Donnerstag, 21. August 2014

Edinburgh Festival - 4. Tag

Hallo zum letzten Mal aus Edinburgh.
Der Tag heute, so war uns vom Wetterbericht versprochen sollte toll werden.
Um es vorweg zu nehmen, das wurde er auch.

Nach dem Frühstück ging es durch die Straßen der Stadt. Das Wetter war klasse und wir machten uns deswegen auch keine Sorgen.

Auch hier wird viel abgerissen und neu gebaut.




Die Burg reißen sie wohl hoffentlich nie ab.


Nach einem Kaffee und ein paar Meilen durch die Stadt - ja, ich gebe zu, dass ich ich wenig fotografiert habe, ging es dann zum Lunch. Und weil es dort so gut war, nicht einal zum Gourmet Burger Kitchen, wo ich ein Pale Ale hatte.



Und das natürlich zu meinem Baba Bombay Burger, der mit Papadums und Lime Pickels serviert wurde Wieder einmal ein klasse, ein superklasse, Burger.


Wir hatten dann einmal mehr etwas für unsere kultuerelle Erbauung gebucht, nämlich ein klassisches Klavierkonzert der Reihe "Chopin after lunch". Das ist kein Witz. Das haben wir wirklich gemacht und das Klavierkonzert in der Royal Oversees League war wirklich klasse. Ein echter Genuss. Mal was anderes außerdem zur sonst vorherrschenden Stand Up Comedy.

Ein echter Schotter erklärte uns dann noch wieso er im Referendum mit "No" stimmen wird, so dass wir nun über beide Seiten informiert waren.

Nach dem Konzert machten wir uns wieder auf den Weg. Das Wetter über der Burg war klasse. Wir entschieden uns, nach einer weiteren interessanten Veranstaltung Ausschau zu halten die wir am Abend besuchen könnten.


Wir überlegten und überlegten… bei unserem Weg durch den Prince´s Garden mit der Distel, dem schottischen Wappengewächs…



… oder auch beim Blick zurück auf Riesenrad und Scott Denkmal….


Irgendwann führte uns unser Weg zum Underbelly Zelt, in dem um 19:35 Uhr Frisky and Mannisch auftreten sollten.


Eigentlich hatten wir nicht wirklich ne Ahnung, was uns dort erwarten würde, aber nachdem wir uns in einem benachbarten Pub Mut angetrunken hatten, entschlossen wir uns, uns das zu geben, was uns dort erwarten würde und jeder von uns 14 Pfund dafür hinzulegen.

Im Underbelly Zelt, das wie eine unmgedrehte Kuh aussieht, ging es dann los.





Was folgte war eine Tour de Force durch die Popmusik mit Songs, Witze und allem, was dazu gehört. Mit Sicherheit das Witzigste, was wir auf diesem Finge gesehen hatten. Klasse Show.

Zum Abschluss landeten wir dann, wie übrigens auch die Performer der Show dann am späteren Abend noch in der großartigsten Craft Beer Kneipe von Edinburgh (wieder einmal), wo es dann noch den einen oder anderen Absacket gab.


Die Karte war mir!!!!

Whatever. Take care. Morgen melde ich mich wieder aus dem Westerwald.



Mittwoch, 20. August 2014

Edinburgh Festival - 3. Tag

Einen schönen guten Abend aus Edinburgh von unseren vorletzten Abend hier. Wieder einmal geht ein sehr entspannter Tag in Schottland zuende.

Begonnen haben wir am Morgen mit einem mehr oder weniger ausgedehnten Spaziergang nach Leith. Hier waren wir ja schon einmal. Das Wetter war großartig und wir genossen sowohl den Spaziergang als auch den Aufenthalt in Leith. 


Okay, es geht um Essen und Trinken und das sehr sehr stark dieses Mal, also auch hier für Leith ein paar Berichte über heimisches Essen und Trinken. Unsere erste Anlaufstelle, weil wir Lust auf einen guten Kaffee hatten war das Shore Deli, ein wie man sieht sehr sehr kleiner Laden, in dem wir sehr leckeren Kaffee und dazu den wohl Weltbesten Karottenkuchen, den Dumbo je gegessen hat, serviert bekamen. Yummy.


Ich meine, wie kann ein Laden mit diesem WiFi Kennwort auch schlecht sein? Angeblich muss der Pullet Port Sandwich hier auch klasse sein, aber dazu, diesen zu probieren kam ich leider nicht.



Nach diesem zweiten Frühstück (dafür haben wir dann am Nachmittag den Cream Tea weggelassen) machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch Leith.

Hier ein paar Impressionen bei wirklich klasse Wetter. Mit gutem Wetter scheinen wir ja auch dieses Mal hier echt wieder Glück zu haben.









So, nächster Stopp, das Mittagessen. Es gibt unten in Leith ein Sternerestaurant, das mit einem Mittagsmenu für 27 Pfund locken konnte… uns aber nicht. Nach Sterneküche war uns heute nicht zumute.

Stattdessen entschieden wir uns für den wirklich guten Mimi's Bakeshop, in dem es neben leckeren Kuchen auch gute Lunchangebote gibt. Ich hatte diesen riesigen HotDog, der einem echt das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. Wirklich klasse….


Die Innenausstattung bestand aus ganz vielen Mädels, die alle eines gemeinsam haben. Ich denke was, das kann man anhand dieses Ausschnitts der Wanddeko selber herausfinden….


So sieht der Laden, der übrigens eine Außenstelle auf der Royal Mile hat, von außen aus:


Mit dem Bus, dem 35er ging es dann wieder zurück ins Zentrum. Am unteren Ende der Royal Mile stiegen wir aus, damit ich diesen Laden, der ein Teil eines in meinem Blog immer wieder kommenden Running Gags ist, fotografieren konnte. Ich überlege grade ernsthaft, ob ich ihn bei meinem letzten Edinburgh Aufenthalt nicht auch schon gebloggt hatte…. egal….


Weiter hoch dann über die Royal Mile….


…über die South Bridge die ich euch gestern von unten fälschlicherweise für die North Bridge verkauft habe (ich wisst noch, die von unten violett angeleuchtete war das…). Unten sieht man das CowGate, zu dem wir später noch wieder kommen sollten.


Das Nationalmuseum: Hier der ältere Teil.


Und hier der neuere Teil.


Im benachbarten Park fand dann eine Stand Up Comedy Echo (umsonst) statt. Der Performer (hier in der Mitte) bestand darauf, dass ich ein Foto machen sollte. Okay, hier das Foto. Die Beteiligten schrieben mir dann ihre Mailadressen auf und wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich das Bild an alle mailen. Auch witzig.


Das Wetter war klasse, also war noch mal ein Stopp zum Kaffee trinken angesagt, wobei der Kaffee, den wir hier hatten, eher nicht so empfehlenswert war.


Der nächste Halt war dann die Greyfriars Kirk auf dem Greyfriars Friedhof, auf dem natürlich auch der berühmte Greyfriars Bobby liegt, dessen Geschichte eine der bekanntesten in Edinburgh ist. Der treue Hund, der 14 Jahre am Grabe seines Herrchens gewartet hat, ist hier eine Legende.


Dem treuen Tier wurde sogar ein Standbild errichtet.


Weiter ging der Marsch runter zum Haymarket, wo wir uns zwei Shows über die schottische Unabhängigkeit anschauen wollten.


Die erste hieß "Anything's better than these cunts" und die andere von Bruce Fummey, den wir letztes Jahr schon zwei Mal gesehen hatten, hieß "I vote Yes". Beide waren wirklich gut, wobei Bruce sich wirklich wieder einmal als begnadeter Erzähler herausstellte.

Das unten ist er übrigens.


Einen würdigen Abschluss fand der Abend dann im Brewdog Pub mir einigen leckeren Craft Beer Spezialitäten.



Durch die nächtlichen Straßen von Edinburgh gings dann nach vielen Kilometern auch heute wieder zurück.


Eine kleine Nachtmahlzeit (ich hatte kein Abendessen, nur ein paar Biere!!!!) rundete den wirklich gelungenen Tag dann noch ab. Ein wirklich leckeres Lammdöner.


So, bis morgen. Take care.



Dienstag, 19. August 2014

Edinburgh Festival - 2 Tag

Guten Abend aus Edinburgh von einem weiteren Tag in Schottland voller Essen, Kultur und Urlaub.

Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es los. Das Wetter war eigentlich recht gut, angenehme Temperaturen und alles eingeschlossen. Wie immer war auch zwischendurch ein bisschen Regen in der Luft, der aber kaum störte.

Wir gingen in Richtung Edinburgh International Book Festival. Doch zunächst kamen wir am St. Andrew's Square vorbei, auf dem viele Stände, Cafés etc aufgebaut sind. Dort nahmen wir bei strahlendem Sonnenschein (fast strahlendem Sonnenschein zumindest) erst mal einen Kaffee zu uns.

Wetter ist ein großes Thema. Wir haben wieder einmal bis jetzt großes Glück. Man sieht den blauen Himmel hinter der Säule.


Auf der anderen Seite und kurz darauf kann es dann schon wieder ganz anders aussehen.


Oder auch mal komplett in grau, auch wenn der Regen heute wirklich selten war.


Wir gingen den Tag heute für unsere Verhältnisse wirklich extrem ruhig an. Ein Laden weckte dann aber doch unsere Aufmerksamkeit (ich bin schon ein Foodie, ich geb's zu…)

Ein Gourmet Bürger Laden. Da ist es doch fast meine Aufklärungspflicht, mal zu testen, was der so kann.


Auf der Speisekarte standen viele verlockende Burgerspezialitäten drauf. Die Entscheidung viel schwer. Wir aßen übrigens, weil es das wohl beste Wetter des heutigen Tages gab, natürlich draußen auf der Terrasse an Tisch 7. Bestellen mussten wir jedoch drinnen.


Ich entschied mich für den Don, was irgendwie passend erschien mit Ruccola, Gorgonzola, altem amerikanischen Käse und einen richtig geil gegrillten Patty. So sah er aus…. toll. Richtig toll.


Und richtig lecker hat er auch geschmeckt, kein Vertun. Und satt bin ich schließlich und endlich davon auch geworden. Allen in allem empfehlenswerter Laden für alle Burgerfans.

Nun gut, wir wollten noch mal auf International Book Festival. Gut, dass der Burgerladen direkt vis a vis davon war. Nach einem Blick durch die Neuerscheinungen setzten wir uns dann in einen der zahlreichen Strandstühle und ließen die Leute an uns vorbeiziehen und konnten beobachten.
Schließlich fing es ein bisschen an zu nieseln und alle standen auf, gingen kurz ins Trockene, um dann keine fünf Minuten später wieder draußen zu sitzen. Die Schotten sind da recht locker.


 

Ehe ochs vergesse. Das Schloss von Edinburgh ist auch noch immer da. Man sieht, dass zum Zeitpunkt dieses Bildes das Wetter mal wieder etwas trüber war.


Wir haben echt viel kulinarisches gemacht heute. Das ist natürlich alles sehr komprimiert in dem Blog, aber es lagen schon immer einige Stunden dazwischen, in denen wir durch die Stadt streiften und die Festivalatmosphäre auf uns wirken ließen.

Es ging dann zu Forsyth's Tea Room, der in einer engen Seitengasse, die von der Royal Mile abgeht zu finden ist.



In einer sehr engen Seitengasse.


Der Laden ist richtig Old School und die Besitzerin, weit über 70 sicher auch. Alles in allem ein echt witziger Ort, um Cream Tea zu haben. Die Besitzerin kann übrigens auch richtig schottisch und stellte das auch unter Beweis, als ein Bekannter von ihr reinkam, der wohl immer dort einen Tee trinkt. Witzig.


Am schottischen Nationalgericht versuchten wir uns nicht, auch wenn es dieses hier überall zu kaufen gibt. Aber schließlich wissen wir ja auch, wie Haggis schmeckt. Dieser hier in Dosen soll übrigens wenig lecker sein.



Stattdessen wurde es langsam Zeit für Abendessen in der Steak and Mussel Bar. Und ich hatte dorch Surf and Turf, also Meeresgetier und Steak.



Lecker, wie man sehen kann….


 Eine anderen Institution in Edinburgh besuchten wir auch noch, den Brew Dog Pub. Hier haben die Jungs von der Craft Brauerei Brew Dog einen Pub, in dem es ausschließlich Kraft Bier gibt. Nicht nur das, was sie selbst herstellen sondern auch Biere anderer Brauereien weltweit. Ein Muss für jeden Craft Beer Fan auf jeden Fall. Ich hab zwei Erzeugnisse probiert, einmal Hardcore Me und dann noch Dog C. Beides extrem leckere Sachen, die aber sicherlich kein breites Publikum ansprechen dürften. Bei 15,1% Alkohol im Dog C vielleicht auch nachvollziehbar.


Schließlich zum Abschluss des Abends dann noch die Barry Experience, die Stand Up Show des gleichnamigen Künstlers (also Barry nicht Experience).

Um dorthin zu gelangen mussten wir zuerst unter der violett angestrahlten North Bridge drunterdurch….



Und dann ins Espionage (das ist das hohe Gebäude auf der linken Seite). Im Prawda Room war dann Barry.


So sah es dort vor der Show aus. Bis auf den letzten Platz besetzt und Barry war durchweg lustig mit einigen wirklich klasse Gags, die nicht alle sexueller Natur waren (die meisten vielleicht schon, aber das gehört auch dazu…. naja, vielleicht waren's auch gar nicht die meisten).


Schließlich dann ging es zurück und mit diesem Blick aufs Riesenrad verabschiede ich mich für heute.

Take Care.