Hallo zusammen und ein gutes neues Jahr aus Malaga.
Der letzte Tag des Jahres zeigte sich wieder von seiner freundlichsten Seite. ImLaufe des Vormittags verließen wir bei strahlend blauem Himmel unser Hotel und machten uns in die Stadt auf.
Auch dieser freundliche Papagei hatte Hunger und es mit einer Horde von wütender Tauben zu tun. Der definitiv schlauere Papagei setzte sich aber durch und flog mit der Beute davon.
Einpaar Schleierwolken waren am Himmel über Malaga.
Diese störten aber nicht weiter.
Nach einem schnellen Frühstück ging es dann weiter. Wir wollten heute die Burg Gibralfaro erklimmen, was sich als sehr sportliches Vorhaben herausstellen sollte.
Wir gingen vorbei am römischen Theater und der Alcazabar und dann immer bergan.
Eine wilde Katze beäugte und verächtlich.
Es war warm. Die Jacken wurden schnell ausgezogen und es ging immer weiter den Berg nach oben.
Schon von hier eröffneten sich Ausblicke über den Hafen von Malaga.
Auch das Mittelmeer glänzte wie flüssiges Blei im Sonnenlicht.
Eine schweißtreibende Sache war dieser Anstieg auf jeden Fall. Aber jeder Ausblick, den wir hatten, war es wert.
Logischerweise hatte es diese Möwe (ich vermute an diesem Tag die am meisten fotografierte in der ganzen Stadt) wesentlich leichter.
Oben angekommen zahlten wir die 2,20 Euro Eintritt und wurden von tollen Ausblicken von der Burgmauer herunter belohnt, die ich mit ein paar Panorama Aufnahmen mit meinem iPhone festhielt.
Aber auch sonst lud das Wetter wirklich zum fotografieren ein.
Hier sieht man einmal, dass Malaga wirklich eine große Stadt und viel mehr als nur die Altstadt, in der wir uns ausschließlich rumtreiben, zu bieten hat. Vorne links die Kathedrale, vorne rechts eine andere der fotogenen Möwen hier oben.
Der Hafen und der Blick die Cosa del sol entlang.
Meer….
Und hier die Stierkampfarena.
Im Inneren der Burg ist nicht mehr viel Seheswertes.
Am Kiosk vor dem Eingang nahmen wir dann noch einen Schluck zu trinken. Hier werden auch die verwilderten Katzen wohlwollend aufgenommen und gefüttert.
Gefüttert werden wollten dann auch wir und wir machten uns auf den Weg nach unten, um im El Pimpi das Mittagessen zu uns zu nehmen.
Hier die El Pimpi Platte.
Hier die Ziege vor dem Eingang zum Restaurant.
Bei über 20°C das Mittagessen am 31.12. draußen einzunehmen, das hatte schon was. Die Entscheidung, nach Malaga zu fahren, war glaube ich eine richtige.
Nachdem wir nicht ein bisschen Streetart fotografiert hatten, machten wir uns noch einmal auf den Weg durch Malaga.
Ehe es uns zum Hafen zog, machten wir noch einen Abstecher ins Arts & Sana, um, wie auch im letzten Jahr noch ein Craft Beer zu uns zu nehmen Dieses Mal ein IPA von der Edge Brauerei aus Barcelona.
Dann aber ging es doch zum Strand und das unter wunderschönen grünen Bäumen mit grünen Papageien und Palmen hindurch.
Die Büsche waren am blühen.
In den Palmen, in denen die Papageien ihre Nester haben, machten diese einen unglaublichen Lärm.
Die Hauptstraße galt es noch zu überqueren. Wie sich das gehört, warteten wir auf Grün.
So kamen wir schließlich an der Uferpromenade an.
Strahlender Sonnenschein und nur ein paar Wölkchen waren am Himmel zu sehen.
Leckere Cocktails warteten auf uns.
Wir tranken diese natürlich brav aus.
Nach den Cocktails gönnten wir und noch einen Abstecher in den Massagesessel und einen Kaffee. Dann machten die Lokale am Hafen so langsam zu. Die Sonne begann auch zu sinken und wir gingen los, um uns im Hotel frisch zu machen.
Abends ging es dann los, um Silvester zu feiern.
Der Abend wurde eingeläutet mit zwei kleinen Sketchen.
Um 2o Uhr hatten wir einen Tisch im Lechuga bestellt.
Wie gute Deutsche kamen wir dann auf die Minute pünktlich dort an um festzustellen, dass der Laden geschlossen hatte.
Glücklicherweise gab es in Malaga - anders als letztes Jahr in Cordoba - noch andere noch offene Restaurants. Wir entschieden uns für Picasso, schließlich ja der Sohn der Stadt (mehr davon evtl. noch noch in den kommenden Tagen). Hier war richtig was los. Also nahmen wir unser Abendessen hier ein.
Auch Carlos Santana feierte dort mit uns.
Bis Mitternacht war noch richtig viel Zeit und wir wussten nicht so genau, was wir tun sollten.
Also streiften wir noch durch die Stadt.
Jedoch fanden wir nichts, was uns wirklich angesprochen hätte.
Unsere letzte Hoffnung war der Belgier in SoHo, bei dem wir vorher schon zwei nette Abende hatten. Und in der Tat hatte der Laden offen und bescherte mir das beste Silvester der letzten Jahre. Zusammen mit einer internationalen Mischung aus Rumänien, Russland, Belgien, den USA, den Niederlanden und Kanada feierten wir Silvester. Das Dupont Tripel spielte dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Wir waren angekommen und hatten unsere Stammkneipe definitiv gefunden.
Um halb zwei machten wir uns dann auf den Weg zurück zum Hotel.
Ein toller Abend. Von hier aus noch mal an alle ein gutes Neues Jahr.
Hasta luego.