Buenos noches aus Reims, der Hauptstadt der Champagne, wo wir ein Hotel inmitten von lauter Champagnerkellereien gefunden haben. Naja, das klingt jetzt mal spektakulärer als es ist, aber immerhin, es klingt gut und das ist doch die Hauptsache.

Los ging es heute morgen früh in der Bretagne, nachdem wir unser Haus gesäubert und alles gemacht hatten.
Wir fuhren einige Stunden, bis es Zeit war zu tanken. Da wir grade bei Chartre waren, beschlossen wir, dort rauszufahren, um zu tanken.
Und da wir nun schon mal da waren, haben wir noch eine kurze Pause eingelegt, um….. naja, ihr könnt es euch denken, die Kathedrale von Chartre zu bewundern. Also dort ins Parkhaus und durch die Altstadt hin zur Kathedrale.

Sie ist mächtig groß und ungeheuer beeindruckend. Fangen wir dieses Mal mit Inneneindrücken an, die aber nicht einmal annähernd die Größe einfangen können.

Es gibt dort nur bunte und richtig tolle Fenster (anders als hier in Reims, wozu wir noch kommen werden…)

Schon nicht von schlechten Eltern das Ding. Und hier der Blick von außen auf die beiden ungleichen Türme.

Eine kurzer Abstecher, der sich echt gelohnt hat und den vielleicht wichtigsten Vorläufer der Kathedrale in Amiens (siehe 1. Tag) und Reims (siehe heute) zählt.
Nach diesem Abstecher fuhren wir dann rund um Paris, wobei ich mich dann mal spontan entschloss, die von Google vorgegebene Route zu verlassen und eine Alternative auszuprobieren, aber ein Abenteuer war, aber ich hatte meinen Spaß, mal zu erleben, wie die Franzosen in freier Wildbahn dann wirklich Auto fahren.
Gegen 16 Uhr waren wir dann in Reims.
Wir bezogen unser Hotel, was ziemlich einfach ist, aber Kochplatte und Kühlschrank in jedem Zimmer hat. Und wie gesagt: Es liegt inmitten von vielen Champagnerkellereien.
So einfach ist es, dass wir Außenzimmer bekommen haben.

Leicht über die Wendeltreppe zu erreichen.
Gegen halb 6 machten wir uns dann durch das langsam dunkel werdende Reims zur Innenstadt auf.
Vorbei ging es am Hotel de Ville.

Durch beleuchtete Straßen.

Schließlich kamen wir an der Kathedrale an.

Sie war großartig angestrahlt.

Schon was ganz anderes, so eine Kirche im Dunkeln zu sehen, als wie bisher im Tageslicht.
Drinnen war es sehr cool. Ganz anders als in Chartres, ein schmaleres Schiff, aber noch mehr ein nach oben Streben.


Es gibt, was leider wegen der Dunkelheit draußen, nicht viel von den Fenstern zu sehen. Es gibt im Übrigen auch viel weniger bunte Fenster als in Chartre, aber drei, die nu gar nicht in die Gotik passen, von Marc Chagall.
Dazu hoffentlich morgen mehr….
Draußen war es nun noch dunkler geworden und wir machten einen Spaziergang, bis es Zeit war zum Abendessen.
Es gibt noch ein paar anderen interessante Gebäude in Reim, wie das Grande Theatre im Art Nouveau Stil.
Auch der Justizpalast, der etwas 60 Jahre älter ist, ist durchaus sehenswert.

Oder dieses nette Lokal aus dem frühen 20. Jh.
Es muss nicht immer Gotik sein :-)

Naja, manchmal schon.
Dann war erst mal Zeit zum Essen und wir gingen in das wirklich grandiose Le Kolibri sozusagen direkt vor der Kathedrale, um unser Abendessen einzunehmen.
Ich hat übrigens als Vorspeise Schnecken und dann Nierchen. Ich bin schon pervers, aber ich bin halt auch der Anthony Bourdain vom Westerwald.
Nach dem Essen noch ein bisschen Kathedrale. Sorry, aber ich finde die so klasse.

Schon nicht übel….
Weiter gings. Wir machten uns auf den Rückweg zum Hotel.

Und nachdem wir noch eine Flasche Wein gekauft hatten, konnten wir uns auch, an den verschiedenen Champagnerkellereien vorbei aucf den Heimweg machen.

Das war der Abend in Reims und morgen geht's dann zurück in den Westerwald.
Bis denen. Machst gut.