Dienstag, 3. April 2012

New Orleans - The Final Four - Day Five

Heute also der Tag des Finales um die Meisterschaft im College Basketball im Superdome von New Orleans. Aber der Tag fing anders an. Er stand sozusagen unter dem Motto der kulinarischen Genüsse, aber wer mich im Urlaub kennt, weiß, dass das immer ne Rolle spielt.

Wir haben heute morgen zuerst mal einen Kurs in der New Orleans School Of Cooking besucht.
Auf was für Ideen man so im Urlaub doch kommt.

Wir haben jedenfalls (umrahmt von vielen Geschichten über die Geschichte von New Orleans und die Kultur der Cajuns und so weiter und so fort) vier typische Gerichte erklärt und vorgekocht bekommen und mussten die dann zum Schluss auch alle essen.

 Noch ist die Schauküche leer.
 Der Raum war mit 68 Personen mehr als gut gefüllt und die Stimmung war erwartungsvoll.
 Chef Michael machte das wirklich echt gut. Es war unterhaltsam und auch das Kochen, inkl. kleinerer Tipps, wie man die typischen Gerichte Gumbo, Red Beans and Rice, Pecan Pie und Pralines richtig zubereitet, war wirklich interessant.

 Der Gute redete ziemlich viel und sich teilweise echt in Rage hinter seinen dampfenden Töpfen, aber ich glaube, er gab alles.
 So auch hier bei der Zubereitung des Gumbos.

Nach so viel Kochen (es gab übrigens auch Getränke dazu) und Essen war dann noch mal ein Verdauungsspaziergang angesagt, der uns aber erst mal noch in eine Bar führte (interessant, wenn man ein Bier hier bestellt, fragt der Bartender einen: "For here or to go?"). Hier lief im Fernsehen ein Vorbericht zum Finale heute Abend, das im Hintergrund die Kirche am Jckson Square zeigt, an der wir noch ein paar Minuten vorher vorbeigelaufen sind....
 Wir sind dann weiter zum Mississippi, der echt eine braune, dreckige, dahinfließende Brühe ist. Aber egal.


 Ein paar Einkäufe mussten auch noch erledigt werden, damit die Grillsaison kommen kann und es leckeren scharfen Stoff zu Steaks und Steaks und Steaks dazu gibt. Außerdem gabs da das Angebot 5 zu kaufen und eine sechste umsonst zu bekommen, also nahmen wir das Angebot auch mal dankend an.
 Ein bisschen streiften wir dann noch durch das French Quarter, in dem heute die Farbe Blau die dominierende war. Sowohl Kentucky als auch Kansas haben blaue T-Shirts getragen, aber wenn man genauer hingesehen hat, hatten die Wildcats doch efinitiv die Oberhand.

 Ein bisschen Einkaufszentrum musste auch sein. Und am Eingang begrüßte uns direkt dieser kleine nette Kerl mit dem für New Orleans typischen "Who dat?"
 Also, wie gesagt, Mall... naja, so sieht ne Mall halt aus, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, auch diese Mall mal wieder zu posten, auch wenns nicht die erste ist....
 Allerdings die erste, in der im Erdgeschoss Livejazz geboten wird.
Der Abend stand dann unter dem Zeichen des Finales
Dabei sah es zunächst so aus, als würden wir keine Chance haben, heute dahin zu kommen, denn ein mächtiges Gewitter mit Hagel und Starkregen machte sich über New Orleans breit.
Aber gegen viertel vor 8 ließ der Regen genug nach, dass wir uns durch die immer noch von Blitzen durchzuckte tropische Nacht aufmachten, um den Superdome zu erreichen.


Leicht feucht erreichten wir ihn auch und nachdem wir unseren Rucksack, den wir ohne Probleme am Samstag noch mit reinnehmen durften, abgeben mussten, konnten wir dann den Dome auch betreten.


 Der Superdome ganz  blau, so wie die ganze Stadt es heute auch zu sein schien.

Die Mannschaften waren noch beim Warmmachen und Kentucky der haushohe Favorit stimmte sich aufs Spiel ein.
 Dann sangen The Fray die Nationalhyme in Schnulzenversion.

 Die Cheerleader von Kentucky machten Stimmung.
 Und dann war der Tipoff.
Von Anfang an war Kentucky die klar bessere Mannschaft.

 Aber auch die Jayhawks hatten attraktive Unterstützung.
 Die Halbzeitstatistiken allerdings sprachen eine deutiche Sprache.
Dieser Spielstand veranlasste einige Zuschauer auch, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, als dem Spiel weiterhin zu folgen....

 Die Cheerleader von Kansas allerdings hatten die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

 In der 2. Halbzeit hatten die Jayhawks einige bessere Szenen.



 Und auch die Fans hatten noch Vertrauen in Coach Self und seine Jungs.
 Als dann allerdings das Konfetti runterkam....

 ... war klar, dass es für Kansas nicht gereicht hatte und Kentucks verdienter Meister war.

Herzlichen Glückwunsch auch von hier.

Alles in allem war mein erstes, aber sicherlich nicht letztes, Final Four ein echtes Erlebnis.

Und morgen früh gehts dann auf nen Roadtrip nach Florida. Ich melde mich morgen Abend dann wieder von da.

Bis dahin: Take Care!!!!

1 Kommentar:

Zausel hat gesagt…

heut hab ichs endlich in deinen blog geschafft. Sehr prima, Neid!!!! Sieht man eigentlich noch irgendwas von Hurricane Catrina, fiel mir beim superdome ein????

Lesterschwein