Montag, 5. Januar 2009

Vancouver 2008-09 - Tag 9/10 - Fazit. oder... "Unsere Landegeschwindigkeit liegt bei 250 km/h..."

Zurück aus Vancouver, zurück in Höhr-Grenzzhausen.
Und was soll ich sagen: Hier schneit es auch.
Also ist die Umstellung gar nicht so groß.

Vorgestern morgen ergab der Blick aus dem Fenster nämlich, dass Vancouver für uns in 2009 aufhörte, wie es in 2008 angefangen hatte: Mit Schnee.
Zum letzen Mal: Blick aus dem 30. Stock.

Allerdings war es das für uns an diesem letzten halben Tag in B.C. auch weitestgehens wurscht, denn außer einem ausgiebigen Frühstück bei unserem beliebten Frühstückslokal, bei dem wir es noch mal richtig krachen ließen, stand nur noch die Fahrt zum Flughafen an, wo wir dann erfahren durften, dass auch unsere Flugzeug mit Verspätung starten würde, was auf das miese Wetter zrückzuführen wäre.
So sah es auf dem Flughafen aus.

Na toll.

Und was kann man an einem kleinen Flughafen wie Vancouver schon groß machen? Nicht wirklich viel.
Zwar schön, aber nicht so viel los...
Auch wenn hier einige kleiner Kustwerke ausgestellt sind.

Was essen konnte man aber z.B. noch. So gab es zum Abschluss noch mal einen Grilled Seafood Salad und damit einen würdigen Abschluss der Pacific Rim Cuisine zu schmecken.Sehr delikat.

Und was kann man noch machen, wenn einem die Zeit zu lang wird? Sich Mut für den Flug antrinken, was wir mit Hilfe zweier Mojitos auch noch taten, die wirklich sehr lecker geschmeckt haben.
Unser Flugzeug

Der Flug an sich war dann zwar lang, aber nicht so schlimm wie befürchtet und Mittags waren wir dann gut wieder in Frankfurt.

Alles in allem bleibt zu sagen, der Urlaub war klasse mit echten Highlights wie der Bootsfahrt, wenn auch ohne Wale, dem Besuch von Stanley Park und des Aquariums oder auch der Gondelfahrt nach Grouse Mountain.

Sachen, die wir leider nicht gemacht haben (teils wegen des Wetters), die aber noch zu machen wäre, sollte man noch mal nach Vancouver kommen wären: Ein Flug mit dem Wasserflugzeug, ein Besuch des Museums für Antropologie, ein Besuch eines Spiels der Canucks.

Dinge, die nicht so toll waren in und die man sich schenken könnte wären die Underwater Gartens in Victoria , die Stadt Vancouver selbst im Schneematsch zu erkunden oder Ziegenfleisch essen.

Alles in allem ne super Sache und ich freue mich auf meinen nächsten Urlaub.
Aus dem verschneiten Höhr-Grenzhausen. Der Blick dieses Mal aus meinem Fenster...

Danke fürs Lesen und Kommentieren.
Bis zum nächsten Mal.

Samstag, 3. Januar 2009

Vancouver 2008-09 - Tag 8 - Der Abschlusstag, oder.... "Das Ding kann ich dir auch schnitzen. Gib mir nur ne Axt..."

Mein letzter Abend in und daher mein letzter Post aus Vancouver.
Morgen mittag geht es zurück.
Hier sind die Bilder von viertel nach acht heute morgen.
Da war noch alles in Ordnung.
Toll.
Da freut man sich echt, dieses Hotelzimmer zu haben.

Heute wollten wir nach demn Frühstück ins Museum für Antropholgie und dann einmal noch nach Granville Island, um dort ein paar Einkäufe zu erledigen.
Leider, leider, leider war das Museum für ein halbes Jahr geschlossen, vielmehr ist das Museum für ein halbes Jahr geschlossen und zwar noch bis in den März.
Also kein Museum.
Was solls? Wir lassen uns ja nicht unserer guten Laune berauben. Wir sind dann direkt nach Granville Island gefahren, um dort die verschiedenen Läden und den Markt noch einmal aufzusuchen.
Und das haben wir dann auch gemacht.
Davon gibt es leider keine großartigen neuen Bilder, weil alles, was ich davon fotografieren konnte, hab ich schon fotografiert.
Alles in allem war es aber super. Granville Island ist ein wirklich empfehlenswerter Ort, um ihn bei einem Besuch in Vancouver ins Programm aufzunehmen.
Man sieht auch, dass das Wetter klasse war heute.

Zurück sind wir dann mit einem Aquabus gefahren, das ist einer der kleinen Fähren, die den False Creek, die Bucht, die Granville Island vom Rest von Vancouver trennt, befährt.
So sah unser Schiff aus.

Mit dem sind wir dann zurück gefahren.

Die folgenden Bilder sind vom Aquabus aus aufgenommen.

Die Wolken im Hintergrund liegen leider in den Bergen, so dass unser Plan, Grouse Mountain noch einmal aufzusuchen, um von ihm aus die Lichter von Vancouver zu gucken, nicht zur Realität werden konnte.
Sehr schade.
Aber damit konnte wenigstens das Doppel-Abendessen Malayisch-afrikanisch umgesetzt werden, was auch lecker war.
Zuvor noch ein Bild der beiden Stadien. Links BC Place, das Stadion der BC Lions und rechts die GM Arena, wo die Canucks spielen.

Überhalb des Anlegeplatzes stand diese Statue, die meinen verehrten Mitreisenden zu dem Spruch verleitete, der das Motto des heutigen Tages ist.

Wieder zurück im Hotel waren die Berge noch immer in Wolken.

Erst vor kurzem lichtete sich das ein wenig. Und das sind auch gleichzeitig meine Abschiedsfotos aus Vancouver.
Morgen gehts zurück.

Bis zum nächsten Mal.
Danke auch allen fürs Lesen und Kommentieren.

Take Care.

Freitag, 2. Januar 2009

Vancouver 2008-09 - Tag 8 - Stanley Park, oder.... "Das ist die erste Delphin Show des Jahres..."

Wieder einmal ist ein Tag meines Urlaubs in Vancouver kurz vor dem Ende.
Es war ein sehr interessanter und spannender Tag.
Zunächst einmal der übliche Viertel nach acht Blick aus dem Hotelzimmer. Okay, der ist heute von halb neun. Aber weil an Silvester nicht so viel los war hier, waren wir auch heute morgen recht fit und tatendurstig.
Diesig, anders kann man das nicht nennen.

Für heute hatten wir uns Stanley Park und das Aquarium von Vancouver vorgenommen.
Als wir auf die Straße in Richtung Frühstücksrestaurant machten ("Das beste Frühstück im West End") stellten wir fest, dass es nicht nur trüb war, sondern auch regnete.
Ich habe auf Anweisung von zu Hause einen Pancake mehr gegessen, als ich eigentlich wollte. Naja... eher drei mehr :-D

Egal, ein perfekter Tag fürs Aquarium. In Berlin bin ich an regnerischen Tagen auch am liebsten ins Aquarium gegangen. Okay, das war jetzt gelogen, ich war in Berlin einmal im Aquarium und das war nur, weil ich Besuch hatte. Aber egal.....

Ich hab ja keine Vorsätze fürs neue Jahr.... Zumindest nicht welche, die mich zu einem besseren Menschen machen... Auf der anderen Seite habe ich da eine Person, die mich zu einem besseren Menschen macht... aber stopp... ich schreib hier ein Reiseblog und schweife ab. Man verzeihe mir das. Es ist Neujahr. Aber zurück zum Thema.

Aquarium.
Das Aquarium liegt im Stanley Park, einem riesengroßen Park, der sich westlich von West End erstreckt. Wir mussten also durch den Park zum Aquarium.
Ein Eichhörnchen für Philipp. Das ist im Übrigen nicht verkehrtherum aufgenommen. Dieses kranke Vieh hing wirklich kopfüber am Baum.
Dann waren wir da.

Das Aquarium von Vancouver hat nicht nur Fische, sondern auch viele andere Meerestiere zu bieten. Außerdem dem gibt es jede halbe Stunde eine Show zu sehen. Ein wirklich absoluter Ort für einen Besuch. Ich hoffe, meine Bilder geben das ein bisschen wieder.
Im "tropischen Regenwald" gab es sogar Vögel und ein Faultier.

Kaimane natürlich auch.
Draußen gab es Seehunde.
Und Beluga Wale.

Dann gab es auch eine sehr schöne kurze Delphinshow, die erste in 2009, zu sehen.
Hier ein paar kurze Bilder, die ich knipsen konnte.


Auch mit den Belugas wurde eine kleine Show geboten, die aber wesentlich weniger spektakulär als die mit den Delphinen war.


Nach den Shows hatten wir genügend Zeit, uns genüsslich das Aquarium anzuschauen. Hier noch ein paar Impressionen davon:
Merkwürdige Aale.

Bunte Fische.

Und außerdem gab es schillernde Quallen.

Cool und wirklich lustig waren auch die Seeotter.
Berührt man übrigens einen Seeotter mit einem Finger, so hat dieser auf der Fläche, wo ihn die Fingerspitze berührt, mehr Haare als ein Mensch am ganzen Körper. Das als Trost für alle unser uns, die sich über zu viel Haare am Körper Sorge machen.
Eine Sonderausstellung beschäftigte sich damit, wie bedroht die Amphibien heutzutage sind.

Nach dem Besuch des Aquariums war das Wetter dann gar nicht mehr so schlecht.

Somit entschieden wir uns für einen weiteren Outdoor Nachmittag, nämlich die Umrundung des Stanley Parks, was einem ca. 9 Kilometer langen Spaziergang gleichkommt, wenn man die kürzeste Route nimmt, ja wenn.....

Blich zurück auf Canada Place.

Die Sonne. Und damit verbunden: Vancouver im Gegenlicht.

Blauer Himmel.
Man konnte sogar die Berge sehen. Ja, es ist wirklich so: Um Vancouver herum gibt es Berge, nicht nur Wolken.

Blick aufs Wasser.

Das ist im Übrigen der Blick auf Grouse Moutain, wo wir schon waren und wohin wir vielleicht morgen abend im Dunklen noch mal wollen. Die schräge Linie in den Bäumen ist übrigens die Seilbahn.
Diese Skulptur heißt "Girl in a Wetsuit".

Dieser Drachenkopf war auf der Empress of Japan, einem Schiff, das früher für den Ostasienhandel verantwortlich war.

Zwischendurch bogen wir ab auf den Weg zum Beaver Lake.

Hier war es fast wie an den Landshuber Weihern.

Wir wollten den Stanley Park eigentlich auf der 9 Kilometer langen Route umrunden, was uns aber leider dank eines gesperrten Streckenabschnitts nicht gelungen ist.
Hier war gleich Schluss.

Somit mussten wir einen anderen, teilweise sehr hoch und runter gehenden Weg einschlagen, der uns aber auch einige tolle Ausblicke eröffnete.
Lion Gate Bridge.

Blick auf die Strait Of Georgia.
Schöne Ausblicke, oder?
Irgendwann ging dann so langsam die Sonne unter.

Nach unserem Spaziergang hatten wir Hunger und schlossen den Abend in einem japanischen Restaurant ab, wo mein verehrter Mitreisender nicht nur Sushi aß, sondern das sogar mir Stäbchen.
Und ich hatte Austern... zum allerersten Mal.
Jedenfalls war es jede Menge an japanischen Speisen, die wir ausprobierten.

Alles in allem ein wieder mal sehr schöner Tag.