Der drittletzte Tag. Es war wieder einmal tolles Wetter.
Heute Mögen sah es noch ein bisschen trüber aus, als wir uns auf den Weg zum "Beauty" machten, einem DER Frühstücksrestaurants in Montreal.
Diesen Laden gibt es seit den 1940er Jahren und er ist richtig Old School. Sympathisch, dass man hier schon morgens Cocktails bekommen kann.
Das Frühstück war super und beinhaltete die leckersten Pancakes, die ich je hatte.
Frisch gestärkt ging es dann auf das ehemalige Expo Gelände im St. Lorenz Storm. Hier gibt's es das Biosphären Museum, welches wir heute besuchten.
Im Inneren kann man viel über unser Raumschiff Erbe, seine Ressourcen, das Wetter, Den Klimawandel, etc. erfahren.
Von der Aussichtsterrasse hat man einen schönen Rundumblick.
Spannenderweise sollen hier auch Hopfen angebaut werden, um das Jubiläumsbier von Montreal zu bauen. Noch waren keine zu sehen. Klar, ist ja auch noch kaum Frühling gewesen hier.
Heute war der zweite Tag Frühling hier nach Montag.
Erwähnenswert an dieser Stelle, dass Montreal auf demselben Breitengrade liegt wie etwas Venedig. Doch sind die Winter hier wesentlich länger und härter, was an den fehlenden Gebirgen liegt, die arktische Winde von hier fernhalten.
So, genug kluggeschissen.
Also Hopfen hier. Bier. Gut.
Wetter: auch gut. Himmel blau. Dumbo glücklich…..
Okay. Jedenfalls gingen wir dann weiter über die Insel spazieren. Wettermäßig richtig klasse.
Auf dem Schwanenteich war noch teilweise Eis.
So richtig arm war es auch noch nicht. Aber das sollte noch besser werden.
Über eine Brücke ging es dann zurück nach Montreal.
Hier Schiffe im Strom und die Molson Brauerei (so ungefähr das Bitburgen von Kanada) im Hintergrund.
Die wenig spektakuläre "Skyline" von Montreal.
Nachdem wir dir Brücke überquert hatten, bemerkten wir so langsam, dass wir einen fatalen Fehler begangen hatten.
Galt es nun doch auch noch das nicht gerate kleine Hafenbacken zu umrunden, welches zwischen uns und der Stadt lag. Fußkrank waren wir noch nie. Also ging es los. Es sollte sich lohnen, denn zwei Sehenswürdigkeiten Montreals, die man so als 08/15 Tourist nicht sieht, erschlossen sich uns auch.
Das hier ist eins davon. Das von Mosche Safdie entworfene Habitat 67, welches im Zuge der Weltausstellung von 1967 hier am Hafen von Montreal errichtet wurde.
Ziemlich abgefahren.
Das zweite kommt gleich noch…. wir hatten es schon vorher gesehen, aber die Fotos von der anderen Seite des Haasens sind besser….
Langsam wurde es jedenfalls echt ein bisschen unwirklich. Wir stapften unter Autobahnviadukten her.
Wir liefen vorbei an Lastkränen des Hafens.
Und hier: Wieder einmal ein Bezug zu Bier. Canada Maltage, die Malz liefern, unter anderem für Molsons, womit die ihr leckeres Bier zaubern…. (Ironie!!!)
Ein kleines Wehr.
Und dann: Eines der Wahrzeichen von Montreal, das weltbekannte Farine Five Roses Zeichen. Als hier in den 70er Jahren alles französisch werden musste, hat man vor einem halt gemacht. Das hier ist es. Five Rosés. Für das Mehl hat es nicht gereicht. Hier wurde aus Flour Farine, aber die Five Rosés konnte man nicht eliminieren.
Ich bin jedenfalls wahnsinnig froh, das Zeichen in einer o guten Qualität fotografieren zu können. Cool.
Hier ein cooles Panoramabild einer alten Fabrikanlage am Hafen.
Mittagessen gab es dann auch. Wir kehrten in einem weiteren Brewpub ein, bei den grauen Schwestern in der Rue McGill.
Das Essen war super und das Bier war großartig. Des Laden war zum Mittag brechend voll.
Wir leiden dann weiter Richtung Old Port.
Hier noch einmal das Habitat 67 von der anderen Seite. So sieht es also in Gänze aus.
Hier Notre Dame.
Ein bisschen was von Old Montreal.
Schließlich war hier in der Rue Berri Zeit für eine Pause.
Das Schild war einfach überzeugend.
Es war toll, in der Sonne zu sitzen und es sich gutgehen zu lassen.
Aber Irgendwann mussten wir dann doch weiter.
ES ging die Rue St. Denis hinauf, eine der Partymeilen von Montreal. Man könnte auch sagen, die Simon-Dach-Streaße von Montreal.
Auch hier zwischendurch noch mal eine Kirche.
Hier gibt es auch eine Büste des Briefmarkensammlers (wie Ernest Rutherford sagen würde) Louis Pastor, dessen Erkenntnisse rund um das Bierbrauen natürlich legendär sind.
Im Saint Bock konnte man heute auch draußen sitzen.
Genauso wie ihr, wo wir das dann auch noch eine längere Zeit taten und es und noch mal gut gehen ließen. Es war geil.
Das war im Prinzip alles von heute, denn außer Abendessen war später nichts mehr.
Morgen noch mal schönes Wetter. Ich freue mich.
Take Care.
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