Donnerstag, 13. April 2017

Back To Canada - Montreal - Tag 5

Hallo.


Die Gälte des Urlaubes ist überschritten und es war ein weiterer grauer aber dennoch schöner Tag in Montreal.

Nach dem Frühstück beim Eiermann machten wir uns auf, um und die McGill University anzuschauen.

Die Uni liegt direkt am Rande von Downtown und am Fuße des Mont Royal.

Also erst mal nach Downtown. Hier sah das alles so aus.


Rund um die Uni gibt es einige ältere Gebäude, die ein bisschen an Harry Potter erinnern.


Dies hier ist das theologische College der Uni.



Auf dem eigentlichen Campus der Uni dürfen keine Autos fahren. So sieht es dort aus.


Einer der prominentesten Professoren an der Uni war der unbeschreiblich großartige Ernest Rutherford, der hier um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wirkte. Das Physikgebäude ist nach ihm benannt. Eine Bronzebüste von ihm findet sich im Foyer.

Er prägte auch den Satz, dass Naturwissenschaft entweder Physik ist oder Briefmarken sammeln. Dass er für deine Entdeckung des Atomkerns den Chemie Nobelpreis erhalten hat, war im Übrigen nicht nach seinem Gusto.

Ich jedenfalls fand es schon beeindruckend auf solch bedeutsamem Boden wie dem der McGill University zu stehen.


Witzig ist, dass hier auch ein Lego Modell des ATLAS-Experiments hier steht.


Wie sich seit Rutherford unser Bild von Materie verändert hat, zeigt dieses Ausstellungsstück, welches das Standardmodell der Teilchenphysik zusammenfasst.


Kontrastierend dazu sind auch Geräte aus der Zeit von Rutherford ausgestellt, mit denen zu dieser Zeit Experimente durchgeführt wurden.


Aus Texttafeln wird auf Rutherford und sein Werk eingegangen. Hier seine Arbeit in der Zeit an der McGill University.


Die Uni hat einige altehrwürdige Gebäude zu bieten.


Und, oh Wunder, der Frühling zeigt seine ersten Wirkungen.


So ein bisschen Harry Potter Feeling auch hier.


Hier auch.



Die Straßen rund um die Uni sind eher britisch anmutend.



Lusting finde ich aber auch dieses extrem schmale Hochhaus, das irgendwie verkehrt wirkt.


Ach ja…. Kirchen gibt es hier auch.


Weiter ging es dann zur Station Berri-UQAM, wo wir ausstiegen. Hier schlauderten wir dann ein bisschen durch das Quartier Latin und das Village.

Street Art gab es hier wieder zu sehen und zu fotografieren.



Manchmal auch in 3D.


Dieses tolle Aus steht an der Ecke zu Rue Berri.


Noch cooler finde ich, seit es aus dieser Perspektive aus.


Wieder Murrals.


Schöne Häuser.

Hier gibt es richtig viele Kneipen und Restaurants.


Aber auch Wohnstraßen.


Hin und wieder hängt der Kanadier seine Sportschuhe im Baum zum Trocknen auf.


Schöne Häuser.


Manche Murrals sehen aus wie das Cover einer Prog-Rock Platte.




Andere nicht so sehr.




Im Übrigen auch ihr wieder Kirchen, wie diese zum heiligen Herzen.


Schön auch immer wieder die Street Art. Montreal hat hier echt richtig viel zu bieten.




In der Brasserie Saint Bock machten wir dann Station und testeten das von ihnen gebraute Bier. Es gibt hier über 40 Sorten am Hahn, auch von anderen Mikrobrauereien aus Quebec.



Der Laden hat eine wirklich nette Atmosphäre und sollte auf der Liste keines bierinteressierten Montreal-Besuchers fehlen.



Zwei Häuser weiter. Wir mussten schon wieder einkehren. Eines von drei Katzencafés in Montreal. Hier waren die Katzen tiefenentspannt trotz einer sehr lauten Truppe menschlicher Besucher.






Ein Beinahe-Charlie-Poomser.


Draußen regnete es ein bisschen, so dass es nicht schlimm war, dass wir drinnen waren.

Als das Wasser von oben ein bisschen nachließ, ging es wieder Richtung Heimat.

Auch hier noch ein paar Street Art Impressionen.



Zum Abend gab es dann mal wieder eine Versperplatte in dem Pub, in dem wir schon am ersten Abend waren. 


Außerdem gab es das erste Drittel des Playoffspiels zwischen den Rangers und den Canadiens im Fernsehen. Es geht um Hockey und das ist der Kanadier liebsten Sport. Dementsprechend war sie Stimmung im Pub.


Wer gewonnen hat, weiß ich leider nicht. Eishockey ist halt nicht wirklich mein Sport.

Bis morgen in jedem Falle.

Take Care. 



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