Donnerstag, 1. September 2011

Berlin is not Italy - Day 3

Guten Abend zum letzten Mal aus Berlin vor meinem überraschenden verkürzten Ausflug in die Hauptstadt.

Zuerst gig es wieder einmal (sic!) nach Potsdam raus und wieder auf den Telegraphenberg hinauf. Die spinnen doch die Preußen, die hier damals ihr Wissenschaftszentrum errichtet haben. Jeden Morgen zur Arbeit da hoch... puh.... naja.... die haben ja wohl zum Teil auch da oben gewohnt.
Vielleicht haben die ja auch den Honig von ihren eigenen Bienen bekommen. Bienen gibt es jedenfalls noch heute.

Heute fährt da ja morgens und abends immer ein Bus zum Hauptbahnhof.

Wir haben heute jedenfalls die Wetterküche des PIK, des Potsdamer Institus für Klimafolgenforschung angeschaut, eine Ausstellung, in dem man selbst ein bisschen was über Klima und Klimaforschng lernen kann.
Passt.
Hier eine Zeitleiste über die Geschichte der Klimaforschung.


Das war recht interessant und wirklich lehrreich, vor allem, wenn man mal bildlich sieht, was so ein vom Computer gerechnete Modell für Auswirkungen hat. Grafisch war das sehr schön aufbereitet. Hat mit gut gefallen diese Simulation.
So sah das dann irgendwie aus.


Wir sind dann irgendwann wieder weg und ich habe ein Mittagessen in Form einer Currywurst (Nummer 2 auf dieser Reise....) am Potsdamer Bahnhof zu mir genommen. Dann ging es schließlich und endlich wieder zurück nach Berlin.
Der erste Stopp war auf der Bergamannstraße, wo ein Besuch der Markthalle, ein Schlendern über die Bergmannstraße und ein Besuch mit Genuss von Kaffee und was Süßen bei Barcomis angesagt (immer noch will ich ein bisschen italienische Gefühle in Berlin haben). Das war auch wirklich cool und lecker.
Die Markthalle - nicht sonderlich groß, aber doch mit feinen Dingen, die man dort kaufen kann.
Ich habs heute mit den Sprüchen....



Dann musste unbedingt noch Tee gekauft werden und wir fuhren mit der Bahn zum Lafayette, diesem ungeheuer französischen Kaufhaus auf der Friedrichstraße.

Dort schlanderten wir dann noch wenig durch die Feinkostabteilung und kauften wirklich nur Tee, auch wenn die Versuchug groß war, es nicht allein dabei zu belassen.

Weiter sind wir dann unterirdisch, durch das Quartier 206 durch, das eine wirklich sehr interessante Architektur hat.
Aber im Endeffekt, ich muss es gestehen, ist das auch nix anderes als........... ne Mall..... schuldig.

Ein bisschen weiter, dann noch mal Kunst:


Schließlich kamen wir auf dem Gendamenmarkt raus.

Allerdings sind wir von da direkt weiter gelaufen.

Ich war noch nie am Checkpoint Charlie, obwohl ich so lang in Berlin gelebt hab. Ich weiß seit heute, wieso. Man verpasst halt auch nix, wenn man ihn nicht gesehen hat.
So sieht das hier aus....

An der legendären Station Kochstraße sind wir dann wieder in die Bahn eingesteigen. Ach ja was waren noch Zeiten, als man an der Kochstraße sowohl mal das billigste Bier von Berlin bekommen als auch Zug um Zug verpassen konnte....


Jedenfalls haben wir da dann keinen Zug verpasst (wäre eh die falsche Richtung gewesen), sondern sind noch ein bisschen weiter gefahren.
Nach einem kleinen Spaziergang über die Oranienstraße in Kreuzberg ging es dann wieder zurück zum Hostel, wo wir eine kurze Pause einlegten, ehe es zum Abendessen noch mal nach Friedrichshain ins immer noch gute Intimes zu einem leckeren und ausgiebigen Abendessen ging.
Auch hier, wie überall in Berlin, "Wahlwerbung". Diese hier fand ich aber interessant...


Lecker wars auf jeden Fall.

Zurück gins vorbei am dunklen Landwehrkanal....
... und diversen Ampeln...
...über die man erst gehen durfte....
... wenn sie auf grün ungesprungen waren.


Somit sind wir dann dieses Mal früher im Hotel.


Morgen gehts schon wieder zurück in den Westerwald. Die Arbeit ruft wieder.
Das wars von meinem Kurztrip nach Berlin. Bis zum nächsten Mal, dann aus.... weiß noch nicht....


Berlin is not Italy - Day 2

So, Berlin ist noch immer nicht Italien, aber trotzdem isses hier schön und das soll auch angemessen berichtet werden.

Heute Morgen ging es nach Potsdam.
Mit U-Bahn und S7 gelangten wir dorthin,
um uns dann nach anfänglicher Orientierungsschwierigkeit auf den Telegraphenberg zu begeben.
Die Straße hinauf hieß passend auch Albert Einstein Straße.

Hier waren eine Führung und eine Information über die GFZ, das Geoforschungszentrum in Potsdam geplant.
Die sogenannte Potsdamer Kartoffel, ein Modell der Erde, auf dem man die Stärke der Anziehungskraft erkennen kann.
Einen solchen Satelliten benutzen die Forscher z.B.

Verschiedene andere wissenschaftliche Institute, teilweise in Gebäuden aus dem 19 Jh. untergebracht gab es auch zu sehen.

Teleskope....
Die alte Sternwarte.
Der berühmte Einsteinturm (vorne ein Rasenmäher... so einer wäre schon toll.....)
Es war richtig gut und informativ und wurde von einem guten Mittagessen in der Kantine abgeschlossen.

Diesen alten Trabbi hat man hier einfach vergessen - wenigstens wird er nicht rosten.

Danach wollten wir uns noch ein bisschen Potsdam anschauen.
So wurden wir in Potsdam begrüßt. Ist das schon Kunst? Dadaismus vielleicht?

Hier wurde extrem viel gebaut.
Man sieht die Kräne links. Der neue Landtag wird gebaut.
Etwas näher.
Ich vermute, dass der so mal aussehen soll. Das war ein einzelnes Fassadenteil, das da so herrenlos rumstand.

Viel ist hier noch ostalgisch.
Im Hintergrund das ist die FH.
Kunst vor der Platte.
Es gibt auch ettliche nicht sanierte Gebäude, die aber wirklich noch an Preußens Gloria erinnern.

Wir haben uns dann zum holländischen Viertel durchgeschlagen und stellten fest, dass das hier schon alles ziemlich Touristen orientiert ist.

War nicht so mein Ding muss ich sagen.

Also sind wir wieder zurück nach Berlin und dort nach einem Nickerchen in der S-Bahn auch wieder gut angekommen.

Leckeren Kuchen und Kaffee hatten wir dann schließlich noch in Friedrichshain, ehe wir noch einen netten Abend verbrachten. Jetzt ist es wirklich schon spät und es wird langsam Zeit, ins Bettchen zu gehen.

Gute Nacht und bis morgen.