Donnerstag, 30. Juni 2011

Dumbo goes to Frisco - again - Day 2 - Walk This Way

So, einen wunderschönen guten Morgen an euch.
Es sind jetzt gleich 6 Uhr in Deutschland. Ich fange an, den Blog zu schreiben (hier ist es 9 Stunden früher) und die von euch, die einem richtigen Job nachgehen, sind schon aufgestanden oder tun das bald.
Ich gehe noch nicht so bald ins Bett.
Erst noch meinen Chronistenpflichten nachkommen.

Heute haben wir ein paar interessante Gegenden von San Francisco per pedes erkundet, um mal wieder einen ersten (oder zumindest neuen) Eindruck der Stadt zu bekommen.
So sah heute morgen der Blick aus unserem Fenster aus.
Auf dem Dach gegenüber ein einsames kleines amerikanisches Fähnchen.
Dann ging es los.

Zuerst aber gab es ein stärkendes Frühstück, um mal was für den Cholesterin-Haushalt zu tun.
Das Gesunde im Hintergrund kann man sich wegdenken, hab ich auch....

Dann liefen wir die Market Street runter vorbei am San Francisco Shopping Center.
Das Wetter war trüb und grau und grau sind dementsprechend auch die Bilder.
Das ist der Blick aus dem Hof des Citigroup Buildings.
Das (steht ja drauf) Hobart Building.
Der Financial District. Through the pillars of capitalism, wie es mein Walking Guide von San Francisco nennt.
Und dieser Blick nach oben macht auch deutlich, was damit gemeint ist. Also den Säulen-Teil. Den Kapitalismus-Teil vielleicht nicht so auf Anhieb.
388 Market Street.

Am Anfang der Market Street steht das im Jahr 2003 neu restaurierte Ferry Building, von dem aus die Fähren losfahren und wo sie auch wieder ankommen.
Als Mosaik: Das große Siegel von Kalifornien.

Innen gibt es einen wirklich tollen sehenswerten Markt.
Es gibt leckere gezalzene Schweine-Teile.
Käse
Gemüse, Kaffee, Süßigkeiten, Restaurants und alles Mögliche. Wirklich toll.

Man kann auf die Oakland Bay Bridge und Treasure Island schauen.
Oder auch auf Möwen.
Deswegen nennt man das Ferry Building auch Ferry Building.
So schaut man zurück auf die Stadt.
Und das ist der Turm des Ferry Buildings von der Bay aus gesehen.

Dann ging es weiter. Zuerst zum Pier 7, auf dem man auf die Bay raus spazieren kann.

Und dann weiter Richtung Telegraph Hill.

Hier mussten wir, weil der Telegraph Hill von dieser Seite echt steil ist, einige Stufen nach oben laufen.

Diesen interessanten Busch fanden wir (neben wildwachsendem Fenchel und wilder Kapuzinerkresse) auf demWeg nach ogen.

Das Wetter schien nun wenigstens langsam besser zu werden.
Ein kleiner Park enpuppte sich als Geheimtipp in Sachen Aussichtspunkt.

... über den Dächern der Stadt....

Ganz oben auf dem Telegraph Hill (und dieses Mal nicht auf dem wie ich noch immer finde enttäuschenden Coit Tower) sah es dann schon so aus.
Man beachte, dass sich nun die Farbe Blau auch die Ehre gab.

Auf dem Weg runter vom Telegraph Hill könnte man diese doch interpretierenswert erscheinende Schilderkombination sehen.
Was auch immer....

Pier 39 war immer noch da, allerdings nur 4 Seelöwen und dieser Blick zurück auf die Stadt.
Der Rest ist schon extrem touristisch.
Das Wetter wurde wirklich besser....
Auch wenn durch das Golden Gate immr wieder Wolken auf die Bay schoben.
Aber die Sonne war stark genug, dass wir uns nen Sonnenbrand gehpolt haben. Der Wind, der recht stark war, ließ uns mal wieder die Stärke der Sonne nicht merken.

Spannend war dann das Mechanical Museum, in dem Slot Machines und Spiele von den 1800ern bis in die späten 1900er ausgestellt waren, die alle für nen Quarter mehr oder weniger interessante Unterhaltung lieferten (z.B. gibt es dort einen Automaten, der, wenn man 25 Cent einwirft, eine Hinrichtung, genauer ein Erhängen mechanisch vorspielt. Schwer zu beschreiben, aber ich hoffe, die Bilder geben einen kleinen Eindruck).

Dieser Jahrmarkt z.B. läuft, wenn man Geld einwirft.
Ziemlich interessant, v.a. wenn man mal schaut, was zwischen den Büffeln liegt. Schon ein interessanter Humor....

Andere Klassiker auch aus meiner Kindheit waren auch da, wie z.B.:
Pong, oder
Pole Position, der Atari Klassiker.
Tolles Museum und unbedingt sehenswert, auch wenn man nicht über denselben verschrobenen Humor verfügt, wie andere Menschen....

Draußen war das Wetter nun annähernd perfekt:
Wir besichtigten dann noch die Cannery
Hier war es allerdings erstaunlich leer und auch nur wenige Läden waren geöffnet bzw. überhaupt vorhanden. Die Cannery ist ne alte Del Monte Dosenabfüllfabrik, in der nun Läden und Restaurants angesiedelt sind. So was wie die Hackeschen Höfe auf Dosenbasis.

Und natürlich auch noch Ghiradelli Square, dasselbe quasi nur als alte Schokoladenfabrik.
Hier gabs auch nen leckeren Kaffee (kaum noch Wolken, wie man sieht) und das Finisch auf meinem Sonnenbrand.

Zurück gings dann über die Columbus Ave. durch North Beach (auch Little Italy genannt).


Hier ist auch der berühmte Buchladen City Lights.
Columbus kreuzt dann den Broadway, das Zentrum der Nude Bars und Adult Book Stores.

Schließlich ging es für uns an Chinatown vorbei und wir landeten wieder unter den Säulen des Kapitalismus.
Aber der Kapitalismus wirkte bei blauem Himmel schon wieder viel freundlicher. Oder wir Funny Van Dannen singt: "Ich möchte den Kapitalismus lieben. " oder so was in der Richtung.

Ein Bild will ich meinen geneigten Lesern nicht vorenthalten.

Wie wir alle wissen ist der Duke zurück. Früher als wir alle erwartet haben (früher als nach unendlich langer Zeit ist damit gemeint).

Zurück im Hotel war ne kurze Paus angesagt und ein kurzer Spaziergang durch den Tenderloin, meine neue Lieblingsgegend in San Francisco führte uns dann (auch aufgrund des Mangels von freien Tischen in anderen Läden) zum selben Thailänder wie gestern Thai Stick,Ecke Post und Jones.

Der Papaya Salat war der Knaller. Scharf und lecker.

Das war das Abendessen und hiermit bin ich auch am Ende meines Blogeintrags für heute.

Morgen gehts aufs Wasser und dann sehen wir weiter.

Viele Grüße und bis morgen...

Mittwoch, 29. Juni 2011

Dumbo goes to Frisco - again - Day 1 - The Eagle Has Landed

Hallo und einen guten Morgen aus dem kühlen San Francisco ins vielleicht immer noch warme
Deutschland.
Geschwitzt haben wir heute hier wenig; höchstens Angstschweiß, ob wir durch die Granzkontrollen durchkommen. Nein, Spaß beiseite. Das war kein Problem. Nass geworden sind wir aber trotzdem - on oben. Der Wettergott hatte es nicht so gut mit uns gemeint.
Ich hoffe (und nehme schwer an), dass das hier heute ein Ausrutscher war.

Aber okay, fangen wir mal vorne an.
Dank netter Mithilfe sind wir heute morgen schön an den Flughafen in Frankfurt gefahren worden, auch wenn wir dank unzulänglicher Einweisungen des Beifahrers (mir) im Parkhaus landeten, wo wir eigentlich nicht hin wollte.
Egal.
Wir sind dann zum einchecken und hatten locker Zeit, um alle notwendigen Formalia durchzustehen, die uns dann an Bord eines pfuschneuen A-380 brachten.
Das hier ist der Flieger. Ein sonendurchflutet Flugfeld in Frankfurt - Neid....
So sieht die Kiste im ganzen aus. Das war nicht unserer, sondern der am Nachbargate.
Lufthansa ist und bleibt aber ne furchtbare Airlines. Wie viele Leute die an Bord eines Fliegers bringen können, ist unglaublich. Außerdem zeichnete sich der Flug durch das wohl schlimmste Entertainement Programm der letzten Jahre (in meinem Erleben zumindest) aus. Lufthansa.... naja, dann vielleicht lieber Air Galapagos oder so was. Egal.
Wir flogen über Grönland:

Der Flug ging trotzdem rum, auch wenn wir in San Francisco noch mal ne Stunde auf dem Flugfeld rumstehen durften, weil ein anderer Flieger (ein United Flieger, wie uns unser sehr langsam sprechender Pilot mitteilte) seinen Pilot nicht auftreiben und somit nicht losfliegen konnte.
Da standen wir dann erst mal. Hier von der Kamera oben auf unserem Flugzeug gefilmt. Das einzig nette Gadget, wie ich finde.

Whatever.
Alles war irgendwann überstanden und wir konnten durch Immigration und Zoll, was alles recht fix ging.
Dann zum BART, der S-Bahn von San Francisco sozusagen, wo ich zwei Tickets kaufte, damit BART uns zu unserem Hotl fahren konnte.
Es schüttete wie aus Kübeln, was, wie mir eine Mitfahrerin im BART, die, wie sie stolz verkündete, seit 40 Jahren in SF lebt, in ebendiesen 40 Jahren einmal (und das war nur Nieselregen) im Monat Juni vorgekommen ist.
Naja, heute schüttete es jedenfalls.
Wir haben dann schnell unsere Zimmer im etwas alten und seine besseren Zeiten definitiv schon gesehen habenden, aber denoch netten und gemütlichen Hotel Renoir in der McAlister Street, bezogen.

Und was macht man dann an einem Regentag. Jeder, der mich kennt, weiß, was ich an solchen Tagen gerne mache - genau: Mall!!!!!
Und so sind wir dann auch durch den Regen die zwei Blocks zum San Francisco Shopping Center gelaufen.
Hier dann ein paar Impressionen vom Shopping Center, das im großen und ganzen auch wieder so aussah, wie beim letzten Mal.
Jamba Juice - Vitamine gegen den Jetlag.

Der Regen wurde dann etwas besser und wir sind dann doch noch mal raus, rund um den Union Square gelaufen.
Auch der war grau.
Wie auch Macy's.
Und der Blick auf den Financial District.

Wie liefen weiter, um dann gegenüber von einem mir wohlbekannten Hostel lecker thailändisch zu Abend zu essen.
Oh ja, da kommen Erinnerungen hoch....

Der Regen ging dann ganz weg.
Dafür kam der Nebel.

Jetzt sind wir nach diesem langen Tag zurück im Hotel und ich entspanne beim bloggen, IPA trinken und Baseball gucken.
Und das ist mein aktueller (21:30 Uhr Ortszeit) Blick aus dem Fenster.

Morgen dann mehr bei hoffentlich besserem Wetter aus Kalifornien.
So long.