Montag, 2. April 2012

New Orleans - The Final Four - Day Four

Halbzeit schon wieder.
Die ersten Tage sind vorbei.
Die ersten Mannschaften sind ausgeschieden und das große Finale steht morgen an.
Heute deswegen erst mal kein Basketball, was aber keinen Grund darstellt, direkt die Körbe wegzuwerfen Morgen gehts ja wie gesagt mit Kentucky gegen Kansas weiter....

Aber auch der Urlaub ist in der Halbzeit.
Morgen noch mal hier und dann werden wir Dienstag und Mittwoch einen Roadtrip an der Golfküste entlang machen.
Aber erst mal zu heute.

Erst mal Frühstück.
Was nette Frühstücksläden angeht, bin ich ja immer für skurrile Dinge zu haben, so wie in Vancouver oder in San Francisco auch.
Mother's ist eine Institution in New Orleans, wo wir dann heute mal hin frühstücken wollten.
Die Schlange vor der Tür war nicht so lang.
Wir wurden dann aber dennoch von einem Mann, der wie ein zusammengestauchter Michael Moore aussah zu einem Nebenraum geführt, wo an riesigen Tischen für viele Leute das Frühstück serviert wurde. Es war wirklich gut. 

 Das Interieur war wie hier in New Orleans irgendwie überall ziemlich abgefuckt. Diese komplette Stadt erfreut mich mit ihrem leicht Patina angesetzt habenden beinahe morbiden Charme. Wirklich lustig. Ich hatte ein phantastisches Omelette mit diversen Inhalten, die hier im Süden übliche Grütze, Toast und Jam. Wow, das war gut.

Frisch gestäkrte machten wir dann noch einen Spaziergang über die Canal Street (hier gibt es keine gefaketen Handtaschen übrigens...) und die Nebenstraßen davon.
Das Wetter war wieder grandios und es war wirklich warm. Also ruhig neidisch werden zu Hause im Westerwald....
 Schön auch wie ich finde die überall angebrachten gusseisernen Balkongitter.
 Auch eine typische Sache hier in der Stadt: Die Streetcars (nicht die, die man Desire nennt, die fahren heute nicht mehr. Sie fuhren früher über die Bourbon Street bis eben hin zur Desire Street) fahren hier noch über die Canal Street z.B..
Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Fahrer nicht fotografiert werden wollte.
 Hier sieht man den Fahrer nicht.

Auf der Canal Street, einer der Haupteinfallstraßen New Orleans', auch eine Einkaufsstraße, sieht man viele dieser Billboards auf den Gebäuden, die so typisch für die USA sind.

 Auf der Canal Street ist übrigens auch das Teamhotel von Kentucky, vor dem heute wieder die Hölle los war. Ich hab mich dann auch mal kurz in den Tumult gestellt, aber als die Spieler nicht kamen, sind wir wieder vondannen gezogen und haben uns in einen Kaffeeladen auf der anderen Straßenseite gesetzt.
 Die Spieler waren übrigens ne halbe Stunde später immer noch nicht rausgekommen.... Aber was erträgt man als Fan nicht alles (auch Niederlagen in Augsburg... aber das wäre jetzt schon wieder ne andere Story....).

Der weitere Plan des Abends war es dann, den Garden District ein bisschen genauer zu erkunden, um  auch mal einen Eindruck von diesem Teil der Stadt zu bekommen.

Aber davor hatten die Wettergötter den Schweiß gesetzt. Wir mussten erst mal den so genannten Warehouse District durchqueren.
Hier kamen wir am World War II Museum vorbei, das wir nicht besichtigten. Das war dann doch irgendwie zu .... strange.
Aber stattdessen zwei Bilder der Pflastersteine um das Museum herum, auf denen die Namen von (ich nehme mal an) toten Soldaten stehen.

 Krieg ist schon Scheiße....

Ansonsten war die Gegend eher so Industriebrachen neben Lagerhäusern, etc....



 Die Brücke, über der der Freeway verläuft trennt im Wesentlichen den Warehouse District vom Garden District.


 Auch hier gibt es noch ein paar Billboards, ehe es weiter ging.
 Die Magazine Street ist eine der Hauptstraßen hier im Viertel und erinnert an Straßen wie die 24th in San Francisco oder Comercial Drive in Vancouver






 Zwischendurch ist die Magazine Street dann aber auch eine Wohnstraße, mit wirklich schönen Häusern und richtig großen weit ausladenden alten Bäumen.





 Petcetera ist natürlich eine Tierhandlung.
 Und dieser Hund besteht (außen zumindest) aus Zeitungsartikeln in denen der Superbowl Triumph der Saints gefeiert wird (kam da rüber, was ich sagen wollte?).


 Der Humor der Bewohner von New Orleans ist teilweise schon etwas seltsam, oder?



 Am frühen Nachmittag betraten wir dann (eher aus blasentechnischen Gründen) diesen Laden:
 Stein's Market and Deli.
Eigentlich wollten wir nur schnell was trinken und aufs Klo, aber irgendwie hatte ich dann doch Hunger und wir sind hängen geblieben. Und in der Tat hatte ich dort eines des allerbesten Sadwiches, die ich jemals hatte. Unglaublich der Laden und empfehlenswert, Pflicht will ich meinen, für jeden, der mal New Orlenas besucht
 Eine gesunde Einstellung zu Bier haben die da übrigens auch.
Der Besitzer gibt übrigens regelmäßig auch Kurse im Bierbrauen und die Auswahl an Bieren, die es dort hat, ist beeindruckend. Unter anderem gibt es auch Biere wie Reissdorf Kölsch oder König Pilsener, aber auch Biere aus Belgien, den USA, Kanada, China, etc....

 So gestärkt ging es dann noch ein bisschen weiter durch den Garden District.


Gegen Abend waren wir dann wieder zurück im Hotel und nach einem leckeren Abendessen mit Austern ist nun gleich Schlafenszeit.

Für euch ist ja bald Aufstehenszeit, also wünsche ich nen netten Tag und bis morgen.

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