Hallo aus Florida, aus Panama City Beach (leider ohne W-Lan auf dem Zimmer, daher auch wieder offline geschrieben und daher im anderen Layout), um genauer zu sein, wo wir die heutige Nacht vergingen, nachdem wir einen langen Roadtrip hinter uns gebracht haben, der heute Morgen um 8 Uhr auf dem Flughafen von New Orleans angefangen hat. Das Wetter war wieder einmal sehr schön uns sonnig und unser Pferdchen stand vollgetankt für uns bereit.
Zuerst mussten wir uns mal durch den grausamen Stau in New Orleans durchkämpfen, der uns mal locker eine Stunde kostete. Weiter ging er zuerst auf der I-10 und dann auf der US 90, die uns wunderschön am Meer entlangführte. Es ging durch Mississippi und Alabama. Von der Fahrt sind wenig Bilder übrig geblieben.
Shrimbboote gab es unter anderem zu sehen.
Mittagessen kauften wir uns noch in Mississippi in einem Supermarkt,
um es in einem State Park am Wasser zu verzehren. Beim Mittagessen entwickelte ich dann die wagemutige These, wieso Austern Pflanzen und keine Tiere sind…. aber damit will ich noch ein bisschen warte, ehe ich an die Öffentlichkeit gehe, weil ich fürchte, dass die noch nicht dafür bereit ist.
Blick zurück auf Biloxi mit seinen Kasinos.
Auf dem Weg trafen wir übrigens immer wieder auf überfahrene Gürteltiere. In dieser Hinsicht scheinen diese Lebewesen eine ähnliche ökologische Nische einzunehmen wie in Deutschland die überfahrenen Füchse, nämlich die, naja, halt eben überfahren zu werden.
Die Straße…. unendliche Weiten… Man sah teilweise auch ein bisschen Landschaft, die hier z.B. auf ziemlich abgestorbenen Bäumen besteht.
So kamen wir dann irgendwann nach Florida. Leider entpuppte sich die Fahrt, die wir uns als schön an der Küste entlang vorgestellt hatten, als eine langsame Stop And Go Fahrt durch einen schier endlosen schlangenähnlichen Moloch von Fast Food Restaurants, Mals, Motels, etc. Schließlich dann aber doch noch den Anflug eines Highlights am Rande des Weges: Ein Outlet Center, in das wir einkehret, um noch ein paar Sachen käuflich zu erwerben, die wir uns mit Sicherheit zu Hause nicht gekauft hätten.
Da wir aber nun mal da waren und alles so schön billig… und, naja, Kaufen macht ja auch glücklich. Abendessen gab's dann in Jimmy Buffets Restaurant "Cheeseburger in Paradise", wo wir an der Bar speisten und mit Mike aus Australien, der einmal in Stuttgart [sic!] lebte, ein paar Worte wechselten. Das war echt nicht so schlecht. Schließlich kamen wir dann in Panama City Beach an, das ja, so hörten wir, mit die tollsten Strände überhaupt hat. Leider war es schon dunkel und wir konnten nix davon sehen, aber dafür dass an der Uferstraße ein Bettenbunker neben dem anderen steht. Morgen vielleicht ein paar Pics davon. Wir hingegen kehrten in einem ruhigen gediegenen Resort mit Golfplatz und Wasserblick ein, in dem von den mutmaßlich zehntausenden von springbreakenden Studenten nix zu sehen ist. Aber vielleicht auch davon morgen mehr…. Stattdessen zum Abschluss noch ein paar Bilder aus dem dunklen Resort, wo wir unter Palmen in der tropischen Nacht sitzen und Chardonnay trinken….
Gute Nacht....
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