Mittwoch, 12. April 2017

Back To Canada - Montreal - Tag 4

Hallo aus Montreal.

Der dritte Tag in Montreal geht zu Ende.

Kanada ist wirklich witzig. Waren es gestern noch 24°C und strahlender Sonnenschein (was der Kellner beim Chinesen heute Abend auch an meinem Gesicht festmachen konnte), hatte es heute wirklich nur 8°C und es regnete immer wieder. Schon etwas anderes Wetter als bei uns. 

Es hatte heute Nacht schon geregnet, so dass die Schlaglöcher auf den Straßen heute kleinen Swimming Pools gleichen. 



Es war leider grau und regnerisch.

Wir ließen uns jedoch nicht aufhalten und machten uns auf den Weg nach Downtown Montreal. Endlich mal runter vom Plateau und ins Großstadtgetümmel.

Montreals Downtown sieht sehr sehr amerikanisch aus.



Einige ältere Gebäude mischen sich darunter.



Ein paar stammen auch aus der Zeit des Art Deco, wie dieses schöne Portal zeigt.


Auch innen war es vom Feinsten.


Sogar goldene Aufzugtüren gab es hier.


Wir allerdings konnten von goldenen Aufzugstüren nur träumen. Es ging wieder raus in die Kälte, der meine Jacke so gar nicht trotzen konnte. Es war schon etwas frisch.

Vom gestrigen Frühling gab es heute wenig zu sehen.


Manch einen Zeitgenossen störte das wenig. Der mümmelte an seiner Nuss.


Unser erstes Ziel war die Kathedrale von Montreal, der Sitz des katholischen Bischofs. Diese lag Downtown zwischen anderen Gebäuden.

Hier ist sie nicht.


Hier auch nicht.


Hier ist sie von innen.

Sie ist dem Petersdom in Rom nachgebaut, aber nur ein Viertel so groß. Es heißt, das sei wegen der extremen Witterung in Montreal.




Sie ist im Inneren recht unscheinbar. Die Kirche Notre Dame, in der wir später noch waren (Bilder kommen noch) ist da wesentlich beeindruckender.

So sieht sie von Außen aus. In der Tat, ein Miniatur-Petersdom.


Direkt hinter der Kathedrale ist das Hotel Queen Elisabeth.


Gegenüber eine andere, anglikanische, Kirche.



Das Wetter wurde immer mieser und wir beschlossen, etwas dagegen zu tun.


Und was ist das bei Regen? Richtig! Shopping Center.

In Montreal hat man da viel Glück. Die ganze Innenstadt von Montreal ist untertunnelt und hier reiht sich Einkaufszentrum an Einkaufszentrum. 33 Kilometer unterirdischer "Straßen" mit tausenden von Geschäften und hunderten von Restaurants gibt es hier.

Diese Kargte gibt einen kleinen Eindruck.


So machten wir uns also auf, um Montreal unterirdisch weiter zu erkunden. 
 

Ab und zu gab es Blicke nach Oben.



Öfters jedoch unterirdische Architektur.




Zum Mittagessen wollten wir dann jedoch nicht auf das typische Food-Court Essen zurückgreifen. Also machten wir uns mal aus den Katakomben aufwärts. Wobei ging es an dieser anglikanischen Kirche.


Dieses hier ist das Portal eines Juweliers.


Kunst vor einer Bank.


Spiegelungen der Wolkenkratzer ineinander.



Mittagessen gab es bei den 3 Brassuers. Passend.



Dann ging es wieder nach unten.



Hier machten wir mit Blick auf den verhangenen Himmel eine Kaffeepause.


Wir wollten weiter Richtung Old Montreal. Auch hier kann man unterirdisch gelangen.


Unter anderem kommt man hierbei durch den Hauptbahnhof von Montreal.


Nach dem Hauptbahnhof ändert sich das Bild der unterirdischen Stadt. Die Geschäfte sind weg. Es gibt nur noch Gänge Gänge der unterschiedlichsten Art. Verbunden mit Treppen, Rampen und Rolltreppen. Immer wieder anders und immer wieder neu. Teilweise war es hier heute menschenleer.







Ab und an gab es einen Blick ins Freie. Wir waren noch in der Wirklichkeit.


Auch wenn man das nicht immer glauben mochte.


Irgendwann spuckte und die Stadt unter der Stadt wieder aus und wir waren in Old Montreal mit seiner Kirche Notre Dame.


Außerdem gibt es hier einige andere alte Gebäude aus den Anfängen der Stadt.





Gandalf?


Auch hier wieder: Treppen.


Eine alte Werbung für eine Lebensversicherung.


Das Rathaus.


Hier ist im Sommer garantiert richtig was los. Aber heute fühlte es sich eher an, als wäre es kurz vor Weihnachten.


Manchmal konnte man das heute echt denken. Ho, Ho, Ho.


Dan aber Notre Dame von innen. Toll. Sehr eindrucksvoll. Wunderbarer Chorraum.


Die Orgel.


Die ganze Kirche kommt einem vor, wie eine Lichtinstallation. Wirklich sehenswert.


Zurück im grauen Alltag.


Es war Zeit für eine kurze Verschnaufpause in diesem wirklich tollen kleinen Brewpub mitten im Touriviertel.


Tolle Karte.



Weiter ging es. 

Auch wenn dieses Schild nicht mehr wirklich relevant ist. Manchmal fühlte es sich heute wirklich so an, als könnte da noch mal was runter kommen. 



So gab es dann noch ein paar graue Bilder von Downtown Montreal



Es ging wieder zurück ins Hotel und dann weiter zum Essen.

Leckere asiatiche Nudel vom Wok Mann ums Eck.


Den Abschluss machte diese Black Imperial Berliner Weiße im Pit Caribou, einem weiteren Brew Pub, der besuchenswert ist.



Das wars für heute.

Mit einem Blick auf den Fountain Park in der Dunkelheit verabschiede ich mich bis morgen


Bye. Take Care.

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