Da wir das mit dem Feuer mittlerweile in den Griff bekommen, nachdem es gestern etwas länger gedauert hatte. Also heute war schön schnell warm und nach einem leckeren Frühstück machten wir uns, schon etwas seltsam verklagt, könnte man sagen, zu einem Spaziergang in Richtung Hafen auf.
Nach einer Stunde und ziemlich durchnässt, waren wir dann wieder im Haus, von wo wir uns dann - dieses Mal motorisiert - aufmachten, um den Rest von Penmarc'h zu erkunden. Die Gemeinde ist aus mehreren Dörfern zusammengesetzt und auch dementsprechend weitläufig, so dass die Motorisierung durchaus sinnvoll war. Zuerst ging es zum Leuchtturm von Eckmühl, der als einer der schönsten der Bretagne gilt.
Okay, ist halt ein Leuchtturm…. Weiter ging es zum Fischereihafen. Das Wetter war immer noch nass, aber ein bisschen Aussteigen und Fotos machen war immer noch möglich. Dummerweise ist bei meinem Daimler nun nicht nur eine Rückscheibe mit einem Keil gesichert, sondern gleich auch mal die zweite, die heute beim Versuch des Runterlassend den Geist aufgab. Allerdings ist der Keil da nun nicht ein Holzkeil sondern übergangsweise ein Schraubenzieher. Ich denke aber, dass ich zu Hause dann auch Symmetriegründen doch einen Holzkeil wählen werde…. Aber zurück zum eigentlich Thema: Penmarc'h im Regen. Im Auto, also schön warm und trocken machten wir uns dann auf den Weg zu den Felsen von St. Guénolé, auch einem Ortsteil von Penmarc'h. Hier findet man eine wirklich schöne Steilküste, die auch heute einen wirklich schöne Anblick bot (trotz Wind und Regen, oder vielleicht auch grade wegen Regen und Wind).
Auch die Möwen hatten ihren Spaß bei dem Wetter…
Echt nicht schlecht.
Allerdings scheinen die Sitten in der Bretagne etwas härter zu sein.
Ich war der Meinung, dass Menschenopfer schon längst abgeschafft sind. Hmmmmm…. Aber, ich meine, wenn man hier so einsam wohnt, dann kann man schon mal auf komische Gedanken kommen, ich weiß ja nicht….
Zum Thema Kirche kommen wir noch ein bisschen später, aber jetzt schon mal soviel: Die Bretonen sind ein frommes Volk, was man an etlichen Kirchen und den sogenannten Kalvarienbergen sehen kann. Aber auch Wegkreuze sieht man überall und viele von denen sind auch wirklich alt.
Hier auch der dazu passende Kalvarienberg.
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