Zum eigentlichen Anlass unserer Reise nach Macerata – der Hochzeit, die im Standesamt von Macerata stattfand und auf dem selben Landsitz sehr sehr stilvoll gefeiert wurde, auf dem auch unsere Ferienwohnung lag – äußerst praktische Geschichte natürlich.
Um 12 Uhr sollte es losgehen. Da wir in Italien waren, kam der Standesbeamte sehr sehr knapp.
Im Ratssaal des Rathauses wurde auch die Trauung vollzogen.
Das Wetter war phantastisch, wie auch dieser Blick vom Balkon des Rathauses, von dem wahrscheinlich normalerweise der Bürgermeister dem Volke winkt, zeigt.
Nach der Trauungszeremonie ging es hupend durch die Stadt zum Landgut, wo wir die Feier begingen.
Sogar eine eigenen Kapelle gibt es hier, die aber für den weiteren Verlauf des Tages keine Rolle spielt, weil es keine kirchliche Trauungszeremonie gab.
Los ging es mit einem unter den wunderschönen alten Bäumen aufgebauten sehr sehr üppigen Buffet mit verschiedenen tollen Vorspeien, Pasta- und Fleischgerichten. Sehr sehr lecker und abgerundet durch Weine von eigenen Weingut und Schnäpse und Kaffee.
Hier ein Blick auf das schon leicht angekratze Buffet.
Nach dem Essen konnten sich die Gäste dann entweder per Kussmund verewigen oder Herzchen (wie auch auf unserer Hochzeit) auf Leinwand malen.
So sah das vollständige Kussbild dann aus. Ich wollte mich nicht darauf verewigen. Den Lippenstift, mit 100 anderen Gästen zu teilen, das fand ich dann doch nicht so dolle.
Das Malen fing zögernd an.
Außerdem wurden die ersten Geschenke überreicht, so wie z.B. dieses Gemälde eines Onkels des Bräutigams.
Das Wetter war noch immer super.
Irgendwann gabs dann noch den Auftritt einer Folkloregruppe, was gar nicht so schlimm war, wie man es vermuten könnte, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam.
Wie man sieht, nahmen auch die Herzen langsam an Menge zu.
Dann gabs Kuchen, Kaffee und andere süße Leckeren. Das Essen spielt auf italienischen Hochzeiten offenbar eine sehr große (und leckere) Rolle.
Es wurde dann langsam Abend.
Und eine riesige Festtafel war aufgebaut worden, wo das Abendessen, welches bis um 1 Uhr nachts dauerte, serviert wurde.
Zum Abschluss wurden dann noch Himmelslaternen gezündet und begleitet von unser allen Wünschen für das Brautpaar starteten sie in den Nachthimmel über den Marken.
Heute bin ich wieder zurück und fand, es waren tolle Tage in Italien und ich freue mich bereits auf meinen nächsten Aufenthalt in diesem Land in ziemlich genau drei Wochen.
Bis dann alles Liebe.
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