Donnerstag, 14. Juli 2011

City of glass - revisited - Wine Wednesday

80% Regenwahrscheinlichkeit am Nachmittag war die Voraussage des Weather Channel und dieses Mal auch der Globe And Mail für heute.
Wahscheinlichkeitsrechnung, wie wir alle wissen, gibt nur Wahrscheinlichkeiten an und keine Realitäten.
Also schauen wir mal.
Heute war Abschied nehmen von Vancouver angesagt.
Wir hatten uns am Morgen bei 7-eleven ein Tagesticket geholt, um noch mal ein paar nette Orte zu besuchen.
So ging es hier heute morgen los.

Zuerst sind wir in die Stadt gefahren.
Das Wetter war bedeckt, aber nicht nass. Wir sind durch Gastown gelaufen, was eigentlich ziemlich touristisch und langweilig ist. Die Steam Clock ist natürlich auch ne Katastrophe, aber wir haben einen netten Kaffee getrunken.
Genauer gesagt: einen Chai Latte (links) und einen Cappuccino (rechts).
Ziel war eigentlich der Laden von Sharks And Hammers, wo ich noch zwei T-Shirts gekauft habe, die mich an den Urlaub erinnern sollen.
Hier gibt es auch einen interessanten Sushiladen.
Weiter ging es. Wir hatten schließlich eine Tageskarte.
Das nächste Ziel sollte ein vegetarisches Restaurant auf dem Commercial Drive sein, das Sweet Cherubim, in dem wir unseren Lunch zu uns nehmen wollten. Auf diesen Laden sind wir beim letzten Mal schon gestoßen, hatten dort aber nichts von der ausgezeichneten indischen Küche, die sie dort zu bieten haben, genossen.

Es war, wie man erwarten konnte, lecker.
So gestärkt spazierten wir dann noch ein wenig den Commercial Drive entlang bis zum Broadway, wo wir die Nummer 99 (die B-Line) Richtung UBC bestiegen.
Auf dem Drive gab es einige interessante Läden.
Auch die einzige rote (englische) Telefonzelle gibt es hier.
Oder, was sich hier in den letzten Jahren getan hat, Wandmalereien. Ich will nicht so weit gehen, die mit denen im Mission Distrikt zu vergleichen, aber auch sie sind teilweise echt schön anzuschauen, auch wenn die Botschaft fehlt.
Viele bunte Werbezettel zierten die Wände und Türen von leerstehenden Gebäuden. Commercial Drive gibt sich schon gern alternativ, auch wenn man hier auch schon Spuren der Gentrifizierung sehen kann, wenn auch nicht so deutlich, wie etwa in Kits.

Wir sind dann den Broadway entlang gefahren, bis wir in eben diesem Kitsilano angekommen sind, dieses Mal aber nicht auf der 4th Avenue, sondern dem Broadway etwas weiter im Westen in Richtung UBC. Diese Gegend schien uns beim Durchfahren von der UBC schon nett. Dieses Mal haben wir dann hier erst mal wieder einen Kaffee zu uns genommen.
Und zwar hier:
Bei Calhoun's.Auch hier (das Wetter war teilweise schon wieder richtig gut) sind wir dann noch ein bisschen durch die Gegend gelaufen. Hier gibt es erstaunlich viele Läden für Kinder, dafür wenige Yoga, Outdoor und Skaterläden.

KFC mag man hier nicht mehr so, was auch kein Wunder ist, bei dem Schweinefraß, den die verkaufen.
Dafür aber Moderne Burger.
Sogar blauen Himmel konnte man sehen.


Dann sind wir wieder in den Bus eingestiegen. South Granville wurde dann angesteuert. Die Gegend südlich der Granville Bridge bis etwas zur 16. Ave. Eine der Shopping Paradise in Vancouver.
Dies war übrigens kein Katzenladen (zumindest nicht im herkömmlichen Sinne, was man unter Katzenladen verstehen würde).

Wir haben nichts geshoppt, sondern sind nur ein bisschen durch die Gegend gelaufen.
Hier gab es auch interessante Gebäude, so wie dieses:

Oder auch dieses hier:

Auch das West, einer der besten Restaurants in Vancouver ist hier, recht unscheinbar.



Und in der Tat, die 80% erfüllten sich gerade als wir nach Hause wollten und ein paar Regentropfen (wirklich nur ein paar, nicht der Rede wert) fanden ihren Weg aus dem bleigrauen Himmel nach unten.

Wir waren dann aber bald zu Hause, sind noch ein bisschen zu Fuß gelaufen. Schließlich kamen wir wieder im West End an.

An diesem leerstehenden echt schönen Haus sind wir in den letzten Tage immer wieder vorbeigelaufen. Ich will es heute mal hier im Blog veröffentlichen.

Interessant auch dieser Laden. Ob es die Nachfahren des großen Ebenisten nach Vancouver verschlagen hat?

Dann waren wir wieder im Hotel.
Hier die Impressionen vom letzten Abend in Vancouver vom Hotelbalkon.




Zum Schluss des Abends gab es dann noch ein großartiges Abendessen im Central Bistro.
Ich hatte diesen super Thunfisch.


Alles in allem ein super Urlaub.
Morgen geht es nach Hause.
Ich meld mich dann noch mal vom heimischen PC mit einem abschließen Eintrag.
Das wird aber erst am Freitag sein.
Bis dann.

Take Care.




Mittwoch, 13. Juli 2011

City of glass - revisited - Tampopo Tuesday

Der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen.
Der vorletzte Abend in Vancouver ist da und gut gesättigt und zufrieden kommen wir gerade von einem kurzen Spaziergang zum Strand wieder.

Wir haben heute ein für Vancouver sicherlich etwas untypisches Programm gemacht. Allerdings hatten wir uns schon beim letzten Mal vorgenommen, auch ein wenig durch die Natur zu laufen.

Natur hat es hier ja wirklich jede Menge in der Gegend und wir hatten ein Buch mit einigen netten Spaziergängen darin. Das Wetter war auch ordentlich, also ging es los. Wir sind mit dem Sky Train erst mal nach Metropolis gefahren. Metropolis ist die größte Mall in British Columbia und wir sind erst mal kurz hindurch - aber wirklich nur, um zur Tourist Information zu kommen.
Das hier ist die Mall von außen.
Und so sah es innen aus. Es war halt eine Mall. Ich muss allerdings zugeben, eine wirklich riesengroße Mall.


Der äußerst kurzsichtige aber sehr sehr hilfsbereite Mitarbeiter, der ein wenig perplex zu sein schien, dass wir ihn in einer Mall anspechen, weil wir wandern gehen wollten, hat uns trotz allem sehr kompetent weiter geholfen, so dass wir dann (nachdem wir erst mal in die falsche Richtung gelaufen sind) recht bald im Deer Lake Park ankamen.

Diesen See gleichen Namens wollten wir nämlich umrunden.

Also habe ich mich entschlossen, ein paar Naturbilder zu machen und meinen heutigen Blogeintrag hinzuzufügen.

Es war ein schöner Spaziergang. Der Weg um den See war aus Holzplanken, weil der Untergrund sehr sumpfig war und es hat wirklich Spaß gemacht, über die Holzplanken zu laufen.

Der See war voller Seerosen.

Und auch die Fauna war interessant. Zwar haben wir weder die angekündigte Koyoten (die es auch hier geben soll) oder Pumas oder Bären gesehen, aber viele Schmetterlinge, Libellen, Gänse,
Schildkröten, die sie gesonnt haben und jede Menge Vögel waren zu beobachten (fast wie an den Weihern, ich weiß....)

Das Wetter war gut. Bedeckt und ziemlich warm, teilweise richtig schwül.

Die Häuser von Burnaby der Nachbarstadt von Vancouver, zu der der Park gehört, waren nicht weit weg, aber doch fühlte man sich wie in der Natur.
Am Nordende des Sees haben wir dann das Freilichtmuseum von Burnaby angeschaut. Es war nett.

Es gabe eine alte Tram,
eine Kapelle, in der man auch heiraten kann,
aus Blumen gebaute Kühe,
und viele "alte" Gebäude.

Nach diesem kurzen Abstecher sind wir dann weiter gelaufen.

Mittlerweile war das Wetter wirklich sonnig und richtig warm und wir sind gut ins Schwitzen gekommen, besonders bei den 300 und noch was Stufen, die uns aus dem Park wieder nach oben gebracht haben.

Mit dem Sky Train sind wir dann wieder zurück nach Vancouver gefahren.

Dort stand dann zuerst das All Star Game auf dem Programm. Es war recht gut, mit einigen wirklich sehenswerten Plays, wie dem Catch von Bautista kurz vor der Wand oder dem 3 RBI Homer von Prince Field.

Hungrig von so viel Sport ging es dann zum All You Can Eat bei Tanpopo unserem Lieblingsjapanern in Vancouver. Das Essen war wieder mal großartig und schließlich ging es noch zu einem Verdauungsspaziergang an die English Bay.

Das war der Tag. Heute mal geruhsamer und vielleicht auch ein wenig langweilig zum Lesen. Aber es hat wirklich Spaß gemacht und wir sehen uns dann morgen zu meinem letzten Blogeintrag aus Vancouver wieder.
Bis dann.
Take Care.