Sonntag, 20. November 2011

Police - Tag 2 - 18.11.2011

Der zweite (und auch schon wieder letzte) Tag in Police. Dieses Mal leider mit noch weniger Bildern als vom ersten. Es war meistens schlichtweg entweder zu trübe oder zu dunkel zum Fotografieren.

Zunächst stand an diesem Morgen eine kurze Probe unserer Sangestalente für die offizielle 20-Jahre-Feuer an, die wir schön konstruktivistisch im Stuhlkreis durchführten.

Dann schauten wir uns den Stolz der Direktorin der Schule (zurecht) an, die neue Sporthalle, deren Einweihung im März sein soll. Ein eindrucksvoller Bau.


Und dann endlich ging es noch mal zum Mut machen zu dem von uns ins Herz geschlossenen Grill.

Es war klasse. Der Laden war knackevoll. Das Bier lecker und kalt und das Fleisch muss ich echt sagen, gehörte zum Besten, was ich in dieser Richtung jemals gegessen haben. Juwelen verstecken sich manchmal an den unerwartetsten Orten....

Dann fing die offizielle Feier an.
Es gab Reden, unter anderen (und das wird uns allen für immer in Erinnerung bleiben) die Rede des Bürgermeisters von Police, die vom Tonfall eher wie eine Kriegserklärung, denn wie eine Festrede klang (zum Schießen...).

Nach den Reden dann wurden wir nach Draußen geführt, wo eine Schlittschuhbahn aufgebaut war, auf der uns dann etwas von den Schülerinnen und Schülern geboten wurde.

Aber den absolut grandiosen Abschluss bot ein Feuerwerk, das wirklich beeindruckend war und uns allen die Sprache verschlug.

Damit ist Ende mit den Fotos, aber mit dem Programm war noch lange kein Ende in Sicht.

Wir fuhren alle gemeinsam nach Stettin in die Philharmonie zu einem Konzert und schließlich zum Abschluss noch in ein Restaurant, wo es noch mal leckere typische polnische Küche mit allem, was dazugehört gereicht gab (mit allem....).

Satt und müde ging es dann zurück. Dort allerdings packte einige von uns noch mal die Erkundungslust und wir machten uns um halb zwei vom Durst getrieben noch einmal aus dem Internat auf, um einen Spätkauf zu finden. In der Tat gab es in Police einen, an dem um halb zwei sogar noch die Hölle los war und wo wir uns noch mit ein paar Bosman und Würsten eindeckten, die wir dann noch bis gegen drei Uhr zu uns nahmen.

Alles in allem war das im Rückblick betrachtet eine super Fahrt und ich freue mich schon, wenn es im März, so hoffe ich, wieder dorthin geht.

Bis zum nächsten Mal.

Take care.

Police - Tag 1 - 17.11.2011

Der erste Tag in Polen.

Die Fahrt gestern, die fast den ganzen Tag gedauert hat, lasse ich hier aufgrund der Tatsache, dass es nicht wirklich interessant war, unerwähnt.

Ziemlich fit trotz eines noch sehr gelungenen Abends mit unserem Gastgeber ging es dann heute morgen raus zu Besichtigung von Stettin, der Stadt, in deren unmittelbarer Nähe Police liegt.
Leider war das Wetter nicht wirklich der Hammer. Es war kalt und bewölkt, so dass die Bilder doch alle leider sehr grau in grau sind.
So sah es aus...

Unser Führer Leon zeigte und zunächst des Schloss, dessen Innenhof eine archäologische Ausgrabung beheimatet, so dass wir diesen auch nicht wirklich besichtigen konnten. Eigentlich ein nettes Gebäude. Vielleicht konnten wir es durch die Kälte nicht so richtig würdigen.
Diese beiden Herrschaften wachten vor dem Schloss.

Das ist das Gebäude vom Innenhof über den Bauzaun gesehen....
Hinter dem die Ausgrabungen stattfanden.

Der recht neckische Uhrenturm.

Und das Logo der Baufirma, die für das alles hier zuständig ist.
Auffällig war auch, dass immer mindestens einer arbeitete, während immer mindestens drei das begutachteten, so dass ca. gefühlte 2 Millionen Leute auf der Baustelle unterwegs waren.


Nach der Besichtigung des Schlosses brachen wir dann zu einer Stadtrundfahrt auf, in deren Verlauf wir einiges erfuhren.

- Es gibt 21 Universitäten in Stettin.
- Stettin heißt die Grüne Stadt, weil 25% der Fläche begrünt sind.
- Stettin heißt Paris des Nordens, weil es hier runde Plätze mit radial abgehenden Straßen gibt.
- Rechts ist eigentlich immer eine Poliklinik.

Große Kunst....
Hier einige Impressionen der Stadtrundfahrt und vielleicht wird (mal abgesehen vom künstlerischen Wert der Bilder) klar, wieso der Sinn und Zweck dieser Rundfahrt sich uns nicht so wirklich erschloss.

Wunderschön, oder????


Leon war das ganz egal; er ballerte uns mit wahlweise sinnlosen oder unsinnigen Informationen zu, so dass es nur die wahre Pracht war.

Schließlich wurde ich den Verdacht nicht los, dass wir bis zu drei Mal an den selben Stellen vorbeigefahren wurden. Well, so what....

Den Abschluss der Stadtbesichtigung bildete dann ein Besuch der Haken Terrassen inkl. Geocach und zu spät zum Bus kommen.

Den absoluten Abschluss noch ein kurzer Besuch bei einer bekannten amerikanischen Hähnchenbräterei.

Dann ging es zurück nach Police, wo erst mal ein offizieller Teil anstand und dann zur Stärkung ein grandioses Büfett aufgebaut war.

Die Schule, in der wir feierten und in deren Internat wir auch untergebracht waren, hat eigenen Kochklassen, die das Büffel wirklich sehr gut hingezaubert hatten.




Der Gang sieht vielleicht etwas düster aus, aber die Zimmer, in denen wir waren, waren erstklassig und wir haben uns dort extrem wohl gefühlt.


Die Schule verfügt über eigenen Sportanlagen, einen Fußball- und Basketballplatz sowie eine Schwimmhalle. Auch eine neue Sporthalle wird gebaut. Dazu morgen aber mehr.

Nach dem Essen musste noch ein bisschen was gearbeitet werden, ehe es zur Abendgestaltung ging.

Wir folgten den Angaben: "Und immer gradeaus...", was sich als Fehler rausstellen sollte. Wir wollten uns nämlich schlicht und ergreifend bei einer Schaschlik-Bräterei treffen, um dort ein leckeres Bierchen zu uns zu nehmen. Das ganze lief dann aber erst mal auf einen absolut orientierungslosen Spaziergang durch das nächtliche (kalte und graue) Police hinaus, bei dem wir an Tankstellen, Kirchen, Bahnhören und Chemiewerken, aber keinem Schaschlik Place vorbei kamen.

Das ist so ziemlich das Zentrum von Police. Die Stadt hat sicherlich einige Einwohner, aber sonst nicht allzu viel. Es handelt sich in erster Linie um eine Schlafstadt. Ansonsten zieht es die Leute doch eher nach Stettin.


Grafitis findet man aber auch hier....

Schließlich und endlich kamen wir dann doch bei der kleinen aber feinen Schaschlik Grillerei an, in der wir es uns dann noch ein bisschen gut gehen ließen.


Das Abendprogramm führte uns dann (leider ohne Fotos) zuerst in einen Jazzclub in Stettin, wo mir allerdings die Musik sehr nervig vorkam und dann zum Verkosten einiger leckerer Wässerchen in ein Restaurant, wo wir es uns dann essens- und trinkenstechnisch noch mal wirklich gut gehen ließen.....

So ging der Abend zuende. Per Taxi ging es wieder zurück ins Internat und dann da ins Bettchen.

Dienstag, 15. November 2011

One Day in Schwaben

Ein paar Eindrücke von meinem letzten Wochenendtrip ins Ländle will ich hier posten. Anlass war eine Einladung zu einer kulinarischen Weinprobe zweier Weingüter aus Beilstein am Samstag Abend, die mit einem Sechsgangmenü und 12 dazu passenden Weinen wirklich als extremste gelungen zu bezeichnen wäre. Am Sonntag dann war tolles Wetter. DSC 0033 Wir machten uns nach einem späten Frühstück im Ochsen (solche Wirtshausnamen findet man glaube ich auch nur in diesem Teil Deutschlands) auf, um noch ein bisschen von der Gegend zu erkunden. DSC 0035 Das Wetter lud einfach dazu ein. Wir fuhren zunächst nach Löwenstein, in die sogenannten "Löwensteiner Berge". Von hier hatte man einen tollen Blick über die Gegend und die Weinberge und alles. DSC 0038DSC 0040 Und auch wenn die Beschilderung hier teilweise als ein bisschen skurril anzusehen ist, war es ein lohnenswerter Trip. DSC 0043 Die Sonne schien über allem und gab wirklich ihr bestes, wenn man bedenkt, dass wir Mitte November haben. DSC 0044 Weiter ging es zum Breitenauer See, der nichts mit dem hier im Westerwald gelegenen Breitenau zu tun hat. Es handelt sich hierbei um ein Rückhaltebecken des Flüsschens Slum, das dieses und den Neckar vor Hochwässern schützen soll und das gleichzeitig als Naherholungsgebiet dient. DSC 0045 Hier für den, der es lesen kann, ein paar Infos dazu. DSC 0064 Das war echt nett hier, wie die folgenden Bilder auch zeigen. Tolles Wetter, wie schon gesagt. DSC 0046DSC 0050DSC 0056 Nur eines störte mich, aber da ich meinen guten Weber eh nicht dabei hatte, auch nicht allzu sehr. DSC 0059 Im Ländle ist halt alles reglementiert. So, das waren die paar Impressionen. Ich werde morgen meinen nächsten Trip, dieses Mal nach Polen machen. Sicherlich werde ich nicht von dort direkt posten können, aber im Anschluss gibt es dann meinen Bericht von dort zu lesen. Bis dahin. Take Care.