Mittwoch, 31. Dezember 2008

Vancouver 2008-09 - Tag 6 - Victoria oder.... "Das ist ein Outdoor Sport - Im Winter..."

Der zweite Abend in Victoria, der zweite Abend im Helms Inn.
Das Logo unseres Inns.

Ein Abend nach einem tollen ereignisreichen Tag, an dem wir zwei große Programmpunkte hatten, zum einen den Besuch des Royal British Columbia Museum, zum anderen eine Winter Wildlife Tour auf einem offenen Boot. Eigentlich nennt sich das Whale Watching, aber da um diese Jahreszeit keine Wale mehr zu sehen sind, oder wenn nur sehr selten, verkauft die Firma das fairerweise auch nicht unter diesem Label (zum selben Preis allerdings schon, aber egal, ich würde sagen, dass das jeden einzelnen Dollar wert war).

Aber fangen wir morgens an.
Das Wetter war okay. Es hat auf jeden Fall nicht geregnet.

Nachdem wir etwas später in die Gänge gekommen sind (unter anderem muss ich zugeben durch ausgedehntes Telefonieren des Verfassers dieser Zeilen), gab es einen kurzen Breakfast Wrap in einem Café.

Von dort aus begaben wir uns zum Hafen ein paar Schritte weiter, um dort die Fahrt für den heutigen Nachmittag klarzu machen.
Es gab die Möglichkeit, auf einem "normalen" geschlossenen Schiff, eine 2-Stunden-Tour zu machen oder auf einem offen Zodiac eine 3-Stunden Tour.
Wir waren nach einigem Zögern meinerseits dann bei der 3-Stunden-Tour dabei.
Es würde eben kalt werden, so viel war klar. Ich meine, okay, es ist ja auch Winter.
Aber egal.
Es war alles klar und um 1 Uhr sollte es losgehen.

Vorher hatten wir noch genug Zeit, um ins Museum zu gehen, das zu den 10 besten Nordamerikas zählen soll.

4 Ausstellungen gab es zu sehen, eine über Naturgeschichte und Natur in British Columbia mit großen Ausstellungen über verschiedene Umwelten und deren Bewohner.
Unter anderem gab es dieses lebensgroße Mammut zu sehen.

Die zweite genannt The Spirit handelt von Einwohnern B.C.s und deren Geschichten.
Nicht, dass die Möwe das irgendwie gejuckt hätte....

Das Thema der dritten Ausstellung ist die Geschite B.C.s im Allgemeinen und das der vierten die der Eingebohrenen Völker im Speziellen.
Zum Beispiel sah man auch indianische (das ist glaub ich nicht mehr pc, das zu sagen, oder?) Kunstgegenstände.
Das war ein Ausschnitt aus dem Modell eines Dorfes.

Alle vier Ausstellungen fand ich informativ und gut gemacht.
Es waren sehr unteraltsame und lehrreiche zwei Stunden, die wir im Museum verbrachten.

Danach ging es dann aufs Meer hinaus, gezwängt in wunderschöne rote Overalls haben wir unseren Trip angetreten und echt riesigen Spaß gehabt.
Das war unser Boot
Es ging los... Ausfahrt aus dem Hafen.
Blick auf die Olympic Mountain, auf der gleichnamigen Halbinsel, auf der ich letztes Jahr schon mal richtig schlechtes Wetter erleben durfte.
Es gab Fischotter.
Und dann waren wir aus dem Hafen draußen.
Es war echt toll...
Die Berge in der Ferne.

Und am Ufer nette Buchten.

Die Fahrt auf dem Boot war im Übrigen ein Erlebnis für sich selbst. Es ging ziemlich ab.

Dieser Baum hat ein Adelernest. Die Adler selbst sind aber nicht da.
Die beiden waren hier.

Noch ein paar Impressionen:


Schließlich kamen wir zu Race Rocks, einem Leutturm, dem südlichstens Punkt von Westkanada und einem Lieblingsort für Seelöwen.
Davon musste ich dann auch einiges knipsen.
Ohne viele Kommentare.


Kalifornische Seelöwen gab es auch - zumindest einen.


Dann ging es zurück.

Noch ein paar Bilder von der Einfahrt in den Hafen.


Abends gingen wir dann noch mal in unsere beiden Lieblingspubs.
Auf dem Rückweg vom Pub noch zwei Bilder vom nächtlichenm Victoria:
Das Empress Hotel.
Das Parlament. Nicht etwa Las Vegas.
Man stelle sich das mal bei uns vor.
Morgen gehs zurück nach Vancouver, was auch gut ist, weil mein Handyakku leer ist.

Bis morgen.

Dienstag, 30. Dezember 2008

Vancouver 2008-09 - Tag 5 - Trip, oder... "Das Schiff wird jetzt ein wenig anfangen zu schwanken..."

Hallo aus Victoria, B.C., der Hauptstadt von British Columbia, glücklicherweise aus einem Hotel mit Wireless Internet und allem, was das Leben schön macht.
Der heutige Tag hat meinen Reisegefährten und mich auf unserem nächsten Field Trip gesehen.
Wir haben uns heute morgen vom regnerischen und trüben Vancouver aus auf den Weg nach Victoria gemacht und ich denke, ich sage nicht zu viel, wenn ich jetzt schon mal sage, dass es sich wirklich gelohnt hat.
Hier der tägliche Blick aus unserem Fenster.

Es war nicht sonderlich anregend.

Wir sind dann also mit dem Bus in die Stadt, um dort in die Bahn umzusteigen und dann zum zentralen Bus Terminal zu kommen, von wo aus die Überland Busse losfahren, so wie auch unserer, der uns nach Victoria bringen sollte.
Hier sind wir dann am Terminal.

Die Karten waren schnell gekauft und coolerweise fuhr 25 Minuten später der Bus auch schon ab.

Das was unser Bus, Baujahr 1979, wie wir erfahren durften, aber auf jeden Fall ausreichend, um uns erst mal zur Fährstation zu fahren, wo wir dann erst mal auf unsere Fähre warten mussten, die wegen des starken Windes nicht zum vorgesehenen Fährterminal kommen konnte.
Ja, es war ziemlich windig draußen auf dem Meer mussten wir erfahren.
Und als unsere Fähre, die "Queen Of Vancouver" dann anlegte, war der Schrecken groß. Die Fähre war, so schien es, noch älter als der Bus.
Ich habs nicht nachgefragt, aber ich kanns mur gut vorstellen.
Naja, welche Wahl hatten wir schon?
Wir wollten rüber nach Vancouver Island, wo Victoria liegt, also mussten wir auf die Fähre.
Der Bus parkte auf dem Parkdeck, das Schiff schaukelte wie blöde und ich dachte, ich muss vielleicht mal auf Deck die Fische füttern, aber gute Nachrichten, das war dann doch die ganze Fahrt über nicht nötig.
Das war eine andere Fähre, der wir begegnet sind.
Noch waren wir am Dock.

Das Wetter unterwegs war ziemlich cool, windig, aber ziemlich cool, so dass ich ein paar, wie ich finde, nette Bilder machen konnte, währen hunderte von Kanadiern im Fast Food Restaurant anstanden, um irgendwelches achtklassiges Essen, dass so alt aussah, wie die Fähre war, zu bekommen.

Ich hab mich entweder auf dem Deck aufgehalten oder in meinem gemütlichen Sessel gesessen und gelesen. War ne coole Überfahrt, auch als der Käptn meinte, dass es jetzt ein wenig rauher werden würde.

Hier kommen ein paar Impressionen von der Überfahrt.

Dann ging es in die Channel Islands. Hier gibt es viele kleine Inseln, fast wie die Schären zwischen Finnland und Schweden.

Das Licht, die Wolken und das Meer gaben ein paar interessante Ausblicke.


Möwen begleiteten unser Schiff.
Es war winding und kalt, aber ziemlich klar.


Wir kamen dann auf Vancouver Island an und stiegen wieder in den Bus, der uns nach Victroria brachte, das wir am frühen Nachmittag erreichten.

Erst mal die Suche nach einem Hotel, in dem wir die nächsten beiden Nächten verbringen werden, ehe wir uns wieder auf den Weg zurück nach Vancouver begeben werden. Eigentlich wollten wir nur eine Nacht hier bleiben, aber es ist wirklich schön, vom Gefühl her eine schönere und relaxtere Stadt als Vancouver.

Unsere erste Sorga war natürlich, wir wollten nicht am selben Tag wieder zurück nach Vancouver, eine Bleibe zu finden, die wir im recht günstigen und wirklich guten Helms Inn, direkt am Museum auch fanden. Der Preis war richtig gut und das Hotel auch wirklich in Ordnung. Ich muss sagen, da hab ich schon viel viel schlimmeres erlebt.
Das Museum direkt neben unserem Hotel.

Dann ging es los, mal die Stadt zu erkunden.

Es gibt einige wirklich bemerkenswerte und schöne Gebäude in Victoria.
So z.B. das Parlamentsgebäude und das Empress Hotel, die wir beide eines genaueren Blickes würdigten.
Das ist das Parlament im Hintergrund. Vorne der Yachthafen.
Abends wird dann das Parlamentsgebäude erleuchtet und sieht dann eben so aus.


Das Empress Hotel.
Aufgenommen vom Hafen aus.
Nett.
Im Hafen trieben sich einige dieser Tiere rum :-) Süß oder?

Im weiteren Verlauf des Abends lernten wir dann noch zwei nette Kneipen in Victoria kennen und außerdem, dass die Old Spagetti Factory nicht wirklich empfehlenswert ist.

Diese ganzen ersten Erfahrungen in Victoria haben uns jedenfalls dazu veranlasst, aus der ursprünglich einen Übernachtung hier zwei zu machen, so dass wir an Silvester wieder in Vancouver sein werden.

Das wars für heute. Ich wünsche euch nen schönen Tag.