisschen.
 Irgendwann kamen wir dann (auf einigen Umwegen, die uns fast über eine Baustelle geführt hätten) oberhalb von Eisenstadt zu einem Restaurant, der Gloriette, natürlich ihrem großen Vorbild in Wien nachgemacht und mit einem tollen Blick nach unten auf Eisenstadt und die panonische Tiefebene.
 Das Essen da war gut und wirklich günsitg (Mittagsmenu für 7,50€). Ein echter Tipp für Besucher von Eisenstadt.
 Der Wal in unserem Rücken ließ uns auch den heißen Sommer als sehr angenehm erleben hier oben.


Das was dann noch kam, war ein Kurztip nach Weiner Neustadt.

Der Dom, der eigentlich wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist.
Aber anscheinend haben ein paar Bauarbeiter die Tür offen gelassen. Und wo eine offene Tür ist, kann man auch reingehen.
 Okay, aber der Dom wird wirklich renoviert. Es ist nicht so, dass hier nur faule Handwerker vergessen, Türen zuumachen, naja, so isses dann halt.
 Aber diese Gedenktafel wollte ich dann noch mitnahmen
 Was dann noch sehenswert war?
Zum Beispiel dieses Tor zur Propstei.
Hier ist sogar ein Schild am Eingang, dass dies ein geschütztes Baudenkmal ist, was bei kriegerischen Auseinandersetzungen (so stehts da wirklich) doch bitte zu schützen sei. Naja, die Islamistenfreaks in Mali haben sich auch richtig gut an solche Anweisungen gehalten oder auch die Islamistenfreaks in Pakistan.... naja....
 Noch einmal ein kurzer Blick auf den Dom von der Propstei her.
 Vor dem Dom fanden wir dann noch diesen schönen bunten Brunnen.


Im Endeffekt ein schöer Tag, der auch von der Hitze ein bisschen negativ beeinflusst wurde, weil große Touren zu Fuß einfach nicht gut möglich waren.


Morgen gehts dann noch mal ein bisschen weiter durch den Osten Österreichs, ehe es dann am Samstag wieder nach Hause geht.

Ich sag mal, bir mogen.

Take Care.