Freitag, 27. August 2010

Toskana 2010 – Carrara

Der Tag der Abreise und trotzdem noch eine Sehenswürdigkeit auf dem Weg: Die MArmorsteinbrüche von Carrara, von wo auch heute noch wie in alten Zeiten der Marmor abgebaut und in die ganze Welt verschifft wird.

Nach einer kurzen Nach, einem späteren Frühstück und Aufräumaktionen in den Bungalows machten wir uns (fast pünktlich) auf den Weg.

Carrara war schnell erreicht und nach einigen Verwirrungen bezüglich er Einfahrt nach Carrara ging es dann mit dem großen Bus die enge Bergstraße in vielen Serpentinen hinauf – reibungslos zunächst – bis sich uns dieses Bild präsentierte:

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Su aus dem Bus….

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…so von außen…

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…und da wollten wir hin.

Lautes langanhaltendes Hupen brachte dann den absolut verwirrten Besitzer des Wagens nach draußen, der die Welt nicht mehr verstand und laut fluchend und kopfschüttelnd wieder “umparkte”.

So konnte die halsbrecherische Fahrt über die enge Serpentinenstraße weitergehen, welche unser Busfahrer übrigens meisterhaft bewältigte.

Irgendwann oben, konnten wir uns einen Eindruck von den Steinbrüchen machen.

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Die Wolken hingen schwer in den Bergen.

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So läuft der Abbau.

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Morbider Industriecharme…

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Rein konnten wir allerdings nicht. Stattdessen ein kleines Freilichtmuseum.

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Aus Marmor gehauene Ochsen. Mit solchen Karren wurden früher die Blöcke transportiert. Heute ruhen sie mehr oder weniger ungesichert auf LKWs.

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Alte Werkzeuge für den Marmorabbau. Heute gibt es natürlich moderne Maschinen und TNT.

Ein paar Läden und eine Bar waren auch dort oben.

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DAs war die Abraumhalde eines der Läden.

Wir kauften alle schön brav ein paar Andenken und tranken einen Cafe fredo (ich zumindest), ehe wir die Abfahrt wieder in Angriff nahmen. Da der rote Kleinlaster auch noch immer schön brav an seinem Platzt stand, ging es auch ohne größere Probleme ab.

Ein “kurzer” Stopp in einem großen Supermarkt zum Eindecken mit italienischen Spezialitäten folgte, den wir dank einiger Kartenprobleme ein bisschen verlängerten.

Weiter ging es, währende die Sonne sich verabschiedete.

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Der Rest der Fahrt verlief ohne große Probleme (außer eine kurzen Vollsperrung der Autobahn, die aber nur ein paar Minuten dauerte), vorbei an einigen Zahlstationen in Italien…

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… und weiter durch die Schweiz bis nach Offenburg, wo nach einem Fahrerwechsel der letzte Teil der Reise nach Neuwied begann.

Gegen 20 nach 7 waren wir alle wohlbehalten und um etliche Erfahrungen reicher wieder daheim und ich bin erst mal bis um  12 noch mal ins Bett.

Das war Toskana 2010. Da nächste Mal gehts in 10 Tagen nach Polen. Von dort (wahrscheinlich wieder im Nachhinein) dann der nächte Blog.

Ciao.

Toskana 2010 – Siena und Lucca

Der Toskana Trip neigt sich schon wieder dem Ende zu. Unglaublich, aber morgen geht es wieder zurück, so dass wir Freitag morgen gegen 7 Uhr wieder in Neuwied sein werden.

Der letzte Abend ist es also heute. Der letzte Abend einer bislang sehr gelungenen kurzen Reise.

Heute waren Siena und Lucca angesagt. Zwei der schönsten Orte in der Toskana, wie ich finde. An Lucca, so ist mir bewusst geworden, hatte ich vom letzten Mal (1991) keine Erinnerung mehr. Zu Unrecht, wie man sagen muss.

Um halb 9 zogen wir also los. Siena ist nicht gerade ein Katzensprung von hier. Wir waren schon fast 2 Stunden unterwegs.

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Siena mit seinen engen Gassen und seinem mittelalterlichen Flair war auch dieses Mal wieder eine Reise wert. Auch hier in dieser Stadt, wie in vielen alten italienischen Städten, geht es gut auf und ab.

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Es gibt viele enge und verwinkelte Gassen.

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Dass ich Brücken und Bögen über Straßen liebe, sollte spätestens seit meinem Lissabon Blog klar geworden sein, oder?

Es war einfach toll, wenn auch ziemlich mit Touristen überfüllt, wie auch gestern schon Florenz (und wie im übrigen Lucca nicht annähernd…)

In Siena gibt es einen sehr sehr abgefahrenen 50er Jahre Shop, den wir auch aufsuchten, um ein Geschenk zu besorgen.

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Nette Schuhe….

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Das unbestrittene Highlight und wohl einer der Gründe, warum jedes Jahr Horden von Touris nach Siena kommen ist natürlich der Campo, sicherlich einer der schönsten und berühmtesten Plätze der Welt (es gibt genügend Leute, die sogar sagen DER schönste).

Von allen Seiten habe ich Fotos gemacht, auf denen natürlich immer sehr sehr große Scharen von Touristen zu sehen sind.

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Einfach und zurecht…. Wunderwunderschön. Ich habe mich wieder sehr sehr wohl hier gefühlt, wie auch 1993 als ich zum letzten Mal hier war.

Natürlich hat Siena noch etliche andere Sehenswürdigkeiten… und auch Delikatessenläden, wie diesen hier:

DSC_0073… oder diesen (dessen Weinflaschen hier zumindest mal zu sehen sind und der auf Süßigkeiten spezialisiert ist):

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Diese Kirche, die dem Heiligen Martin geweiht ist, gehört sicherlich nicht zu den absoluten Highlights Sienas, aber immerhin ist sie dem Heiligen Martin geweiht.    

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Anders der Dom, der viel größer geplant war, als er sich heute darstellt. Die rechte rote Mauer sollte einmal der Eingangsbereich zum Hauptschiff werden. Die Pest jedoch machte den großen Erweiterungsplänen (man wollte doch unbedingt Florenz Paroli bieten) den Garaus.

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Ein paar Impressionen und Details der Fassade des Domes:

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DSC_0099 DSC_0101 DSC_0103 DSC_0105Das ist schließlich das Hauptportal geworden. 

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Man beachte den tollen strahlend blauen Himmel über Siena.

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Toll….

Essen mussten wir natürlich auch noch was.

Entgegen aller guten Vorsätze gab’s ne Pizza direkt am Campo mit super Aussicht, total überteuert und nur von mittelmäßiger Qualität, aber… hach egal, wann man an diesem Ort sein darf.

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Ein letzter Abstecher noch in Siena, die Kirche, in der der Kopf der Heiligen Katharina von Siena als Reliquie verehrt wird. Die Kirche an sich ist sehr leer. Nur der Schrein, in dem der Kopf zu sehen ist (auf dem Bild am rechten Rand gerade so zu sehen) ist hier der Grund, warum viele Gläubige diese Kirche aufsuchen.

Leider gab es, das fotografieren eigentlich verboten war, nur dieses eine Foto zum bloggen.

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Das war es mit Siena.

Zirka zwei Stunden von Siena entfernt liegt die Stadt Lucca von einer sehr berühmten Stadtmauer umgeben. Auch Lucca ist eine alte Etrusker Siedlung, was einige Ausgrabungen noch belegen.

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Lucca ist von den drei Städten unserer Reise sicherlich die authentischste, belebteste und normalste mit den wenigsten Touristen.

Schöne Straßen, Shoppingmöglichkeiten vom Feinsten, die auch noch recht günstig sind, tolle Feinkostläden mit toskanischen Spezialitäten, von denen wir einen aufsuchten, um uns für das Abendessen einzudecken. Wirklich schön.

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Eine tolle Stadt ohne spektakuläre Bauten, ohne die Kunstschätze von Florenz oder den Campo von Siena, aber eine wundervolle Stadt zum einfach da sein. Empfehlenswert!

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Auch Herrn Puccini scheint es hier offensichtlich zu gefallen.

Logischerweise hat es auch in Lucca… Kirchen…

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Das Innere…

Eine andere tolle Stelle in Lucca ist das ehemalige Amphitheater, heute ein schöner Platz zum Bummeln und abhängen, auf dem auch öfters Konzerte stattfinden.

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In einer anderen ehemaligen Kirche in Lucca waren moderne Kunstwerke ausgestellt. Diesen Kontrast von alter Kirche und moderner Kunst fand ich persönlich sehr sehr interessant. Hier in paar Impressionen.

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Das war dann Lucca und der Tag.

Morgen gehts zurück und ich wünsche in diesem Sinne eine gute Nacht.

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