Montag, 8. Oktober 2012

Vienna Calling - Back for a while - Vierter Tag - Nachschlag

So, schon lange wieder zu Hause (seit Freitag Abend) kommt nun noch ein kurzer Blogeintrag über den letzten Vormittag in Wien.

Da unser Flug erst am Nachmittag losging, hatten wir noch paar Stunden Zeit, um ein bisschen durch die Gegend zu ziehen.
Zuerst steuerten wir die altehrwürdigen Hallen der Universität von Wien an.
Ein wirklich beeindruckendes (wie so viele in Wien) Gebäude mit einem schönen Innenhof.
Das Semester geht wohl grade erst los, so dass nicht allzu viel los war.



Das Wetter zeigte sich auch noch mal von seiner allerbesten Seite, so dass wir noch einen Kaffee im Café Landtmann zu uns nahmen, einem der bekannten und stilvollen Wiener Lokale direkt an der Ringstraße.
Dass nebenan Ford ein Auto präsentierte, während wir von Kellnern im Frack bedient wurden, störte ein wenig das Bild. Aber was solls. Man kann ja nicht alles bekommen, oder?


Wir gingen dann noch an der Votivkirche vorbei, die zur Zeit renoviert wird.


Wahrscheinlich ist diese Renovierung sehr teuer und wird deswegen auch von Werbung finanziert. Naja... wieso auch nicht?



Die Alser Straße, in der unser Hotel war, ging es dann wieder Richtung demselben.


Und um den Kreis zu schließen, gab es noch einen Sandwich Snack wie am ersten Tag.


Das waren vier Tage in Wien.
Der nächste Urlaub ist schon gebucht und sollte uns über Silvester nach Barcelona führen. Ich freue mich jedenfalls schon drauf.

Bis dahin: Take care!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Vienna Calling - Back for a while - Dritter Tag

Zum letzten Mal Hallo von unserem Kurztrip in die Hauptstadt der Österreicher.
Morgen gehts schon wieder zurück in die Heimat und ins kalte und verregnete Deutschland, was nach zwei schönen sonnigen und spätsommerlich warmen Tagen hier in Wien natürlich wirklich keine Freude ist.
Aber egal, was sein muss, muss sein und das Leben geht auch im Regen weiter.

Wa stand heute an?

Nun, zunächst ein Besuch auf dem Naschmarkt.

Der Naschmarkt in der Nähe des Karlsplatzes ist ein Muss für alle Wienbesucher, die ein Faible für Märkte haben, so wie ich einer bin. 

Hier gibt es alles Mögliche. Frische Meerestiere und Fleisch, Früchte und jede Menge einladender Imbisse und kleiner Restaurants, in denen man Essen aus der ganzen Welt probieren kann.

Die Obst- und Gemüsestände sind schon sehenswert....


Die Auswahl an Gewürzen ist riesengroß und ich hab mich direkt mit einigen eingedeckt, die bei mir zu Hause zur Neige gegangen sind, so wie Panch Poran oder Mangopulver, war ich als Liebhaber der indischen Küche natürlich immer wieder mal brauche.


Die Antipasti Auswahl ist ebenfalls vom Feinsten.




Und wo sieht man schon mal blühende Artischocken? 

Fazit also: Der Naschmarkt ist eine absolute Wiener Sehenswürdigkeit. Unbedingt Ansehen.

Was uns anging. Es war Zeit für ein zweites Frühstück in einem der Zahlreichen kleinen Lokale auf dem Naschmarkt. Ein schöner leckerer Käseteller und passendes Getränk waren angesagt.


Sehr lecker, sehr sehr lecker.

Am unteren Ende des Naschmarkt findet man zwei wunderschöne Häuser des Architekten Otto Wagner mit richtig sehenswerten Fassaden.




 Zurück dann über den Naschmarkt ging es zur Seccession.


Und weiter zur Technischen Universität von Wien, vor der u.a. dieses Kunstwerk namens Explosion steht.


Wir stöberten dann noch ein bisschen durch die Uni Buchhandlung, ehe wir dann noch ein bisschen durch die Stadt spazierten.

Was wir uns natürlich nicht entgehen lassen durften war dieses - Einkaufszentrum.... Lange keins mehr fotografiert, oder?



Irgendwie war alles ziemlich anstrengend und wir mussten uns beim ehemaligen Hoflieferanten Gerstner erst mal ein leckeres Stück Kuchen gönnen.



Und wir ihr euch denken könnt: Es war richtig lecker. Das, was oben zu sehen ist, ist im übrigen die Haustorte.

Unser nächste Ziel (wir schwangen uns erst mal in die U-Bahn) war das Hundertwasser Haus des Künstlers Friedensreich Hundertwasser, das er in den 80ern gebaut hatte.

Einfach ein paar fotografische Impressionen von mir:











Es liefen schon ziemlich viele Touristen herum und das Haus ist auch teilweise schon ziemlich angesifft, aber trotzdem ziemlich witzig anzuschauen.

Gegenüber ist natürlich ein Laden, in dem man Hundertwasser Devotionalien etc. kaufen kann.
Im Untergeschoss findet man auch (für einen Eintritt von 60 Cent) die...


Witzig gemacht auf jeden Fall und obwohl ne Touristenfalle, ne lohnenswerte.



Neben dem Hundertwasser Haus ist das Palais des beaux arts, heute die Botschaft Litauens zu finden. Auch ein tolles beeindruckendes Gebäude, wie so viele in Wien, die ich gar nicht alle aufführen konnte. Aber wer weiß, vielleicht komme ich ja bald wieder...



Beinahe der letzte Stopp für heute war der Prater (oder wie einpaar dämliche Touristen vor uns meinten: "Wo ist denn jetzt der Prater?" aber egal...).

Wir gingen die Hauptallee hinunter, die mich wirklich extrem an den New Yorker Central Park erinnerte, auch wenn da eigentlich überhaupt gar keine Verbindung besteht, aber trotzdem....


Das Wetter jedenfalls war toll und trocken und nicht annähernd so, wie in Deutschland zur Zeit.

Dann gings zum Jahrmarkt, dem Wurstelprater. Im Hintergrund der Praterturm, der ein Kettenkarussell ist, welches ganz nach oben steigt. Aber das sieht man gleich noch.


Draußen sein war jedenfalls klasse.


Hier sieht man, wie das Karussell ganz oben ist. Der Turm ist ca. 40 m hoch... naja, wer's gern hat.



Auch hier hat (was mich an Conney Island erinnert) Patina angesetzt, aber dennoch einen gewissen Charme. Heute war wenig los, ich kann mir aber vorstellen, dass im Sommer hier einiges los ist.




Wurstelsprater hat übrigens nicht nichts mit Würstchen zu tun, sondern mit dem Kasperle, dem Hanswurst. Hier ein Bild.


Draußen noch ein Bierchen und dann wieder ab und zum Hotel.


Abends gab es dann noch leckeres spanisches Essen und einen guten Cocktail und das war dann auch der heutige Tag und damit der Kurztrip nach Austria.

In diesem Sinne:


Auf Wiedersehen aus Wien....


Wir sehen uns demnächst wieder.

Bis denne, take care.


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Vienna Calling - Back for a while - Zweiter Tag

Der zweite Tag in Wien geht zuende.
Baseball läuft gerade, die A's versuchen in die Playoffs zu kommen und in Kabel 1 läuft der Pferdeflüsterer.... Nun ja,  man kann nicht alles haben.... drücken wir wenigstens den A's die Daumen.

Aber fangen wir am Anfang an, der leider mit Verschlafen und einer kaputten Nespresso Maschine einherging.

Aber als wir die Schocks verkraftet hatten (das Verschlafen war nicht schlimm, schließlich gab es ja keine dringenden Termine, die kaputte Kaffeemaschine war schlimmer, weil ich bis nach der Karlskirche zu wenig Koffein in meinem Blutstrom hatte), ging es los. Das Wetter war traumhaft schön. Strahlend blauer Himmel und warm.


Das sieht man hier auch schön. Im Hintergrund ist die Karlskirche  zu sehen.
Die Sonne schien und es war richtig hell draußen.

Also sind wir dann mal rein in die Kirche, in der es angenehm dunkel war. Die Kirche war ziemlich eingerüstet.
Das Besondere ist, dass es einen Aufzug gibt der hinauf in die Kuppe geht, die man auf diese Art und Weist auch wunderbar aus der Nähe anschauen kann.



Also gings dann nach oben in die Kuppel, um ein paar Blicke zu bekommen und ein paar Fotos zu machen, die wie ich finde echt nicht übel geworden sind.
 













Wenn man dann noch ein paar Stufen nach oben steigt (das Gerüst ist echt recht wacklig und sollte von nicht mehr als 10 Leuten gleichzeitig betreten werden (was eine ganze Schulkasse inklusive merklich genervter und überforderter Lehrerin nicht daran hinderte, es mit mehr Leuten zu versuchen), 
Die Höhenangst überwindend machte ich mich dann dennoch auf den Weg hinauf. 
Ganz oben in der Kuppel ist die Friedenstaube zu sehen und man kann einen Blick über Wien erahnen, der aber "dank" der Gitter rundherum nicht gerade der Tollste ist.




Am U-Bahnhof in der Sonne, die auch dem dort wachsenden wilden Wein, gut tat, gabs dann endlich den wohlverdienten Kaffee.


Endlich wieder Mensch machten wir uns wieder auf den Weg durch die Kärntner Straße bis hoch zum Graben.

Das Wetter war immer noch großartig und die Sonne spiegelte sich in den Fenstern der hochherrschaftlichen Gebäuden Wiens.


Der Graben.

Hier seiht man in die Küche des schwarzen Kammels (was man wirklich so schreibt).


Und dann war mal wieder Zeit für eine kleine Pause angesagt.


Dann liefen wir weiter, vorbei am Mahnmahl für die von den Nazis getöteten Juden Wiens.
Auf dass es nie wieder so weit kommen wird.


Hier dann die Griechisch-Orthodoxe Kirche von Wien.


Man konnte allerdings nicht so richtig rein in die Kirche. Da scheinen die Orthodoxen etwas eigen zu sein.


Tja, die Katholiken sind da etwas anders, weil man in deren Kirchen zumindest besser rein kommt, wie hier in die Dominikanerkirche.


Naja, man stellt auch fest, dass Wien extrem reich ist an Kirchen. An jeder Ecke gibt es eine.
Aber das ist noch nicht alles.
Es gibt auch lustige Inschriften an Wiener Klotüren.
Gott sei Dank musste ich nicht.


Nach ein paar Stationen mit der Tram stiegen wir dann am Burgring aus und machten uns zwischen dem Kunsthistorischen und dem Naturhistorischen Museum auf, um zum Museumsquartier zu kommen.


Immer noch schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel über der österreichischen Hauptstadt.






 Wir ließen den Abend dann lecker bei einem dieses Mal wirklich typischen Wiener Schnitzel und danach ein paar sehr leckeren Cocktails ausklingen.


Das war der zweite Tag in Wien.

Morgen mehr.