Mittwoch, 4. Januar 2012

Dumbos Tour De France - Tag 3 - Penmarc'h

Ein weiterer Tag, der erste des Jahres 2012 ist fast vorbei. Wir sitzen hier vor dem wärmenden Kaminofen, ein weiterer Tag wird reflektiert und Pläne geschmiedet, was man an einem weiteren regnerischen Tag hier wohl so anfangen kann. Ja, regnerisch war es hier natürlich heute auch. Aber das macht ja nix. Wir hätten ja auch nach Hurgada (oder wie man das nennt) zum All-Inclusive-Assi-Abhängen fahren können. Wäre aber nicht annähernd so interessant gewesen. DSC 0007
DSC 0005 Unser Heus ist aus Granitblöcken gebaut, die je nach Zusammensetzung auch recht unterschiedlich aussehen können (Feldspat, Quarz und Glimmer), wie man hier sieht. DSC 0001
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Da wir das mit dem Feuer mittlerweile in den Griff bekommen, nachdem es gestern etwas länger gedauert hatte. Also heute war schön schnell warm und nach einem leckeren Frühstück machten wir uns, schon etwas seltsam verklagt, könnte man sagen, zu einem Spaziergang in Richtung Hafen auf. DSC 0013
Nach einer Stunde und ziemlich durchnässt, waren wir dann wieder im Haus, von wo wir uns dann - dieses Mal motorisiert - aufmachten, um den Rest von Penmarc'h zu erkunden. Die Gemeinde ist aus mehreren Dörfern zusammengesetzt und auch dementsprechend weitläufig, so dass die Motorisierung durchaus sinnvoll war. Zuerst ging es zum Leuchtturm von Eckmühl, der als einer der schönsten der Bretagne gilt. DSC 0014
Okay, ist halt ein Leuchtturm…. Weiter ging es zum Fischereihafen. Das Wetter war immer noch nass, aber ein bisschen Aussteigen und Fotos machen war immer noch möglich. Dummerweise ist bei meinem Daimler nun nicht nur eine Rückscheibe mit einem Keil gesichert, sondern gleich auch mal die zweite, die heute beim Versuch des Runterlassend den Geist aufgab. Allerdings ist der Keil da nun nicht ein Holzkeil sondern übergangsweise ein Schraubenzieher. Ich denke aber, dass ich zu Hause dann auch Symmetriegründen doch einen Holzkeil wählen werde…. Aber zurück zum eigentlich Thema: Penmarc'h im Regen. Im Auto, also schön warm und trocken machten wir uns dann auf den Weg zu den Felsen von St. Guénolé, auch einem Ortsteil von Penmarc'h. Hier findet man eine wirklich schöne Steilküste, die auch heute einen wirklich schöne Anblick bot (trotz Wind und Regen, oder vielleicht auch grade wegen Regen und Wind). DSC 0022
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Auch die Möwen hatten ihren Spaß bei dem Wetter… DSC 0048
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Echt nicht schlecht. DSC 0093
Allerdings scheinen die Sitten in der Bretagne etwas härter zu sein. DSC 0037
Ich war der Meinung, dass Menschenopfer schon längst abgeschafft sind. Hmmmmm…. Aber, ich meine, wenn man hier so einsam wohnt, dann kann man schon mal auf komische Gedanken kommen, ich weiß ja nicht…. DSC 0098
Zum Thema Kirche kommen wir noch ein bisschen später, aber jetzt schon mal soviel: Die Bretonen sind ein frommes Volk, was man an etlichen Kirchen und den sogenannten Kalvarienbergen sehen kann. Aber auch Wegkreuze sieht man überall und viele von denen sind auch wirklich alt. DSC 0103 Wir sind dann jedenfalls weiter zur Pointe de la Horche. Hier beginnt ein Paradies für Surfer, die auch heute unterwegs waren. Wir haben uns mit einem Kaffee und einer Kleinigkeit zu essen begnügt. DSC 0106 Das war nicht unlecker…. Kommen wir nun zum kirchlichen Teil des heutigen Blogeintrages. Drei Kirchen standen noch auf unserem Programm für heute (eher zufällig, aber wie ich finde, was es ein gelungener Zufall). DSC 0109
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Hier auch der dazu passende Kalvarienberg. DSC 0110
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DSC 0114 Man sieht den durch Wind und Wetter verwitterten Granit. Dennoch sind die Reliefs und Statuen sehr beindruckend…. Eine zweite Kapelle aus dem 12. Jh. (nur der Chorraum einer größeren Kirche) findet man ganz in der Nähe. DSC 0124 Zum Abschluss die Pfarrkirche von Penmarc'h im Ortsteil Bourg, sehr gotisch mit sehr vielen leider auch schon sehr verwitterten Verzierungen überall. DSC 0126 Ein paar Fotos der Details dieser tollen Kirche. DSC 0129
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DSC 0146 Langsam wurde es dunkel und wir machten uns auf den Heimweg. Ein leckeres Essen und ein gemütlicher Ausklang des Tages und das wars. Bis denne….

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