Heute Morgen machten wir uns bei nur relativ grauem Wetter auf den Weg, um uns Cardiff ein bisschen anzuschauen.
Es ging entlang alter Docks, in denen früher Schiffe gebaut wurden. Heute entstehen hier neue Stadtviertel mit teuren Wohnungen und Büros.
Es ist teilweise noch wildromantisch hier.
Man sieht viel Backsteinarchitektur und noch sehr viel Grün.
In der Stadt angekommen, war erst mal Kaffeepause angesagt. Der Milchkaffee war richtig lecker hier.
In Cardiff findet man viele überdachte Arkaden mit Geschäften und Cafés.
Wohl auch, um dem regnerischen Wetter zu trotzen. Heute Morgen regnete es immer mal wieder: Es ging: Regen an - Regen aus - Regen an - Regen aus. Das alles bei erträglichen Temperaturen.
Auch Cardiff hat eine Markthalle, ie wir logischerweise besuchen mussten.
Ein echtes Highlight hier ist dieser Gewürzstand.
Mit dem Besuch in der Markthalle überstanden wir einen weiteren Regenguss. Als es wieder anfing machten wir einen Besuch in der Kirche, die Johannes dem Täufer geweiht ist.
Dann war wieder Regen aus. Und bei Regen an waren wir dann wieder in einer Arkade untergekommen. Es regnete übrigens nicht viel. Nur so ein bisschen Niesel kam runter.
Es gibt in Cardiff einige seltsame Läden. Teilweise sind sie auch echt spooky.
Aber schön war es trotzdem in den Arkaden - und praktisch.
Passenderweise wurde es dann trocken. Wir besichtigten Cardiff Castle.
Das ist im Inneren ziemlich groß. Rechts sieht man den Keep, der bei Angriffen verteidigt wurde und links das House, wo die Herrscher über dieses Schloss in Friedenszeiten wohnten. Davor ein freier Platz, wo für ein Event aufgebaut wurde.
Die ehemaligen Wehgänge dienten im zweiten Weltkrieg als Bunker. Hier ist heutzutage eine Ausstellung mit Propagandaplakaten der Briten aus dieser Zeit zu sehen.
Oben auf der Mauer kann man auch herumlaufen. Hier der Blick nach innen.
Hier der Blick in Richtung Stadt.
Im Schloss ist auch Denkmal für den verlassenen Soldaten aufgestellt. Sieht schon sehr verlassen aus der Gute.
Wir machten uns dann den steilen Weg zur inneren Burg, oder Keep, wie man sie auf Englisch nennt, hinauf. Dieser ist nicht überdacht. Im Inneren standen dann andere Gebäude.
Man hatte von hier oben eine schöne Aussicht, die in Kriegszeiten sicher auch recht nützlich sein konnte.
Es sah immer noch recht grau aus, aber auch das sollte noch besser werden.
Weiter ging es zum Wohnhaus.
Ein paar Impressionen aus dem Inneren. Eigentlich sieht es aus, wie es in Burgen und Schlüssern, auch z.B. am Rhein halt so aussieht.
Noch einmal ein Blick zurück oder besser gesagt nach oben, ehe es raus ging. Hunger war angesagt.
Mittagessen gab es bei Tiny Rebel. Hier gibt es neben einer reichen Craftbeerauswahl auch verdammt gute Burger.
Außerdem liebt man hier Hopfen. Ist ja schon mal nicht übel.
Weiter ging es. Ja, wir hatten heute ein wirklich strammes Programm. Wir machten heute alle Kilometer zu Fuß, die wir in den nächsten Tagen nicht schaffen werden, weil wir ja mit dem Auto unterwegs sein werden.
Wir gingen in den Park. Dieser ist riesengroß und auf der einen Seite von der Mauer der Tiere begrenzt. Warum diese so heißt, lässt sich unschwer auf den nächsten Bildern erkennen.
Süß.
Der Park an sich ist wirklich riesig.
Es gibt hier ein paar lustige Kreaturen.
Es gibt eine unheimlich große Vielfalt an Bäumen.
Es gibt einen ganzen Cricketplatz.
Man kann Schnitzereien in Baumstümpfen finden.
Ein Paradies für Insekten ist es hier auch.
Der Fluss Taff fließt hier hindurch. Vor dem Wehr...
… und hinter dem Wehr.
Diese freie Fläche hier ist riesengroß. Man sieht es nicht richtig. Hier sind 6 Fußballfelder und 4 Rugbyfelder eingezeichnet. Platz hat man hier in Wales wohl.
Diese Felder sind links von dieser Allee, die aus dem Park hinausführt. Rechts ist eine noch mal beinahe ebenso große freie Fläche. Aber die Trockenheit macht sich auch hier bemerkbar.
So kamen wir dann auf der anderen Seite aus dem Park heraus in einem typischen britischen Wohnviertel.
Allerdings gab es hier Palmen.
Unser Ziel war die Cathedral Road.
Hier gibt es ein paar wirklich schöne Häuser aus der viktorianischen Ära.
Es wurde wieder Zeit für eine Pause.
Zerodedrees ist eine kleine Brauerei, ein Restaurant, eine Bar, also eigentlich eine ganz coole Location, um Zwischenstopp einzulegen.
Der Hopbunker ist dieses übrigens auch. War er doch in den Jahren 2016 und 2017 der Pub des Jahres.
Für die Rückfahrt nach Cardiff Bay hatten wir etwas besonderes entdeckt und fuhren den Taff mit dem sogenannten Aquabus gen Bucht.
Es ging unter Brücken hindurch.
Es ging am Rugbystadion vorbei.
Wir sahen unglaublich viele Schwäne
Dann waren wir in der Cardiff Bay
Wir legten am Mermais Quay an. Hier gibt es viele Restaurants und Kneipen.
Das hier ist übrigens der Aquabus.
Witzigerweise gibt es hier auch noch eine Telefonzelle.
Wir liefen hier noch ein bisschen rum und dann gab es Abendessen.
Nach dem Abendessen entschloss wir uns, noch einen Abendspaziergang auf die andere Seite der Bucht zu machen, der uns über die Schleuse führte, welche die Bucht vom offenen Meer trennt.
Wir kamen auch am Parlament der Waliser vorbei.
Das hier nennt sich die norwegische Kirche. Es ist aber eher eine Kunstausstellung denn eine Kirche.
Links am offenen Meer sieht man die Kräne im Hafen von Cardiff.
Ein lokaler Radiosender hat hier für den Sommer einen Rummelplatz aufgebaut. Der war aber schon zu.
Hier ist Blick aufs offene Meer.
Das ist die Bucht.
Auf der anderen Seite der Bucht: Penmarth.
Auch hier gibt es eine Marina mit vielen Segelbooten.
Und wir schlappten wieder zurück.
Die Sonne ging langsam unter. Und was als grauer Tag begonnen hatte, wurde noch richtig strahlend.
Mal sehen, was es morgen gibt.
Bis dahin Gute Nacht und Take Care.
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