Sonntag, 31. Dezember 2006

Tag 5

Ein neuer Tag.
Wochenede ist angesagt. Das Wetter war wieder große Klasse und nach einem ausgedehnten Frühstück bei Segafredo am unio Square (ziemlich cool) ging es los zum Wisherman's Wharf, um von da aus mit Bikes über die Golden Gate Bridge nach Sausalito zu fahren.
Blick von Nob Hill in die Schluchten des Financial District.

Fahradfahren am 30.12. und das nur mit nem Pulli bekleidet. Das ist schon cool.
Blick nach vorne....
...und zurück
Impressionen von der Golden Gate Bridge....

Los gings am Pier 41 von dort erst ein Stück über die Straße zum Fort Point und dann hoch auf die Golden Gate Bridge. Fahrradfahre nutzen hier die Westseite, Fußgänger die Ostseite und in der Mitte brummt der Autoverkehr. Dass die Brücke meiner Meinung nach schon sehr schön anzusehen ist, muss ich ja nicht noch mal extra erwähnen. Dass es auch cool ist, darüber zu fahren, kann sich jeder vorstellen, denke ich.
Daher gibt es heute auch weniger Text sondern mehr Bilder in meinem Blog.
Auf der Brücke....
Blick auf die Pazifik Seite...
...auf die Bay Seite...
...und nach oben. Wow....
...und auf die Autos...
...und die Schiffe, die auf dem Weg in den Hafen von Oakland unter der Brücke hindurch müssen.



Auf der anderen Seite der Brücke geht es dann eine nette Abfahrt nach Sausalito teilweise recht steil nach unten wieder ans Wasser.
Sausalito ist ein wirklich schönes kleines Städtchen, dass sich an die Berge schmiegt (mann, ich schreibe ja, als würde ich nen Reiseführer schreiben... aber okay....).
Und in Sausalito blühen die Blumen.
und die Blumen auch.
So sehen die Häuser da aus.

Und es hat ein Starbucks (nur eins? zumindest habe ich nur eins gesehen, wahscheinlich gibt es aber 200 oder so), wo ich mir meinen Café Latte gönnte und in der Sonne an der Bay sitzend gönnte.
Zu sehen gibt es nicht soooo richtig viel da. Unter anderem eine recht witzige Hausbootkolonie mit recht witzigen Briefkästen vor der Tür.
Witzige Briefkästen....
...und witzige Comicfiruren auf einem sogenannten "Art Car" vor den witzigen Briefkästen.

Und ein Mädel, das die ganze Zeit am Pier saß und sich selbt geknipst hat... Mit der Fähre ging es dann wieder zurück.


Blick zurück nach Sausalito....
...und nach vorn auf die City.

Dabei kamen wir in den Genuss, einen schönen Sonnenuntergang über der Golden Gate Bridge zu bewundern. Schon klasse.... wow.....
Nicht schlecht, oder?
Unsere Fähre wurde die ganze Zeit von von Möwen begleitet.

So waren wir dann wieder zurück in der City,
Hier gaben wir unsere Bkes ab und zu Fuß gings wieder durch North Beach und Chinatown ins Hotel. Ein sehr coole und auch etwas anstrengender Tag... ich glaub ich werde morgen ein bisschen Muskelkater haben....
Gute Nacht und ein gutes Neues Jahr!!!!!!

Tag 4

Der vierte Tag meines Trips in die heimliche Haupstadt Nordkaliforniens begann mit einem Frühstück, das dieses Mal nicht aus Pancakes bestand. Wir hatten uns in Ermangelung der Lust, noch mehr von diesen Dingern in uns reinzustopfen im Supermarkt mit Brot (oder dem, was man hier so nennt), Putenbrust, Eiern und Käse versorgt und gestalteten daraus unser Frühstück.
Sehr gut.
So gestärkt machten wir uns dann auf, um unseren Shoppingelüsten nachzugeben, schließlich ist San Francisco eine Stadt, in der man gut shoppen können soll.
Alle Reiseführer legten uns einen Teil der union Street nahe, um dort unseren Kaufrausch auszuleben. Also war das für uns keine Frage: Dahin müssen wir.
Wir stiegen in den 3er (immer nur über Bergeklettern ist auf Dauer ziemlich mühsam und anstrengend. Ich hatte wirklich Muskelkater in den Waden) und fuhren bis Ecke Filmore/Jackson.
Der 3er von innen.

Von dort erwartete uns noch ein steiler (wie könte es anders sein, wir sind schließlich in San Francisco) Aufstieg. Belohnt wurden wir allerdings wieder einmal durch einige grandiose Ausblicke, unter anderem dem ersten auf die Golden Gate Bridge.
Blick von Filmore Steeet (Pacific Heights) über die Bay.
Und ein erstes Bild von der Golden Gate Bridge. Ich denke, noch mehr werden folgen.

Schon schön.
Die Union Street Shops an sich dann waren die pure Enttäuschung. Einige Edelboutiquen, Einrichtungsläden und Shops, die Nippes und Tinnesf verkaufen, waren sicherlich nicht unsere Einkaufswelt.
Etwas mürrisch gings dann wieder in den 3er, um zurück zu unserem bekannten Einkaufsparadies Union Square und Market zurückzukehren, das wir dann noch recht erfolgreich heimsuchten. Schuhe, eine Jacke und einige andere Teile wanderten in meinen Besitz und ettliche Dollar von meiner Kreditkarte runter. Aber das war ja auch der Plan.
Berücksichtigen sollte der geneigte Leser, dass es heute kein Mittagessen gab. was sich noch als nützlich erweisen sollte.
Nachmittags ging es dann zu der. großen Tourifalle: Fishemans's Warf. Eigentlich eine Katastrophe an sich, muss man aber doch mal gesehen haben, um mitreden zu können.
Der Weg dahin war durch Chinatown.
Impression aus Chinatown

Hiermit ist nicht der Touriteil von Chinatown gemeint, sondern der, wo man Kröten zum essen und getrocknete Hirschschwänze verkauft.
Frische Fisch in Chinatow.

Weiter ging es durch North Beach (das italienische Viertel) wieder einmal sehr interessant und reich an Sehenswertem.
Blick auf den Financial Fistrict.
St. Peter & Paul am Washington Square
Eine Straßenfront in North Beach
Naja, ein paar Sehenswürdigkeiten gab es hier auch. Und damit sind nicht die Seelöwen gemeint, die eigentlich nur Oink Oink rufen und nach Fisch stinken....
Aber hier trotzdem ein Seelöwen Bild:-)
Die Sonne über Russian Hill
Weihnachten ist noch nicht soooo lange her :-)

Gott sei Dank gibt es auf dem ominösen Pier 39 auch ein paar wirklich gute Sachen, einmal einen College und NFL Shop, den ich unbedingt aufsuchen musste und dann noch das Babba Gump, ein Shrimp Restaurant beannt nach Motiven eines sehr bekannten Filmes, das wir abends zum Essen beglückten und wo wir sehr sehr lieb bedient wurden, was ein Ständchen für unser "Geburtstagskind" beinhaltete.
Die Shripms waren lecker und reichlich (hier die Anmerkung, dass ein Mittagessen, welches bis auf einen Kaffe bei Starbuck's ausfallen musste, recht nützlich dabei war) und das Bier kalt und dunkel und Sam Adams.
Aber das war noch nicht genug.
Hooters, eine Sportsbar, die für ihre leicht bekleideten weiblichen sexy Bedienungen beakannt ist, war unser nächstes Ziel. Das Bier da war hell unt kalt und Millers, aber okay. Die Bedienungen waren alle in weißen Tanktops und orangenen Hot Pants nicht unhässlich, aber auch nicht alle Miss USA verdächtig.
Mit der nostalgischen Stanßenbahn, die uns gestern auch schon nach Castro gebracht hatte, fuhren wir schließlich wieder gen Unionz Square zum Hostel, wo es noch einige extrem heiße Schlachten am Kicker gab, ehe es in die immer ging.

Freitag, 29. Dezember 2006

Tag 3

Ein neuer Tag. Wieder einmal phantastisches Wetter in San Francisco. Strahlend baluer Himmel, also die beste Gelegenheit, zu einem weiteren langen zu Fuß Ausflug in dieser wirklich schönen Stadt.
Allerdings haben wir ein bisschen geschummelt und sind erst mal Bahn gefahren. Mit einer alten Straßenbahn bis zur Endstation in Castro, dem Bezirk, der auch als die Schwulenhochburg in San Francisco bekannt ist. Und das versteckt man da wirklich nicht. Die Pärchen, die man sich so vorstellt, haben wir eigentlich nicht gesehen, nur einige eindeutig zweideutige Schaufenter auslagen und plakate, die sich definitiv an die Freunde der gleichgeschlechtlichen Liebe richten. Was ich allerdings auch feststellen konnte war, dass die Homosexuellen in San rancisco definitiv nicht zu Armen gehören, Wenn man sich die Häuser in Castro anschaut, da waren schon einige wirklich schöne Exemplare dabei, wie auch die Bilder belegen dürften.


Blick von Castro auf Downtown und den Financial District

Von Catro ging es dann in den Mission District, das eigentlich alte Herz von San Francisco, wo wie der Name schon sagt, eine alte Missionsstation den Anfang der Ansiedlungen gemacht hat.

Heute ist Mission das Latinoviertel der Stadt und das ist auch eindeutig am Straßenbild zu erkennen. Die Hauptsprache, die man hört ist nicht mehr Englisch sondern spanisch und (auch wegen des extrem milden Wetters) glaubt man sich in Mittelamerika zu befinden. Es gibt Stände mit Obst und Gemüse und eine Cantina reiht sich an die andere. Und in eine solche sind wir dann auch eingekehrt um unseren ersten Hunger zu stillen. Und das Essen, man kann es nicht anders ausdrücken, war grandios.
Berühmt ist Mission auch für seine bunten Wandgemälde (Murals), die mit ihrer Schönheit teilweise echt im Kontrast zu Armut in diesem Stadtviertel stehen. Aber das macht auch den Reiz dieser Bilder aus.

Das Abendessen nahmen wir dann um die Ecke bei einem wirklich netten Thailänder ein. Für mich gab es hier einen Thai Salat mit Papaya und eine Suppe. Alles wieder einmal mit richtig viel Chili und Knoblauch. Gut, dass ich mein zimmer gut lüften kann.
Salat - sieht extrem harmlos aus, war aber extrem scharf (klasse!!!!)
Und die Suppe - reichhaltig und super lecker, aber mit den Stäbchen nicht gut zu bewältigen, die Nudeln sind ständig vom Löffel gerutscht und mit der Gabel war ihnen auch nicht wirklich beizukommen.
Und unsere Bedienung - reichlich mit Trinkgeld beloht. Super Essen, super Service.
Und noch eine (leider durch die lange Belichtung verwackelte) Imprssion vom Farbenspiel am Grand Café auf der Geary.

Leider ist dann heute Abend im Zimmer teilwese der Strom ausgefallen, was bedeutet, dass auch der kleine Kühlschrank, in dem noch ein paar Flaschen Bier lagerten nicht mehr kühlt... naja, was das bedeutetn kann, möge sich jeder selbst ausmalen..... In Deutschland ist es jetzt 8:35 Uhr und hier 9 Stunden früher. Ich werde mich gleich ins Bett begeben. Gute Nacht und bis morgen.