Wieder einmal ist ein Tag meines Urlaubs in Vancouver kurz vor dem Ende.
Es war ein sehr interessanter und spannender Tag.
Zunächst einmal der übliche Viertel nach acht Blick aus dem Hotelzimmer. Okay, der ist heute von halb neun. Aber weil an Silvester nicht so viel los war hier, waren wir auch heute morgen recht fit und tatendurstig.

Diesig, anders kann man das nicht nennen.
Für heute hatten wir uns Stanley Park und das Aquarium von Vancouver vorgenommen.
Als wir auf die Straße in Richtung Frühstücksrestaurant machten ("Das beste Frühstück im West End") stellten wir fest, dass es nicht nur trüb war, sondern auch regnete.

Ich habe auf Anweisung von zu Hause einen Pancake mehr gegessen, als ich eigentlich wollte. Naja... eher drei mehr :-D
Egal, ein perfekter Tag fürs Aquarium. In Berlin bin ich an regnerischen Tagen auch am liebsten ins Aquarium gegangen. Okay, das war jetzt gelogen, ich war in Berlin einmal im Aquarium und das war nur, weil ich Besuch hatte. Aber egal.....
Ich hab ja keine Vorsätze fürs neue Jahr.... Zumindest nicht welche, die mich zu einem besseren Menschen machen... Auf der anderen Seite habe ich da eine Person, die mich zu einem besseren Menschen macht... aber stopp... ich schreib hier ein Reiseblog und schweife ab. Man verzeihe mir das. Es ist Neujahr. Aber zurück zum Thema.
Aquarium.
Das Aquarium liegt im Stanley Park, einem riesengroßen Park, der sich westlich von West End erstreckt. Wir mussten also durch den Park zum Aquarium.

Ein Eichhörnchen für Philipp. Das ist im Übrigen nicht verkehrtherum aufgenommen. Dieses kranke Vieh hing wirklich kopfüber am Baum.

Dann waren wir da.
Das Aquarium von Vancouver hat nicht nur Fische, sondern auch viele andere Meerestiere zu bieten. Außerdem dem gibt es jede halbe Stunde eine Show zu sehen. Ein wirklich absoluter Ort für einen Besuch. Ich hoffe, meine Bilder geben das ein bisschen wieder.

Im "tropischen Regenwald" gab es sogar Vögel und ein Faultier.

Kaimane natürlich auch.

Draußen gab es Seehunde.

Und Beluga Wale.
Dann gab es auch eine sehr schöne kurze Delphinshow, die erste in 2009, zu sehen.
Hier ein paar kurze Bilder, die ich knipsen konnte.


Auch mit den Belugas wurde eine kleine Show geboten, die aber wesentlich weniger spektakulär als die mit den Delphinen war.

Nach den Shows hatten wir genügend Zeit, uns genüsslich das Aquarium anzuschauen. Hier noch ein paar Impressionen davon:

Merkwürdige Aale.

Bunte Fische.


Und außerdem gab es schillernde Quallen.
Cool und wirklich lustig waren auch die Seeotter.


Berührt man übrigens einen Seeotter mit einem Finger, so hat dieser auf der Fläche, wo ihn die Fingerspitze berührt, mehr Haare als ein Mensch am ganzen Körper. Das als Trost für alle unser uns, die sich über zu viel Haare am Körper Sorge machen.

Eine Sonderausstellung beschäftigte sich damit, wie bedroht die Amphibien heutzutage sind.
Nach dem Besuch des Aquariums war das Wetter dann gar nicht mehr so schlecht.

Somit entschieden wir uns für einen weiteren Outdoor Nachmittag, nämlich die Umrundung des Stanley Parks, was einem ca. 9 Kilometer langen Spaziergang gleichkommt, wenn man die kürzeste Route nimmt, ja wenn.....

Blich zurück auf Canada Place.

Die Sonne. Und damit verbunden: Vancouver im Gegenlicht.

Blauer Himmel.

Man konnte sogar die Berge sehen. Ja, es ist wirklich so: Um Vancouver herum gibt es Berge, nicht nur Wolken.

Blick aufs Wasser.

Das ist im Übrigen der Blick auf Grouse Moutain, wo wir schon waren und wohin wir vielleicht morgen abend im Dunklen noch mal wollen. Die schräge Linie in den Bäumen ist übrigens die Seilbahn.

Diese Skulptur heißt "Girl in a Wetsuit".

Dieser Drachenkopf war auf der Empress of Japan, einem Schiff, das früher für den Ostasienhandel verantwortlich war.

Zwischendurch bogen wir ab auf den Weg zum Beaver Lake.



Hier war es fast wie an den Landshuber Weihern.
Wir wollten den Stanley Park eigentlich auf der 9 Kilometer langen Route umrunden, was uns aber leider dank eines gesperrten Streckenabschnitts nicht gelungen ist.

Hier war gleich Schluss.
Somit mussten wir einen anderen, teilweise sehr hoch und runter gehenden Weg einschlagen, der uns aber auch einige tolle Ausblicke eröffnete.


Lion Gate Bridge.

Blick auf die Strait Of Georgia.




Schöne Ausblicke, oder?

Irgendwann ging dann so langsam die Sonne unter.
Nach unserem Spaziergang hatten wir Hunger und schlossen den Abend in einem japanischen Restaurant ab, wo mein verehrter Mitreisender nicht nur Sushi aß, sondern das sogar mir Stäbchen.

Und ich hatte Austern... zum allerersten Mal.

Jedenfalls war es jede Menge an japanischen Speisen, die wir ausprobierten.
Alles in allem ein wieder mal sehr schöner Tag.