Mittwoch, 7. Juli 2010

Südamerika - Tag 4 - Viel Landschaft und jetzt in Nasca

Heute wahr ein landschaftlich sehr interessanter Tag.
Ein paar Eindrücke aus dem morgendlichen Paracas.

So gibts hier Fernsehen....
Hunde liegen auf Dächern rum.....

Und der Fisch der gerade angekommenen Fischer wird verkauft, um in den Restaurants zubereitet zu werden.


Morgens gings mit dem Boot raus, vorbei am lustigen Hutverkäufer und der verpeilten Frau, die von jedem s/.1 wollte, aber sich nicht erinnern konnte, wer sie den schon bezahlt hatte, auf die Ilsas Ballestas, der Heimat unzähliger Kormorane dazu einiger Pinguine und Seelöwen.
Vorbei an diesem alten Inka Symbol (so wird vermutet, genau weiß man es nicht), das der Kerzenleuchter genannt wird.

Es war ziemlich diesig, was man auf den Bildern auch sehr gut sehen wird.
Die Inseln tauchen aus dem Dunst auf.
Die ersten Kormorane.

Die Erosion durch Wind und Wasser hat sehr viele dieser Bögen hervorgebracht.


Pinguine.
Dito.
Ein Fels voller Kormorane.
Überall Vögel.

So viele Vögel machen natürlich auch viel.....
...Scheiße....

Ja, teilweise hats ganz schön heftig gestunken.

Auch einige Seelöwen wohnen hier. (Mal wieder Seelöwen in meinem Blog. Ein Klassiker mittlerweile....)

Und zum Schluss gab es auch noch Delfine zu bestaunen, also die, die sich nicht in den Fischernetzen verfangen hatte, die schlauen Delfine also....
Wieder Zurück.
Links hinten das ist übrigens die Rückseite unseres Hotels.

Auch die Hunde bekamen ihren Anteil am Fang der Fischer.

Nach einer kleinen essentechnischen Stärkung fuhr uns Ricardo dann zu einer Privattour in den Paracas Nationalpark.
Das Wetter war nun total verändert. Der Himmel beinahe wolkenlos, sehr windig, aber super temeperiert.

Der Paracas Nationalpark ist im Wesentlichen eine Wüste. Ich habe Unmengen Bilder gemacht, die ich größtenteils unkommentiert abbilden möchte. Kurz nur: Unglaublich....

Die Straße war teilweise kaum zu erkennen, aber es war nichtsdestotrotz ein riesiges Vergnügen.


Wüste und Meer.


Das ist Red Beach.
Blick auf die Paracas Halbinsel.

Die Felsenküste war imposant.

Die Felsformation Kathedrale, die 2007 bei einem Erdbeben zerstört wurde, sieht nun nur noch so aus:

Dort war vorher mal ein Felsbogen, der dem Erdbeben zum Opfer fiel.

Hier sieht man deutlich die Spalten, die durch die Verschiebung der Platten gegeneinander hervorgerufen werden.

Viel lebt in der Wüste nicht, aber Eidechsen gibt es recht viele.

Irgendwann gab es dann noch ein spätes Mittagessen in Gesellschaft von Pelikanen.

Erste Kontaktaufnahme.... Im Hintergrund das Restaurant.
Ich hatte rohen marinierten Fisch (Loup de Mer), der mit viel Chili, Limettensaft, Koriander und Zwieben mariniert war. Dazu eine Scheibe Kartoffel, Yams und Süßkartoffel (von rechts).

Dann ging es zurück und nach einem kurzen Aufenthalt in Paracas, wo wir die letzten Minuten des Spiels Uruguay gegen Holland schauen konnten, fuhren wir dann mit dem Bus von Cruz Del Sur in 4 Stunden nach Nasca, wo wir nach einem späten Mahl nun so langsam ans Schlafen denken.

Morgen dann der Flug über die Nasca Linien und dann irgendwie nach Arequipa kommen, wo wir dann irgendwo übernachten werden. Dieser Teil der Reise ist noch gar nicht vorgeplant und muss noch morgen von uns organisiert werden.

Ich melde mich dann, sobald es wieder Internet gibt.










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