Montag, 12. August 2013

Edinburgh - Tag 8

Hallo aus dem regnerischen Westerwald. So viel Regen wie hier in den letzten 5 Minuten ist in Edinburgh in der ganzen letzten Woche nicht runtergekommen.

Der Höhepunkt des Regens war echt am letzten Tag, als dann doch die Straßen mal nass geworden sind. Ansonsten was das schon klasse dort.

Am letzten Tag hatten wir noch eine Menge Zeit, weil unser Flug erst um 18:45 Uhr wegging. So machten wir uns bei schönen Wetter und echt tollen Wolken noch einmal auf den Weg, durch die Stadt zu schlendern.

Das Wetter, wie man sieht... echt klasse...




Erst ging es noch mal aufs Buchfestival, woe wir ein bisschen abhingen, einen Kaffee tranken und durch den Buchladen stöberten.


Interessant, wie viele Einbände es zum Beispiel zum großen Gatsby gibt (klasse Buch im Übrigen...).


Durch die mit Fähnchen geschmückte Rose Street machten wir uns dann zum Mittagessen auf, wo ich dann noch einmal Muscheln hatte und das wirklich nicht bereuen musste.


Zum Abschluss dann noch ein wenig Kunst....
Diese Tür war in den letzten Tagen immer verschlossen gewesen Heute geöffnet und  man konnte hineinsehen.


Und das hier malte gestern im Laufe des Tags live ein Künstler an die Wand des lokalen Urban Outfitter Ladens.



Irgendwie schnucklig....

Langsam hieß es dann doch Abschied nehmen. Wehmütig also noch ein letzter Blick aufs Schloss.


Und dann fing es in der Tat an, zu regnen, so dass wir noch mal kurz in die St. John's Kirche gingen, wo man gerade für ein Konzert aufbaute, denn auch diese Kirche ist ein Fringe Veranstaltungsort.



Draußen wars dann aber auch wieder gut und wir machten uns auf den Weg, um im Hotel unsere Koffer zu holen.

Mit dem Airlink bus dann zum Flughafen, wo wir noch an einer kostenlosen Whisky Verkostung teilnehmen konnten.... Am Flughafen!!!! Unglaublich diese Schotten. Wenn man gewollt hätte, hätte man sich dort lockr durch 20 verschiedene Sorten trinken können... man hat nicht gewollt, aber einige andere Fluggäste sahen durchaus so aus, als hätten sie schon einiges probiert...

Jedenfalls haben wir dann noch zwei Fläschchen mitgenommen, die uns nun auch in der Hinsicht noch an Schottland erinnern können.

In diesem Sinne war's das von mir und beim nächsten Mal geht Dumbo dann wieder nach Frisco.

Take Care....



Sonntag, 11. August 2013

Edinburgh - Tag 7

Hallo an meinem letzten schottischen Abend.

Ich sitze hier mit einem Innis & Gunn und lasse die letzten Stunden in der Hauptstadt Schottlands Revue passieren, in denen noch einmal eine Menge geschehen ist, das ich hier leider nicht alles auf Fotos bannen konnte.

Was war der Plan für heute?

Zunächst ging es zum Charlotte Suqare, wo heute des Edinburgh Book Festival eröffnet wurde. Also wagten wir einen Blick auf den Charlotte Square, wo die Zelte, die dort schon die ganze Woche über aufgebaut worden waren, nun auch zugänglich gemacht wurden.

Der Charlotte Square ist für diese zwei Wochen also das Zentrum des literarischen Schottlands wahrscheinlich sogar mehr...


Dass das Festival einen hohen Stellen wert hat, zeigt zum Beispiel der Auftritt von Salman Rushdie heute, für den wir noch Karten bekommen konnten.

Dieser war aber erst für 15 Uhr angesetzt, so dass uns noch genügend Zeit für ein Mittagessen hier,


sprich im Garten Café vom Dome blieb. Das Essen war gut und die Location ebenfalls.

So gestärkt war dann die Zeit gekommen für eine Stunde intellektueller Leistungen, in der wir Sir Salman Rushdie über sein Leben und sein neues Buch hörten. Das war schon eine tolle Sache, diesen Mann einmal live zu erleben.

Um 16 Uhr war Schluss mit der Veranstaltung uns wir hatten Zeit bis um 18 Uhr. Dann war nämlich noch mal Stand-Uo Comedy angesagt.

Also machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Grassmarket vorbei an dem in den letzten Tagen so oft gesehenen Ensemble von St. John's, St. Cuthbert's und der Burg auf dem Berg. Das Wetter war heute schon wieder trocken wenn auch zeitweise grau.

Alles in allem hatten wir in den letzten Tagen ein unglaubliches Glück mit dem Wetter hier in Schottland.


Und weil das mit dem Wetter so schön war, machten wir dann noch Halt im Biergarten des Beheize, dem einzigen Biergarten am Grassmarket, einem wirklich schönen Fleckchen.


Um 18 Uhr gab es dann die Show "Old Man Can't Jump" ebenfalls im Beehive, die wir uns noch mit viel Vergnügen an der schottischen Sprache anschauten.

Sehr gut jedenfalls.

Das war schon der große Teil unseres heutigen Tagesprogramms, was mit einem Abendessen bei Howie's abgeschlossen werden sollte.

Also machten wir uns auf den Weg dorthin.

Das Fringe spielt sich auf den Straßen ebenso ab wie in den Clubs. Es gibt Performances aller Art zu bestaunen und das jeden Tag und überall.


Hoch ging es zur Royal Mile. Ein Blick beeindruckend nach oben auf den Berg, auf dem die Edinburgher Burg steht. Die Häuser haben hier teilweise 8 oder 10 Stockwerke und Eingänge oben und unten. Das ist schon echt schön und wirklich sehenswert. Edinburgh ist auf jeden Fall (auch außerhalb der Festivalsaison) eine Reise wert.


So kamen wir dann auf der Royal Mile an.


Auf der anderen Seite ging es über die North Brigde wieder New Town entgegen. hier der Blick über Waverly Station auf Calton Hill.


Die Jets, die um 21 Uhr den Überflug über das Military Tattoo machen, waren auch schon unterwegs....


Und auf dem Dach eines Hotels heißt man die Besucher von Edinburgh in diesen Tagen, in denen sich die Einwohnerzahl verdoppelt (!!!) auch herzlich willkommen.


Also: Essen.

Zu wenige Essensbilder sind eigentlich dieses Mal im Blog zu finden und ich gelobe Besserung. Hier jedenfalls mein heutiges Abendessen. Es war großartig und wirklich lecker lecker....



Dunkel war es in der Zwischenzeit draußen geworden und es ging zurück zum Hotel. 




Hier sitze ich nun und habe diesen Blogeintrag vervollkommnet und wünsche auch allen einen schönen Sonntag. Morgen (oder am Montag) melde ich mich dann mit den letzten Eindrücken meiner Schottlandreise wieder aus dem schönen Westerwald.

Bis dahin

Take care und....


Samstag, 10. August 2013

Edinburgh - Tag 6

Der vorletzte Abend in Edinburgh, an dem ich noch ein paar Zeilen in meinen Blog schreiben will, auch wenn es heute ein paar Minuten später geworden ist.

Was stand heute an? Nun, zunächst einmal ein Trip ans Meer mit einer potentiellen Überfahrt zu einer Insel mit einer verfallenen Abtei drauf, wozu es aber nicht gekommen ist, dann ein Spaziergang, zu dem es besser nicht gekommen wäre und schließlich drei Shows auf dem Fringe zu denen wir Gott sei Dank gekommen sind.

Aber eines nach dem anderen.

Begonnen wurde der Morgen mit einem entspannten Frühstück im Hotel, nach dem wir uns (dieses Mal verschont von den Möwen) auf den Weg zur Bushaltestelle machten, um den 22er zum Ocean Terminal zu nehmen. Ocean Terminal ist ein Einkaufszentrum (wie alle, die ich hier in Schottland gesehen habe, ein eher enttäuschendes), das auch den Eingang zu Royal Yacht Britannia zu finden ist.

Der Stadtteil von Edinburgh, den es dabei zu durchfahren galt, heißt Leith.

Hier sieht man eine typische Straßenszene aus diesem Stadtteil der einfachen Leute, früher klassenbewusst Arbeiterviertel genannt.


Unsere Lust, die Yacht von innen zu sehen und dafür eine Unsumme Eintritt zu berappen hielt sich in Grenzen. Somit hier nur ein erster Blick von Außen auf das Schiff.


Eigentlich hatten wir vor, mit der Firma Sea.Fari einen Trip zur einer Insel zu machen, der im Reiseführer angepriesen wurde. Somit ging es also auf zu m Anlegeplatz dieser Firma Sea.Fari. Wir kamen dabei am Hafenbecken der Fischer vorbei, in dem (es ist unschwer zu erkennen Ebbe) die Schiffe lagen. 






Das sah ja alles ganz nett aus, aber die Firma war nirgendwo zu finden, so dass wir unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten und noch einen kleinen Spaziergang am Westhafen entlang machten, an dem viele neue Wohnblöcke entstanden sind, die sicherlich keine billige Wohngegend sind.

So ist ungefähr der Blick auf die Firth of Forth von hier.


Und so der Blick zurück. Wie schon gesagt: Ebbe.


Das nächste Bild zeigt im Hintergrund die Insel, die wir gerne aufgesucht hätten. Ob wir zu blöd waren, die Firma umgezogen ist oder sonst etwas... keine Ahnung... jedenfalls also kein Erlebnis auf dem Meer dieses Mal.


Zwischen den einzelnen bebauten Flächen gibt es hier sehr viel Brachland, auf dem sich kleine Tümpel gebildet haben, die von Wasservögeln reichlich bevölkert werden.



Schade, dass das wohl alles wichen wird, wenn der Bedarf nach Luxuswohnungen noch größer werden wird.

Dann ist auch Schluss mit den Möwen, die sich im Seewind treiben lassen und harmlose PAssanten vollkacken, diese dreckigen Naziviecher....



Naja, ehe ich mich ereifre, hier noch einmal die Britannia von fern aufgenommen.....


Nach dem Spaziergang um den Hafen herum dann doch noch mal kurz ins Einkaufszentrum, um einen Kaffee zu trinken.


Unser nächste Ziel war eine Ecke in Lieth, die man Shores nennt und in der einige nette Kneipen und Restaurants am Ufer des Water of Leith sind. 

Auf dem Weg dorthin folgten wir einem verwitterten Bauzaun, der echt nett aussah.


Das hier hat echt was Schönes und hier nahmen wir dann auch ein kleines Mittagessen ein.





Dann wollten wir am Water of Leith wieder Richtung Innenstadt gehen, was sich aber als Fehler erwies. Das Water Of Leith sieht eher wie eine Müllhalde aus und der Weg führt an industriellen Hinterhöfen, Reifenstapeln und Autowerkstätten vorbei. Das alles ist nicht wirklich sehenswert sondern eher entsetzlich abstoßend.

Irgendwann war dann auch der weitere Weg gesperrt. Wir waren Gott sei Dank in der Nähe einer Bushaltestelle, so dass wir den Rest des Weges mit dem Bus zurücklegen konnten.


Am Anfang war das ja noch alles ganz nett.


Aber alles in allem doch wirklich nicht sehr schön, zumal ständig ein fauliger Geruch in der Luft hing...



Nun, auf diesen Bildern habe ich nur die netteren Ausblicke festgehalten. Die Colaflaschen, Altreifen und sonstigen Verschmutzungen im Wasser habe ich nicht hochgestellt.

Also waren wir dann wieder in der Innenstadt. Wir wollten ja den Abend noch ein bisschen auf dem Fringe verbringen und ein paar Shows gucken.

Zuerst ging es in die Troy Kirk, eine ehemalige Kirche, die nun ein Club ist und die die Hauptanlaufstelle für das Free Fringe ist.


Dort haben wir uns ein bisschen kundig gemacht und hatten einen Plan, den wir dann aber doch umgeworfen haben, um die Show von diesem Herren hier zu sehen.


Seine Erlebnisse bim Gälisch lernen waren wirklich spaßig und ein echtes Highlight.

Ein weiteres Highlight war dann auch die Show von Ben Norris, der schon Auftritte im Fernsehen hatte und durch einen ungeheuren Wortwitz auffiel.



Danach war Abendessen angesagt und ich habe zum ersten Mal Haggis gegessen und es hat mir gut geschmeckt. So ähnlich wie Leberknödel, die ich ja wirklich gern mag, fand ich.

Weil uns Bruce Fummey so gut gefallen hatte, mussten wir uns noch eine zweite Show von ihm ansehen; auch diese war wirklich witzig und lohnenswert.



Alles in allem geht so ein wirklich erlebnisreicher Tag zuende. Morgen melde ich mich dann das letzte Mal aus Schottland.

Take care.