Samstag, 3. April 2010

Battle - Day 8

Vom Frankfurter Flughafen schicke ich nun den Abschlussbericht unseres England Urlaubs, weil wir hier noch viel Zeit haben, um auf den ICE nach Montabaur zu warten.

P1000150 Abschied von Haus (rechts), Astra (weiter links) und der benachbarten Mälrezei (ganz links)

P1000151Abschied auch vom Pub.

 
Wir wollten heute nicht direkt zum Flughafen nach Heathrow fahren, also haben wir uns überlegt, was man noch tun konnte. Per Zufall bin ich dann auf ein Schloss gestoßen, das wir ja noch gut besichtigen könnten und das auch auf dem Weg zum Flughafen lag. Scotley Castle.
Also wir mal hin, ohne großartig zu wissen, was und erwarten würde.
Wir waren mit die ersten Besucher, was auch gut war, denn als wir uns dann wieder auf den Heimweg machten, war wirklich die Hölle los.
Hier handelt es sich um einen schönen Garten, ein altes, teilweise in Ruinen liegendes Schloss und um ein Landhaus aus dem frühen 19. Jahrhundert, das mal besichtigen konnte.
Das Landhaus war noch bis 2006 bewohnt und so sieht es auch aus, als wären die Bewohner erst vor kurzem ausgezogen.

P1000153Das Landhaus… nicht übel.

P1000157  Noch einmal, von etwas weiter unten.

P1000161Blick ins Innere.

Schöner noch ist allerdings der Garten und die Ruine des alten Schlosses, was wir dann auch noch besichtigten.

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Einer der Türme des alten Schlosses.

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Das alte Schloss von oben aus gesehen.

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Umgeben von einem schönen Teich.

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Aber schon sehr in Ruinen auf der anderen Seite.

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Inklusive einer Statue von Henry Moore

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Einfach toll….

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Und irgendwie romantisch finde ich….

Schafe gabs auch und die hatten Lämmer. Und weil morgen Ostern ist, noch schnell das Bild hier:

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So kamen wir dann pünktlich und gut gelaunt am Flughafen an und so endete dann auch unser Urlaub in England und so wie es aussieht, melde ich mich mit meinem nächsten Blog aus Peru und Bolivien wieder.

Zwei Bilder von über den Wolken als Abschluss:

Bis zum nächsten Mal und noch mal: Frohe Ostern.

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Battle - Day 7

So, wieder auf deutschem Boden (Frankfurt, Flughafen) und 2 Stunden Zeit, um euch noch ein wenig zu erzählen, was weiter in England passiert ist.

Der letzte vollständige Tag in England ist heute angebrochen.
Wir haben uns dagegen entschieden, nach Salisbury zu fahren, weil es einfach zu weit weg gewesen wäre. Naja, ein Grund, noch mal nach England zu kommen, neben vielleicht ein paar anderen Gründen. Ich muss schon sagen, dass ich das Ale, welches hier gebraut wird, irgendwie lieb gewonnen habe. So was haben wir bei uns nicht.
Schade eigentlich.
Egal, weg vom Ale, hin zum Science Center. Hier in der Nähe, in dem Ort mit dem unaussprechlichen Namen Herstmonceux (und das hier in England, man kommt sich vor wie bei den Franzosen....) war nach dem zweiten Weltkrieg die königliche Sternwarte, die vorher in Greenwich beheimatet war, untergebracht. Nach deren Ende wurde hieraus ein Science Center gemacht, in dem physiklaische Versuche aufgebaut sind, die man durchführen kann und außerdem alles mögliche über Astronomie lernen kann.
Die Experimente sind nicht schlecht und haben in mir als Physiker schon wieder das Spielkind geweckt. Hier z.B. ein Bild eines Experiments zum Vergleich von Linienspektrum und kontinuierlichem Spektrum.

So sieht das Science Center heute aus.

Das Schloss, das dort auch steht, konnten wir leider nicht besichtigen.
Somit hatten wir Zeit genug.
Wir sind dann wieder zurück nach Battle, um dort im Pilgrim's Rest einzukehren, wo es WiFi gibt, so dass ich meine letzten drei Tag veröffentlichen konnte. Die Möglichkeiten dazu waren ja leider hier ein wenig sparsam gesät, so dass ich leider den Standard sonstiger Veröffentlichungen nicht aufrecht erhalten konnte.
Pilgrims Rest, ein uriges Lokal.

Aber egal. In Bolivien im Sommer wird das sicherlich noch seltener gelingen.
Aber zurück zu heute.
Der Nachmittag war noch jung, also machten wir uns wieder auf den Weg, um nach Tenterden zu fahren, einem netten kleinen Städtchen, durch das wir bereits auf unserem Trip nach Canterbury durchgekommen sind.
Ein kleiner Shoppingbummel auf der wirklich schönen High Street von Tenterden (klingt nun wiederum holländisch) und der Nachmittag war so gut wie vorbei.
Die Kirche von Tenterden.
Und ein wirklich tolles altes Haus im Tudor-Stil.

Als letzter Tagesordnungspunkt heute war noch ein wenig für die Bildergallerie zu tun. Auf den Ausflügen der letzten Tagen sind uns die wirklich coolen alten Kirchen hier in der Gegend aufgefallen. Von diesen musste ich natürlich am heutigen Good Friday noch ein paar Bilder für den Blog machen.
Rolvenden
Newenden.
Northiam.

Westfield.
Brede
Nachdem das erledigt war, gabs Abendessen von mir gekocht und dann noch einen Abschluss im Pub des Abbey Hotel.

Morgen gehts dann zurück nach Hause. Ich werde michvon Frankfurt wieder melden.

Frohe Ostern.

Freitag, 2. April 2010

Battle - Day 6

Der sechste Tag in Battle und dem südlichen England.
Wieder einmal einer ohne Internetzugang und wieder einmal einer, bei dem ich zunächst mit dem Wetter beginnen möchte.
Im Gegensatz zu den letzten Tagen unserer Reise hatten wir heute das Glück, vom üblich englischen Wetter verschont geblieben zu sein. Was ich sagen will: Es hat nicht geregnet. Jawoll.
Heute stand ein Besuch von Canterbury, dem Sitz des aus Funk und Fernsehen bekannten Erzbischofs auf dem Programm, der immer wieder dann mal was machen darf, wenn es ein Mitglied der königlichen englischen Familie zu trauen gibt, etc. Ob dieser Mann sonstige Aufgaben erfüllt, ist mir nicht bekannt.
Mein erster Eindruck von Canterbury.

Natürlich ist Canterbury auch der Ort, wo der Heilige Thomas Beckett ermordet wurde und wo sein Schrein dann gewaltsam von den Protestanten entfernt wurde (später.... Henrich der 8. und so...) Aber so sind die Protestanten halt, zu nicht viel gut... aber ich schweife schon wieder ab.
Also Canterbury, schöne mitelalterliche Stadt, die wir uns intensiv anschauten, das normannisches Schloss:

die Innenstadt,

die Stadtmauer, auf der man entlang spazieren kann

- hier ein Stadttor -
Hier der Blick auf den Busbahnhof von der Mauer aus.

und den Riverwalk.
Moderne Version der Canterbury Tales.

Nach einem wirklich gelungenen Mittagessen in einem uralten Pub in Canterbury besuchten wir dann auch noch die Kathedrale. Ein wirklich schönes gothisches Gebäude, das auch die 8 Pfund Eintritt wirklich wert war.
Blick aus dem Pub, wo wir unser Mittagessen hatten.
Mein Mittagessen.
Die Kathedrale von außen.
Und von der anderen Seite.
Das Hauptschiff von innen.
Ein tolles Fenster.
Der Chorraum.
Das ist die Statue des betenden..... naja, irgendeines Betenden halt....
Und hier stand der Schrein der Heiligen Thomas, ehe Heinrich VIII ihn zerstören ließ.

Draußen auf dem Gelände der Kathedrale fanden wir noch ein paar Ruinen.

Da es noch früh war, dehnten wir unseren Ausflug dann ans Meer, an die Nordsee dieses Mal, aus und besuchten den Ort Whitstable. Ein typischer Badeort eben, Scharbeutz meets Timmendorfer Strand meets die immer wieder vorhandene englische Verkommenheit.
Nett, aber nicht mehr.
Ein paar nette Blicke aufs Meer, von wo aus uns, so schien es zumindest Regen drohte.

Gott sei Dank (ich hab auch ne Kerze in der Protestanten Kirche angemacht, vielleicht nützts ja was...) kam der Regen dann aber doch nicht.

Auf dem Rückweg kamen wir dann noch an einem Outlet Center vorbei, wo wir noch ein bisschen shoppen konnten. Architektonisch auch nicht schlecht, weil ein bisschen an das Olympiastadion in München erinnernd.
Blick auf den Parkplat und das drum herum gebaute Outlet Center.

Nachdem wir mit einigen Tüten beladen zum Auto zurück kamen wurden wir von unserem Navi auf obskursten Wegen (ich sage nur Deadman's Lane...) nach Rye geführt, wo wir (nich bei Gandhi dieses Mal) im Mermaid's Inn ein phantastisches Abendessen in einer der sicherlich sehenswertesten Hotelbars weltweit, dem Giant's Fireplace, hatten, zu denen es noch ein paar leckere gefleckte Hennen Ales gab....Lecker....
Das ist der Fireplace im Giants Fireplace.