Hallo aus Montreal.
Der zweite Tag geht zuende. Ich bin ziemlich müde, aber ich werde auf jeden Fall noch ein paar Zeilen zum heutigen Tag schreiben.
Das Wetter war durchweg gut. Kein Vergleich mit dem letzten Urlaub in Kanada. Heute Morgen begrüßte uns strahlend blauer Himmel gepaart mit kühlen 4°C. Hier ist halt echt noch nicht das große Frühlingserwachen.
So sieht es bei uns auf dem Plateau Mont Royal aus. Es erinnert sehr stark an Brooklyn. Mir gefällt die Gegend, in der wir uns heute eigentlich ausschließlich zu Fuß bewegten sehr gut.
Noch kein Zeichen von Frühling auch hier im Park, an dem wir auf dem Weg zum Frühstück vorbeigingen.
Hier mein gesundes Frühstück.
Überalls finden sich hier Murrals, Wandmalereien, die ich natürlich auch heute wieder einmal ausführlichst fotografierte.
Wir liefen dann weiter dich die Straßen und genossen den Sonnenschein.
Auch hier gab es viel Street Art zu bewundern.
Oder auch Nashörner, die über dem Eingang eines Ladens hingen.
Paul's Boutique gab es hier auch. Sie hat natürlich nicht mit der von den Beastie Boys zu tun, ist aber trotzdem lustig.
Auch das eine oder andere schöne Auto gab es wie dieses italienische Produkt hier beispielsweise.
Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Weg gab es auch. Diese Kirche zum Beispiel.
Dieses tolle Gebäude beherbergt das Museum der freiwilligen Feuerwehr. Auch ziemlich cool.
Die Gegend, in der wir nun waren, nennt sich Mile's End. Hier liegen Haufen von dreckigem Schnee herum, von dem Montreal bis vor ein paar Tage noch bedeckt war. Bis einige dieser Haufen weg sind, dürfte es Sommer sein.
Eine weitere katholische Kirche. Hier ist das besondere, dass die Gottesdienste in englisch und polnisch abgehalten werden.
Eine Straßenkreuzung mit einem (nicht so gut erkennbaren) Schlagloch mittendrin. Schlaglöcher sind eh wichtig in Kanada. Es gibt sie überall.
An dieser Kreuzung war dann Zeit für eine Kaffeepause. Ein ziemlich hipper Laden und ziemlich geiles Wetter….
Die Häuser hier sind echt nett. Es gibt solche wirklich schönen Hinterhöfe.
Viele Häuser stammen aus dem Anfang des 20. Jh. Demzufolge haben sie deutliche Anleihen am Jugendstil.
Viele Straßen sind breit. Der Autoverkehr ist jedoch überschaubar. Backsteinhäuser dominieren, wie auch in Brooklyn, das Bild.
Und immer wieder Schneehaufen.
Dinge Besonderheit hier in Montreal sind auch die Außentreppen und schmiedeeisernen Balkongitter, die man an fast jedem Haus bewundern kann.
Und das hier ist eine Großaufnahme eines Schlaglocher oder "Pothole", wie sie hier heißen. In manchen kann man im Sommer schwimmen so groß sind die.
Mittagessen gab es dann bei einer der besten Adressen, was Craft Beer angeht in Montreal, wenn nicht in ganz Kanada, bei der Brasserie Dieu De Ciel.
Due Auswahl an eigenen Bieren ist groß und die Biere sind wirklich lecker.
Das Mittagessen war eine Vesperplatte, wie man in Schwaben sagen würde. Auch lecker.
Und der Laden war nett und richtig gut besucht.
Gut gestärkt ging es dann weiter.
Wieder gab es viel Street Art zu fotografieren.
Aber auch interessante Gebäude in der Nähe vom Parc Saint Louis.
Im Park und um den Park herum wohnen viele viele Eichhörnchen die den schönen Vorfrühlingstag heute auch zum draußen rumtollen und Fressen suchen nutzten.
Auch ein paar tolle Häuser, die nun wieder eher an San Francisco erinnern stehen hier.
Und immer wieder Street Art. Es ist richtig bunt.
Gegen Abend kamen wir dann wieder in unser Zimmer zurück, tankten kurz Energie, um dann zum Abendessen noch mal loszuziehen.
Heute gab es leckeres Tatar aus rohem Rindfleisch…. so kommt man sich direkt wieder in die Steinzeit versetzt vor. Super…..
Das wars für heute.
Bis morgen
Take Care.
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