Heute ging es wieder auf die Road. Wir fuhren von Nashville zurück nach Atlanta, wo wir morgen unser Auto abgeben müssen und von wo aus wir auch morgen zuerst nach New York und von da dann nach Frankfurt fliegen.
Erster Stopp an unserem heutigen Reisetag war das ehemalige Zentrum der Eisenbahn Chattanooga (bekannt aus dem Musikstück, dass den Namen dieser kleinen schmucken Stadt in den Hügeln von Tennessee in seinem Namen trägt, Glen Miller sei Dank... Glen Miller? Ich glaub schon, oder??).
Hier in Chattanooga suchten wir eine Post (und fanden sie), um noch ein paar Briefmarken zu kaufen und ein paar Päckchen nach Kalifornien zu schicken.
Auch in Chattanooga war der Frühling ausgebrochen.
Nach einem Essen bei einem wieder einmal ausgezeichneten China Buffet ging es wieder zurück nach Georgia.
Dort war es dann die Idee meines Mitreisenden, einen See zu besuchen, der "auf der Karte sehr schön aussieht"... nein, ich will ihn hier nicht dissen. Der See war wirklich klasse nur wurde aus dem Weg, der auf der Karte wie vielleicht 2 Meilen aussah ein Trip von gefühlten 250 Meilen. Ja, ich übertreibe, aber ihr kennt doch diese Szene aus den Teen-Horrorfilmen, wo der gut aussehende und arrogante (meist als erster sterbende) Darsteller sagt: "Lasst uns doch diese Strecke nehmen, die sieht auf der Karte wie ne Abkürzung aus...." Naja, der Rest ist bekannt... aber nein, wir haben keine Zombies, menschenfressende Hinterwäldler oder sonst was getroffen, nur diese schönen Bilder von einem wirklich geil gelegenen Campingplatz mitten im Nirgendwo geschossen.
Zurück in Atlanta beschlossen wir dann noch einmal, in die Innenstadt zu fahren. Underground Atlanta wurde uns aus diversen Quellen ans Herz gelegt.
Woher der Name? Früher führten die Gleise der Eisenbahn in Atlanta unter dem Straßenlevel. Einige dieser Tunnel sind jetzt in überdachte Möglichkeiten zum Einkaufen, Essen und Clubben umgewandelt worden (nein, das Wort mit M am Anfang fällt jetzt nicht....).
Was ganz nett gemacht ist, ist, dass alte Autos, Züge u.ä. rumstehen, die dem ganzen einen ganz netten Flair geben.
Wir liefen dann noch einmal durch Downtown Atlanta, einmal um den Block sozusagen, aber fanden nichts wirklich interessantes mehr.
Irgendwann ging dann in Atlanta die Sonne hinter den Wolkenkratzern unter.
Morgen wird es dann zum Flughafen gehen und dann nachmittags zum Flieger. Das heißt ich melde mich mit dem Fazit nach dem Flug an meinem Geburtstag und aus Höhr-Grenzhausen wieder. Freue mich auf euch!!!!