Freitag, 27. August 2010

Toskana 2010 – Carrara

Der Tag der Abreise und trotzdem noch eine Sehenswürdigkeit auf dem Weg: Die MArmorsteinbrüche von Carrara, von wo auch heute noch wie in alten Zeiten der Marmor abgebaut und in die ganze Welt verschifft wird.

Nach einer kurzen Nach, einem späteren Frühstück und Aufräumaktionen in den Bungalows machten wir uns (fast pünktlich) auf den Weg.

Carrara war schnell erreicht und nach einigen Verwirrungen bezüglich er Einfahrt nach Carrara ging es dann mit dem großen Bus die enge Bergstraße in vielen Serpentinen hinauf – reibungslos zunächst – bis sich uns dieses Bild präsentierte:

DSC_0070

Su aus dem Bus….

 DSC_0071

…so von außen…

 DSC_0072

…und da wollten wir hin.

Lautes langanhaltendes Hupen brachte dann den absolut verwirrten Besitzer des Wagens nach draußen, der die Welt nicht mehr verstand und laut fluchend und kopfschüttelnd wieder “umparkte”.

So konnte die halsbrecherische Fahrt über die enge Serpentinenstraße weitergehen, welche unser Busfahrer übrigens meisterhaft bewältigte.

Irgendwann oben, konnten wir uns einen Eindruck von den Steinbrüchen machen.

DSC_0073

Die Wolken hingen schwer in den Bergen.

DSC_0074

So läuft der Abbau.

DSC_0075

Morbider Industriecharme…

DSC_0079

DSC_0080

DSC_0086

DSC_0087

DSC_0088

DSC_0089

Rein konnten wir allerdings nicht. Stattdessen ein kleines Freilichtmuseum.

DSC_0083

Aus Marmor gehauene Ochsen. Mit solchen Karren wurden früher die Blöcke transportiert. Heute ruhen sie mehr oder weniger ungesichert auf LKWs.

DSC_0084

Alte Werkzeuge für den Marmorabbau. Heute gibt es natürlich moderne Maschinen und TNT.

Ein paar Läden und eine Bar waren auch dort oben.

DSC_0081

DAs war die Abraumhalde eines der Läden.

Wir kauften alle schön brav ein paar Andenken und tranken einen Cafe fredo (ich zumindest), ehe wir die Abfahrt wieder in Angriff nahmen. Da der rote Kleinlaster auch noch immer schön brav an seinem Platzt stand, ging es auch ohne größere Probleme ab.

Ein “kurzer” Stopp in einem großen Supermarkt zum Eindecken mit italienischen Spezialitäten folgte, den wir dank einiger Kartenprobleme ein bisschen verlängerten.

Weiter ging es, währende die Sonne sich verabschiedete.

DSC_0096

DSC_0097

Der Rest der Fahrt verlief ohne große Probleme (außer eine kurzen Vollsperrung der Autobahn, die aber nur ein paar Minuten dauerte), vorbei an einigen Zahlstationen in Italien…

              DSC_0098 

… und weiter durch die Schweiz bis nach Offenburg, wo nach einem Fahrerwechsel der letzte Teil der Reise nach Neuwied begann.

Gegen 20 nach 7 waren wir alle wohlbehalten und um etliche Erfahrungen reicher wieder daheim und ich bin erst mal bis um  12 noch mal ins Bett.

Das war Toskana 2010. Da nächste Mal gehts in 10 Tagen nach Polen. Von dort (wahrscheinlich wieder im Nachhinein) dann der nächte Blog.

Ciao.

Keine Kommentare: