Samstag, 31. März 2012

New Orleans - The Final Four - Day 2

Hallo aus The Big Easy und willkommen zu einem Bericht über einen Tag voller Genüsse und Güsse.

Die Nacht verlief ohne große Probleme was nen Jetlag oder so anging. Um 8:00 konnten wir problemlos aufstehen und uns auf den Weg ins French Quarter von New Orleans machen, wo es erst mal ein Frühstück gab, welches wirklich lecker und auch reichhaltig war.

Das Wetter war großartig. Der Himmel war blau und es waren schon locker über 20°C, was den meisten Teil des Tages auch so bleiben sollte.
Interessant, wie einige Hotels hier die Autos ihrer Gäste unterbringen. Aber Platz ist ja kostbar...


Wir riskierten einen kurzen Blick auf den Mississippi, um uns dann unseren Eiern, French Toast und so was zu widmen.
  
Raddampfer gibt es hier auch, die aber als Touristenfallen gelten und von denen wir auch die Finger lassen wollen.

Also, großartiges Essen (in einem Restaurant, das zu einer Brauerei gehört), und dann weiter durch das French Quarter.

 Man sieht, das Wetter war immer noch geil. Wir spazierten also durch den klassischen alten Teil von New Orleans und ließen alles auf uns wirken. So z.B. auch dieses Kinderbuch, was in einem Schaufenster ausgestellt war. Naja, es ist schon immer gut zu wissen, was das so mit den Pupsen auf sich hat, oder?
 Es ging weiter zum French Market, auf dem es neben viel Nepp auch wirklich interessante Lebensmittel, wie z.B. Hot Sauces gab. Diese scharfen Soßen sind was, auf das hier die Leute wirklich stehen, dazu später noch was.
 Das French Quarter ist wirklich schön uns in großen Teilen, da wo es nicht total von Touris zugeschissen ist, echt sehenswert.

 
 Der Frühling steht hier in voller Pracht, auch wenn Frühling hier 28°C bedeutet....

Wir legten ettliche Kilometer hin und zurück durch das Viertel zurück.

 Es geht hier in New Orleans teilweise etwas bedächtiger zu, wie das Schild oben auch klar macht. Man macht auf, wann man will... und so.

Aber nichtsdestotrotz gibt es auch hier - ich meine, das ist das französische Viertel - eine Kirche. St. Louis. Also, wir rein und ein paar Fotos gemacht. Eine Kerze habe ich nicht angezündet dieses Mal. Die wollten $3 dafür.... die spinnen die Katholiken!!!

 Vor der Kirche auf dem Jackson Square ist immer viel los. Wahrsager, Maler und Musiker sind dort, um sich ihre Dollars zu verdienen, so wie auch diese Jazz Combo.
Überhaupt: Jazz... überall und an jeder Ecke ist hier in New Orleans Jazz aller Richtungen uns Spielarten zu hören. Aber eines ist er immer: Laut.

 Auch die Pferde müssen hier in New Orleans gut angebunden werden. Dafür sind diese Pferdeanbinder überall da.
 Diese Hütte unten (heute eine Kneipe) soll übrigens mal eine Schmiede gewesen sein, in der allerhand Piratengut über den Tresen gegangen ist. Wer weiß... So sagt jedenfalls die Geschichte

 Es wurde immer wärmer und Hunger und Durst wuchsen.

 Also ging es in das Napoleon House, welches die Anhänger des Korsen hier in New Orleans für ihn gebaut hatten, um ihn aus seinem Exil zu befreien und ihn dann hier wohnen zu lassen. Daraus wurde nix, weil Napoleon Fahrer starb, aber das Haus war ja nun mal da. Also wurde ne Kneipe draus (wie aus vielem hier in der Stadt, so wie es mir vorkommt....), in der es zum Mittag Gumbo und ein Bier gab, wie das unser Reiseführer uns "aufgetragen" hatte.
Nach dem Essen ging es dann vom French Quarter ein bisschen rüber in den Warehouse District, wo auch unser Hotel ist. Hier ist es nicht so interessant. Ich lief ein bisschen hoch zum Lafayette Square.
 Gegenüber dieses Gebäude:
 ...Verzierungen...
 Das war dann aber doch eher langweilig Außerdem war der Kaffeedurst da und wir gingenins Kaffeehaus von New Orleans' führender Kaffeemarke, um uns ein wenig aufzuputschen.
 Kaffee war gut, aber Bier ist besser.
Und hier hat New Orleans eine Eigenschat, die es allen anderen amerikanischen Städten voraus hat: Hier ist es erlaubt, auf der Straße Bier zu trinken. Das ist natürlich klasse. Und weil nicht nur ich so denke, sondern hunderttausende anderer auch, gibt es hier die tolle Einrichtung der "Beer to go" Stände.
Also, ich denke, das sollte sich durchsetzen.
So 50% der Leute, die ich später gesehen habe (und je später der Abend wurde, umso mehr) hatten Beer to go am Start.
Ach ja, ich auch....
 Das genossen wir dann im Park vor der eben schon mal von innen fotografierten Kirche, vor der siich während der Zeit, die wir da saßen sicherlich gefühlte 8000 Menschen fotografieren ließen.... Toll.

 In Anbetracht der Tatsache, dass viele Tausend trinkwillige Halbstarke in der Stadt sind, wurde auch per Flugzeug Werbung für den ultimativen Absturz gemacht:
 Das war aber nicht unser Ziel.
Das bestand eher darin, ein gutes Seafood Abendessen zu bekommen, dass man uns im Corners auch bieten konnte. Diese Austern z.B. waren die Vorspeise... Und es war lecker.
 Gesättigt gingen wir dann weiter, um noch evtl. ein bisschen Jazz zu hören. Vorbei an einem der Wahrzeichen von New Orleans, dem Café Du Monde....
 ...und der Brauerei, in der wir morgens schon mal waren....
 ... und einem Shop für Hou t Sauces, in dem ich eine wirklich arg scharfe Soße probierte, vor der mich noch graut, wenn die morgen wieder raus will, ging es in den Balcony Music Club einerm der abgefucktesten Läden in der Stadt, inkl. Kakerlaken, die über den Boden laufen, in dem es aber echt noch schöne Musik zu hören und viele (meist besoffene) skurrile Menschen zu sehen gab

So, das wars. Die Musik war überigens echt witzig und der Laden hatte den Charme von vielen von dem, was in Berlin der Abrissbirne zum Opfer gefallen ist.

So, mit diesen Gedanken: Schlaft gut.


Freitag, 30. März 2012

New Orleans - The Final Four - Day 1

Bon soir aus New Orleans.

Nach einem ziemlich langen Reisetag und ein paar leckeren Bierchen bin ich nun ziemlich fix und alle in unserem Zimmer im Ambassador Hotel (draußen sinds noch immer über 20°C), um ein paar Zeilen zu schreiben.

Heute morgen um 9:00 ging es in Montabaur los. ICE nach Frankfurt, wo erst mal ein kräftigendes Frühstpck angesagt war, das uns auf die Vereinigten Staten vorbereiten sollte.


Der Flug - es ging zuerst mal nach Philadelphia, verlief ziemlich ereignislos. 9 Stunden gepflegte Langeweile in einer Boeing 767 von US Airways (sicherlich nicht dem neuesten Flieger, den die am Start hatten) waren angesagt. Keine Viedoeschirme, etc, dafür aber ein echt gutes asiatisch vegetarisches Essen, das ansonsten schon "genossenes" Flugzeugessen um Meilen in den Schatten stellte.

Das einzige war das Flugzeug, das immer irgendwie schräg unter uns flog.... Hier mal festgehalten.
 Es ging dann über Nordkanada (überall noch Schnee) nach Philadelpia, in die Stadt der brüderlichen Liebe.
 Der Durchlauf durch die Immigration Formalitäten war dieses Mal wieder einer der längeren Sorte, aber der Beamte, der und nachher bearbeitete, war echt nett und hat sich sogar mit ein paar Brocken Deutsch versucht.
Naja, und was macht man, wenn man dann in Philadelphia noch ein bisschen Zeit hat, und sei es nur am Flughafen? Richtig, man isse ein Phillie Steak Sandwich.
Noch nie habe ich diese Köstlichkite bisher probiert. Ich bin auch sicher, dass das hier am Flughafen bei weitem nicht die richtige Location dafür war, aber trotz allem war das gar nicht soooo schlecht. Jedenfalls war das auch um 16:30 unser Abendessen.

 Mit einem Airbus 319 gings dann weiter nach New Orleans, wo wir am Flughafen dann alle mit solchen Ketten begrüßt wurden.
 Naja, gut deswegen sind wir ja auch (unter anderem) da.
Wir also unser Gepäck abgeholt und dann mit dem Taxi zum Hotel gefahren, über das man im Internet ja schon teilweise die schlimmsten Schauergschichten liest.
Das kann ich bislang alles nicht bestätigen. Das Zimmer macht nen vernünftigen Eindruck und ansonsten scheint auch alles okay zu sein.
 Nach einem kurzen Blick in unser Zimmer gings dann noch in die dem Hotel dankenswerterweise angeschlossene Kneipe, wo es dann noch ein paar hiesige Kaltschoppen gab.
Draußen flackerten bei noch 25°C die Gaslaternen und machten Lust auf mehr.

Und am Tag isses hier morgen sicherlich noch wärmer... Naja.... Sehn wir mal.

Au revoir

Martin