Donnerstag, 26. Juli 2018

Wales - Tag 3

Hallo einmal mehr aus Cardiff. Es gibt viel zu erzählen von einem ereignisreichen Tag in Wales.

Das Wetter war klasse und wir machten uns heute mit dem Auto auf. Zuerst ging es nach Abergavenny, ungefähr 35 Meilen von Cardiff entfernt.

Die Kirche hier nennt man auch die Westminster Abbey von Wales. Schön ist sie. Rein kamen wir noch nicht. Es war noch Gottesdienst.


Dieses Gebäude, der Tithe Barn, stammt aus dem 12. Jh. und steht direkt neben der Kirche. Hier ist das Touristenbüro untergebracht.


Das Schloss besteht wie so viele hier in Wales nur noch aus Ruinen, ist aber trotzdem sehr sehenswert.


Vor allem ist auch der Blick hinüber in die Hügel schön.





Ein bisschen moderne Kunst verziert.




Der Keep ist hier ein Museum. Jedoch hatten wir nicht die Zeit uns dieses noch anzuschauen. Es stand noch einiges anderes auf dem Programm und es wurde eng, so viel sei schon mal verraten.



Auch Abergavenny hat eine Markthalle, in der heute Flohmarkt war.


Das ist die Markthalle von außen (das Gebäude mit dem Turm mit dem grünen Dach).


Abergavenny ist ein schönes malerisches Örtchen.






Als der Gottesdienst zu Ende war, kamen wir auch in die Kirche hinein.



Es ging ein paar Meilen weiter nach Crickhowell. Ebenfalls ein schönes Städtchen am Rande der Black Mountains.

Von der Burg steht nur noch ein Teil des Turmes.


Der Rest ist Spielplatz.


Hier links ist noch ein Stück Mauer zu sehen.


Unten am Flüsschen ist es dafür umso idyllischer.


Das Bridges End Inn steht auch schon einige Jahrhunderte hier wie auch die Brücke.







Die Kirche des heiligen Eugenius mit dem dazugehörigen Friedhof.



Über die Grabsteine hinweg bot sich ein großartiger Blick in die dahinter liegenden Hügel.



Ein Stück der alten Stadtmauer.


Das Bear Hotel, auch in einem uralten Gebäude untergebracht.


Ein noch erhaltenes Stück eines alten Stadttores.


Das ist die alte Markthalle. Hier findet allerdings kein Markt mehr statt.


In Crickhowell gab es eine Vesperplatte zum Mittagessen.



Lecker.

Noch mal ca. 15 Meilen weiter und wir kamen in Hay-on-Wye, der Stadt der Bücher an. Auch hier ist die Burg nur noch Ruine, aber hier wird etwas renoviert.

Überhaupt ist es hier noch touristischer als in Crickhowell oder Abergavenny.


Hay-on-Wye heißt die Stadt der Bücher, weil es hier einen Buchladen an dem anderen gibt.




Dazwischen logischerweise ein paar alte Gebäude.




Das ist der Uhrenturm.



Die katholische Kirche.


Alles in allem fand ich es hier etwas langweilig.

Aber der spannendste Teil des Tages sollte noch folgen. Wir machten uns hinauf zum Gospel Pass in den Black Mountains. Die Fahrt war eine echt Herausforderung. Die Straße war einspurig und wenn ein Fahrzeug entgegenkam mussten Ausweichmanöver hingelegt werden, einer musste zurücksetzen bis in eine Haltebucht oder ähnliches. So ging es über zwei Stunden lang (und es handelte sich nicht um eine wirklich lange Strecke).

Gelohnt hat es sich auf jeden Fall, denn ein paar Kleinode, die nicht jedem Wales Reisenden vergönnt sind, fanden sich hier.

Erst mal ist die Aussicht von hier oben atemberaubend.


Die Schafe laufen frei herum, am Rand der Straße, auf der Straße, überall.








Oben angekommen gab es wilde Ponys, die hier ganz entspannt am Straßenrand grasten.



Und es gab tolle Ausblicke.



Landschaftlich war es einfach total klasse.




Überall grasten Schafe und Ponys in den Hügeln. Klasse.

Es ging dann wieder ins Tal hinab. Die Straße war noch immer schmaler als ein Wanderweg am Flürchen und wir kamen nach Capel-y-Ffin.
Idyllisch ist es hier, es liegt mitten im Wald. Viele Wanderer  machen hier Zwischenstation, aber sonst gibt es hier wenig.


Außer gleich zweier alter Kirchchen mit den jeweils dazugehörigen Friedhöfen. Eine direkt am Weg und die andere ein bisschen mehr im Wald versteckt.





Weiter ging es, immer noch auf einer kaum Straße zu nennenden Fahrbahn, bis wir zu ehemaligen Priorei von Llantony kamen.

Auch hier wieder Ruinen, aber immerhin gibt es hier einen Pub, der 8 verschiedene Biere am Hahn hat und ein Hotel. Und das ist wirklich immer noch in der Mitte von Nirgendwo.









Unser letztes Ziel sollte das Skirrid Inn in Llanvihangel Crucorney sein, das älteste Inn in Wales und eines der ältesten in Britannien. Hier lernten wir, dass es nicht immer clever ist, einem Navi zu viel Vertrauen zu schenken. Nachdem wir wieder Meilen über einspurige Straßen gefahren waren, verkündete es dann mitten im Wald (wirklich mitten im Wald), wir seien nun da. Waren wir nicht. Es blieb uns nichts anderes übrig, als zurück zu fahren. Und siehe da, mit unseren eigenen Instinkten und Fähigkeiten fanden wir den Inn ziemlich schnell.  


Es sieht schon urig aus hier drinnen. Wir entschieden uns jedoch für den Biergarten und auch für ein Abendessen, denn mittlerweile war es auch schon nach 18 Uhr.




Ich hatte Würste mit Kartoffelpüree. Nicht so schlecht für Inselessen.



Dann ging es recht easy nach Cardiff zurück, wo wir uns noch einen Absacker im Biergarten gönnten, ehe es zum Hotel am Ende des Parkplatzes zurückging.

Morgen gibt es dann neue Abenteuer, bei denen es hoffentlich nicht so ganz so eng zugeht, wie heute.

Bis dann und take care.

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