Freitag, 25. Juli 2008

Wieder zurück aus NYC

So, ich bin wieder gut im Westerwald gelandet.,
Ich war am letzten Tag noch einmal phantastisch indisch essen gewesen und bin dann abends nit rund einer Stunde Verspätung aus Newars losgefolgen, um dann heute morgen um 10:14 in Frankfurt zu landen.
Hier noch zwei Mal der Blick vom Fluighafen in New Jersey auf die Skyline Mahattans. Wer gut hinguckt, sieht das Empire State Buildig.

Mittagessen gabs dann erst mal bei meinem Lieblignsitaliener und dann hatte mich auch die Baustelle (an der in der Zeit, in der ich nicht da war, echt was passier ist, Respekt und Dank) wieder. Hab heute immerhin noch drei Stunden Böden abgeschliffen.
Jetzt bin ich aber echt gerädert.

Ich möchte euch allen danken, die meine Reise verfolgt haben. Besonderer Dank gilt an die, die kommentiert haben, und ich hoffe, ihr lest mich alle wieder, wenn es am 25.12. nach Vancouver geht.

Bis dahin.

Ato logo.

Martin

Donnerstag, 24. Juli 2008

Der siebte Tag in NYC - Gut Kirchen essen

Das Wetter zunächst passt sich ganz gut Westerwälder Verhältnissen an. Wir hatten heute tagsüber so um die 25 Grad Celsius. Naja, ich hab aber schon gehört, dass im Westerwald die Sonne geschienen haben soll. Hier nicht.
Eigentlich sollte ich jetzt im Baseballstadion sein, die Mets anfeuern, aber ich konnte mich heute abend einfach nicht motivieren. Ich hab deswegen Baseball blau gemacht, zumal ich einfach auch mal Lust hatte, richtig essen zu gehen. Dazu bin ich ja auch noch nicht gekommen, aber ich fange hinten an.
Die Worte Gut und Kirchen stehen ja noch vorher im Titel des heutigen Tages.
Also auf.
Gut war, dass ich heute morgen mal wieder aufgebrochen bin, um die Stadt zu Fuß und per Bahn weiter zu erkunden.
Der Eingang zu einem Bürogebäude, sehr stylisch.Ein wie ich finde nettes Ensemble von Gebäuden.
Und die Temperatur war zum unterwesgssein auch erträglich.
So sehen die Schilder italienischer Nodelrestaurants in New York aus.
Ich wollte ganz an die Nordspitze von Manhattan, zur 190. Straße zu einem Ort namens The Cloisters, einem Museum für mitelalterliche Kunst, wobei mich nicht das Museum selbst interessiert hat sondern der Park, in dem es liegt.
Aber fangen wir vorne an. Zunächst ging ich mal zu Fuß Richtung Central Park und Columbus Circle, einer Besonderheit in New York, einem Kreisverkehr. Davon gibt es in New York nicht wirklich viele.Columbus Circle mit dem Time Warner Building.
Der Eingang zum Central Park am Columbus Circle. Meiner Meinung nach gibt es ein ziemlich aktuelles Video einer Rockband, das ungeschnitten an diesem Platz spielt. Es wird der Platz oben gezeigt und am Ende sind alle im Central Park und spielen da. Stimmt das? Kennt das einer???

Diese Weltkugel wurde sehr hitzig diskutiert. Der ganze Platz im Übrigen wird von vielen New Yorkern als architektonische Unmöglichkeit betrachtet.
Sie steht vor einem echt hohen Haus.

Im Time Warner Center befinden sich Restaurants, ein Border und andere Läden. Und Kunst wird dort ausgestellt.
Dieser Herr zum Beispiel.
Oder auch diese Statue.
Frankie, zusammengesetzt ...
... aus vielen kleinen Bildern von ihm.
Oder so kann man New York evtl. auch sehen.

Das ist die Fassade der Alwyn Court Apartements. Über und über mit Ornamenten verziert.
So war ich also mal wieder am Central Park, um den sich (neben den beiden Ballparks) meine Reise ein wenig zu drehen scheint.

Vom Columbus Circle an arbeitete ich mich durch die Upper West Side nach Norden vor.

In der Upper West Side gibt es viele Kirchen. Ich hab ein paar von ihnen fotografiert.

Es ging zunächst Central Park West entlang bis zur Kreuzung mit der 72. Straße. Auf meiner Spur toter Größen der Rockmusik kam ich heute also zum Dakota, jenem Apartementgebäude, in dem auch John Lennon und Yoko Ono wohnten, bis John beim Nachhausekommen am 8.12.1980 von Mark David Chapman ermordet wurde.Das ist das Dakota.
Vor diesem Eingang wurde John Lennon erschossen.
Das sind die Verzierungen am Gitter vor dem Dakota.

In den benachbarten Strawberry Fields im Central Park gegenüber ist ein Mosaik, das an ihn erinnert.

Nach einer kurzen Gedenkminute dort machte ich mich dann auf zu wieder profaneren Dingen. Essen.... An der Ecke 80. Straße und Broadway befindet sich einer der phantastischen Gourmetläden von ganz New York. Zabar's, aber bis dahin noch nen kleinen Moment.
Auf dem Weg dahin kam ich am Verdi Square vorbei.
Das ist seine Statue.
Hier hat es mir dieses Gebäude, das Ansonia Hotel sehr angetan.
Tolles Gebäude.
Das gefällt mir auch sehr gut und erinnert mich ganz entfernt so ein bisschen an die Frankfurter Allee in F'hain.
Dann waren wir also da: Zabar's.
Ja, und alles stimmt. Der Laden ist wirklich großartig. Ein paar Impressionen:

Nachdem ich diesen Laden besucht habe und mir im dazugehörigen Café (supercool, urig, old school, muss man gesehen haben.... wie Katz's Deli nur viel cooler und mehr laid back) einen Grilled Cheese Sandwich und einen Frozen Yoghurt gegönnt und auf dem im Moment sonnigen Broadway (der Mittelstreifen hier ist baumbestanden und begrünt. Es ist eine wunderschöne Gegend!!!!) verspeist habe, ging es in die U-Bahn. Nächste Station.
Frozen Yoghurt!!!! Insidern wird auffallen, dass ich die Farbe vom Streichen immer noch nicht losgeworden bin.

Die größte im (neu-)gotischen Stil erbaute Kirche der Welt St. Paul The Divine. Atemberaubend. Leider 2001 von einem Feuer zerstört, aber man ahnt trotz allem die Größe dieses wunderschönen Gotteshauses. Irgendwie haben Kirchen es mir bei diesem New York Trip angetan, aber ich liebe Kirchen und Kirchenarchitektur ja sowieso. Der Dom in Schwerin hätte mich ja fast mal veranlasse, Architektur zu studieren (okay, ich wollte auch mal Bäcker werden, damit die Leute aus der Eifel nach Höhr-Grenzhausen zum Brot kaufen kommen... ich war schon immer etwas bekloppt....).
Wie dem auch sei: Hier ein paar Bilder der Kirche.

Zu Fuß lief ich dann weiter zur Columbia Universität.. Unterwegs kam ich noch an einer kleinen Feuerwehrstation vorbei.Weiterhin habe ich festgestellt, dass die Feuerleitern nicht immer ganz außen an Häusern sein müssen, sondern auch manchmal vom Loggia zu Loggia verlaufen können.

Aber dann war ich auf dem Campus der Columbia University, einer der angesehensten Bildungseinrichtugen der USA und Mitglied der sogenannten Ivy League, der auch Unis wie Harvard, Yale oder (ja, ich erwähne es, schließlich hatten wir mal ein Familienmitgleid da) Princeton gehören. Ich glaub footballerisch spielt Columbia in der Ivy League nicht die große Rolle, da sind andere doch immer angesagter.
Der Eingang zum Campus.
Die Bibliothek im Stil eines griechischen Tempels.Noch ein paar Impressionen vom Campus.

Dieses Gebäude steht am Rand des Riverside-Park und hat mir auch sehr gut gefallen.

Der Riverside Park am Ufer des Hudson von den selben Planern entworfen, die auch den Central Park gestaltet haben - etwas enttäuschend.
Der Blick auf den Hudson River nach New Jersey.
Der Blick nach oben auf die Riverside Church.
Ein Squirrel für Philipp (kommt noch eins...)

Ich bin dann bis nach Harlem reingegangen. Die Ecke 125th und Broadway ist schon das, was man wirklich unter Harlem versteht und die U-Bahn-Stationen von da an sind keine Orte an denen ich mich wohlfühlen würde. Negativer Höhepunkt war die Station an der 168. Straße, wo ich von der #1 in den A Train umgestiegen bin, der mich dann zur 190. Straße gebracht hat.
Was für ein Kontrast.
Eine tolle, sehr ruhige Wohngegend, in der man sich da auf einmal befindet. Eine noch intakte Nachbarschaft, so meint mein Reiseführer und das glaub ich gern und dann als Höhepunkt auf einem Hügel über dem Hudson River The Cloisters, umgeben von einem Ort der Ruhe, einem wunderschönen Park und Garten. Unglaublich. Gestaltet wurde dieser Park, Ford Tryon Park, übrigens von einem der Söhne eines der Central Park Gestalter.
Hier sieht man im Hintergrund die Geroge Washington Brücke, die New Jersey mit Manhattan verbindet.
Hier auch, aber ganz versteckt....

Blick "across the river to the Jersey side". Ha, Tom Waits wollte ich ja unbedingt noch loswerden.
Und auch hier gab es Eichhörnchen....

Noch ein paar Impressionen aus dem Park.

Mit der Bahn ging es dann expressmäßig zurück nach Turtle Beach, so der Name der Gegend, wo sich mein Hotel befindet, und nach fast 7 Stunden unterwegs zum chillen im Hotel.
Abends wie schon gesagt, schwül, feucht und ich hab keine Lust auf Baseball gehabt, ging es dann noch zu einem richtig witzigen kleinen thailändischen Restaurant, wo Dumbo natürlich wieder mal das schärfste auf der Karte bestellen musste.
Aber als Vorspeise habe ich mir extra noch mal das bestellt. Eine neue Episode aus der Reihe komisch aussehndes Essen. Mariniertes Hühnchen mit Karotten und noch irgendwas undefinierbaren auf Eisbergsalat... Was mir jetzt grade so auffällt, Katzen sieht man hier in der Gegend eigentlich gar keine.... War aber super :-) Jungle Curry mit Hühnchen. Sehr spicy und sehr lecker. Aber mehr wie eine Suppe als wie man ein normales Thai-Curry kennt. Das liegt daran, dass hier kein Kokoskram dran ist.

Abgesehen davon, dass ich das morgen noch bereuen werde, war ich auch ohne Hitzewelle nass geschwitzt. Naja, zum Abkühlen habe ich dann noch nen Spaziergang am Rock vorbei zum Times Square gemacht, von dem hier jetzt noch ein paar Bilder aus dem dunkler werdenden New York kommen.
The Rock.
Rockefeller Plaza mit Lichtern in den Bäumen, aber dafür war es da noch zu hell.
Eine coole Kombination von Gebäuden am Rockefeller Plaza.
Richtung Times Square fingen dann die Videoreklamen wieder an, unter anderem für m&m.
Es gibt also wohl auch ein m&m-Gebäude in New York.

Allerdings waren mir hier wieder viel zu viele Menschen. Das sah ungefähr so aus:
Also bin ich wieder zurück.
Ich hab noch das Empire State Building gesehen.
Und diese nächtlche Szene am Bryant Park.

Vorbei am Grand Central Terminal....... und dem Chrysler Building...

...ging es dann dir 3rd Ave. zurück....

...ins Hotel, um jetzt hier bei ein paar kühlen Sam Adams und Baseball auf dem Computer mein Blog zu schreiben, während es draußen, regenet, blitzt und donnert.

Es war ein phantatischer Tag in einer phantastischen Stadt, die so viel verschiedenes zu bieten hat, dass es einen fast erschlägt. Es sei denn, man saugt diese Stadt mit allen Sinnen auf und dann fängt man an sie zu lieben. So gehts mir.

In diesem Sine: Gute Nacht.