Montag, 5. Juli 2010

Südamerika - Tag 2 - Viele Kilometer in Lima

Beginnen wir heute mit einem Bild aus der heimischen Presse:Die deutsche Mannschaft wurde hier von den Zeitungen übrigens in höchsten Tönen gelobt.
Zum Beispiel wurde von einem historischen Spiel geredet.
Naja, mal sehen, wie es weitergeht.

Aber zum eigentlichen Blogeintrag:

Peru ist ein sehr religiöses Land. Und wenn ich religiös schreibe, meine ich natürlich katholisch.
Dieses wird man im heutigen Blog ausgiebig verfolgen können.
Sprich, es wird viele Kirchenbilder geben.
Aber fangen wir mal an....
Um 8 Uhr fing alles mit zwei Brötchen mit Marmelade und Instant-Kaffee an. War ein Anfang, oder?
Das ist der Blick aus meinem Fenster.

Dann gings in die Innenstadt von Lima, die für eine solche Metropolis (8 Millionen ungefähr) ziemlich klein und übersichtlich ist.
Der Hauptplatz von Lima war unser erster Halt, zu dem wir und von einem Taxi bringen ließen, die hier echt nicht so teuer sind.

So sieht dieser Platz aus.
Die Polizei kennt hier keine Gnade, wie man sieht... Wasserwerfer immer bereit, wie auch eh die Dichte der Jungs extrem hoch war.
Die Kathedrale.

Die Kathedrale hatte noch nicht auf; nur eine kleinere Nebenkirche dieser konnte man schon besichtigen.Daneben ist direkt der Palast der Erzbischofs, der sich wie auch viele andere Gebäude in Lima durch seine Holzerker auszeichnet, der Vorteil in früheren Jahrhunderten war, dass man dort sehen nicht aber gesehen werden konnte.
Der Eingangsklopfer.

Danach ging es zur Kirche, die dem Heiligen Franziskus geweiht wurde samt Kloster.
Hier waren Fotos leider verboten, deswegen nur einpaar Bilder von außen.

Die Führung an sich ist wirklich interessant und der Besoch dort (auch ohne Fotos) lohnenswert.

In der Altstadt tobt das Leben, so zB. auch an solchen Ständen wie diesem hier,
In einem ähnlichen Laden gab es dann auch unser 2. Frühstück.
Blick auf den Teil von Lima, der sicherlich dazu beiträgt, dass hier 8 Millionen Menschen leben. Die Frage ist nur: Wie leben diese Menschen dort?

Der Plaza Bolivar mit Reiterstantue.

Im (nicht sonderlich tollen Inquisitionsmuseum findet man....:
...solche "Inschriften". Und weiterhin:

,,,an Lissabon erinnernde Fließen.....
Kassettendecke....

Um 11:45 war dann Wachablösung, zumindest theoretisch, praktisch verspätete sich das alles irgendwie, die wir uns auch angeschauten.
Dabei spielten diese Jungs eins trompetende Rolle und....

...alles war sehr sehr feierlich und streng.

Eine Militärband marschierte auf...
...und spielte mit dem Rücken zu uns.

Danach wollten wir in die Kathedrale, die aber dummerweise grade (um 12 oder so) zugemacht hatte.


Dieser "Fluss" fließt durch Lima. Erinnert mich an Mark Twain.

Nächster Halt was das Kloster Santo Domingo, in dem das Bilder machen allerdings erlaubt war.

Kreuzgang....
.... mit Turm...
...und ein Altar in einer der Kapellen.

Die Klöster sind alle reich verziert mit Fliesen an den Wänden und jeder Menge Bilder, die z.B. die Kreuzgänge zieren. Unsere Führerin war sehr bemüht, uns alles zu erklären,obwohl sie immer betonte, ihr Englisch nicht so gut sei. Es war aber vollkommen okay, wie wir ihr auch versicherten.

Dann - Pause - Mittagessen


Dann ging unser Marsch weiter.

Ein besonderes architektonisches Merkmal in Lima sind die an die Gebäude ran gebauten Holzerker, von denen es jede Menge zu sehen gibt, und in denen teilweise auch die Wäsche aufgehangen wird, wie man hier sehen kann.

Es gab noch weitere Kirchen zu besichtigen in Lima, die aber alle zu hatten, so dass nur die Fassaden hier festgehalten werden sollen.


Der zweite große Platz im Zentrum Limas der der Plaza San Martin mit dieser Reiterstatue. Früher nannte man ihn den Roten Platz Limas, da alle umliegenden Gebäude rot angestrichen waren.

Heute offenbar nicht mehr....

Das waren im Großen und Ganzen die Sehenswürdigkeiten von Lima.
Ja, es gibt derer leider nicht so viele.
Leider gehört auch das Goldmuseum, zu dem wir uns dann noch per Taxi bringen ließen, weil es schon massiv außerhalb liegt, nicht dazu.

Der recht hohe Eintrittspreis von 33 Soles, zu dem ja auch noch die Taxifahrten hinzukommen rechtfertigt leider nicht, das, was man in der Sammlung zu sehen bekommt.
Und auch die riesige Waffensammlung,. die dort noch aufbewahrt ist, trägt nichts zu einer Rechtfertigung bei. Schade.

Zum Abschluss dann nach einer ruhigen Stunde im Hotel, dann das Abendessen, bei dem es als Vorspeise diese leckere gefüllte Avocado gab. Vielleicht mal eine Anregung, dies auch zu Hause zu machen.

So, jetzt gute Nacht, ich leg mich wieder hin. Hier ist es viertel nach 4.

Ich weiß nicht, ob ich morgen Internet habe. Wenn ja, blogge ich, wenn nein, werde ich offline weiterbloggen und meine Ergüsse dann nach und nach veröffentlichen, wenn ich wieder Internet habe.

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