Freitag, 27. Juli 2018

Wales - Tag 5

Hallo vom Hotel am Ende des Parkplatzes.

Heute gibt es ein paar weniger Bilder. Das hat zwei Gründe. Es war zum einen ziemlich grau und zum anderen waren wir heute viel auf der Straße unterwegs und es gab wenig fotografierenswertes.

Aber das, was es gab, wir hier nun präsentiert.

Wir hatten heute eine lange Fahrt vor uns in den Westen von Wales. Es ging über die Cambiran Mountains nach Aberystwyth.

Einen kurzen Halt machten wir, um ein Foto (oder zwei) von diesem kleinen Stausee zu machen. Ansonsten war es grau und trüb und es regnete auch hin und wieder ein bisschen.



Am späten Vormittag nach gut drei Stunden Fahrt über meistens breite Straßen kamen wir an und gingen zuerst zur Burg. Auch hier wieder eine Menge Stein.


Ein schöner größer Rhododendronstrauch.


Und hier der Blick auf die Cardigan Bay, benannt nach der Stadt Cardigan und die Universität links.


Wieder Steine.




Und das Meer.



Steine.


Und Meer.


Dann machten wir uns auf den Weg, etwas zu essen zu finden. Auch in Aberystwyth gibt es ein paar gute Institutionen hierfür, auch wenn das meiste auf billig gemacht ist, um die vielen Studenten hier zu füttern.

Wir fanden ein leckeres Mittagessen im medina.



Gestärkt machten wir uns weiter auf die Erkundung der Stadt.
Die Uni.


Das Meer. Es war alles ziemlich grau.


Die bunten Häuser an der Strandpromenade. Alles war schon mal schicker, aber alles war auch schon mal heruntergekommener. Aberystwyth scheint noch eine Zukunft zu haben.


Zugegeben. Heute sah alles etwas trostlos. Bis auf einen kurzen Regenschauer hielt sich das Wetter auch zurück, so dass wir sogar einen Kaffee draußen an der Uferpromenade trinken konnten.



Durch das Parkhaus von Tesco liefen wir zu unserem Parkplatz und machten uns auf den Weg nach Cardigan.


Auf dem Weg versuchten wir einen Abstecher ans Meer, aber außer einem Bild von einem Kirchturm gab es hier nicht viel zu holen.


Das Meer war ganz schön weit weg.


So kamen wir nach Cardigan. Eine Stadt, die einst vom Heringsfang lebte. Sie liegt am Fluss, nicht an der Cardigan Bay, der sie den Namen gibt.
Heute wirkt die Stadt wie eine angenehme pulsierende gesunde Kleinstadt. Hier hat sich in den letzen Jahren wohl einiges getan.

Die alte Gildenhalle, wo auch der Markt abgehalten wird.


Es gibt einige solcher Hinterhöfe und Passagen, in denen sich schnucklige Läden finden.


Der berühmte Otter, dem hier sogar ein Denkmal gesetzt wurde.


Der Fluss, welcher unweit von hier ins Meer mündet.


Die Mauer der alten Burg, die leider schon geschlossen war.


Ein altes Speicherhaus am Fluss.




Die schöne alten Steinbrücke, die hier den Fluss überspannt und an deren beiden Enden es jeweils einen Pub gibt. Der auf der der Stadt abgewandten Seite war geschlossen.


Also kehrten wir in dem Pub  auf der der Stadt zugewandten Seite ein und hatten einen Beergarden mit Aussicht.




Es hat uns hier echt gut gefallen, Viele Häuschen hatten neue Farbe bekommen und die Haupteinkaufsstraße war echt belebt.


Heute war Flohmarkt in der alten Gildenhalle.


Kurzum: Es war ein lohnenswerter Zwischenstopp in einer sympathischen kleinen Stadt (fast) mitten im Nirgendwo.


Es waren noch zwei Stunden nach Hause zu unserem Hotel am Ende des Parkplatzes. Also machten wir uns auf den Weg und fuhren über teilweise enge Nebenstraßen (von unserem Navi liebevoll "The Road" genannt) zurück nach Cardiff.

Hier war es Zeit, um noch mal ein italienisches Abendessen zu uns zu nehmen.
Noch einmal gar es Burrata mit Tomaten als Vorspeise.


Und wirklich leckere Spagetti Carbonara danach. Superklasse.


Es war noch ein bisschen hell. Der Blick über die Bay war toll. Das Wetter hatte aufgeklart. Zwar war der Himmel nicht blau, aber es waren Lücken zwischen den dicken Wolken zu sehen.


Die Sonne ging nun langsam unter.


Der Wind hatte auch ganz schön zugelegt, wie man an den Fahnen sehen kann.


So endet der fünfte Tag hier in Wales. Wieder haben wir einiges gesehen und erlebt und gleichzeitig einen Plan für morgen gemacht, auch wenn es morgen wieder schauern soll. Mal sehen.

Bis dahin: Take Care.

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