Ein Tag voller Tatendrang…… viel hatten wir uns für heute vorgenommen. Mussten wir doch den gestern “verlorenen” Tag kompensieren.
Anna ging es Gott sei Dank wieder gut, so dass wir loslegen konnten…. hätten können sollte ich schreiben, denn dieses Mal machte uns das Wetter einen gehörigen Strich durch unsere so super toll ausgetüftelte Rechnung. Regen…. Regen…. Regen….
Den ganzen Tag gab es in den Marken (und so wie es auf der Wetterkarte aussah, war das der einzige Teil Italiens, in dem es so war) Regen.
Egal. Nichtsdestotrotz ging es erst einmal nach Macerata, ein bisschen Sightseeing dort zu machen.
Der Stadtturm von Macerata.
Im Theater von Macerata mit dem gerade dort neu aufgebauten Bühnenbild.
Diese ehemalige Kirche ist nun entweder ein Hörsaal der Uni oder ein Konzertsaal. Im Übrigen ist Macerata sowieso eine sehr musikbegeisterte Stadt.
Das Wetter war leider eine große Katastrophe.
Das Innere des Domes von Macerata, in dem auch der Papst, also der alte, nicht der jetzige schon mal war.
Der Schutzheilige von Macerata, der sich der Legende nach einen Arm abgeschnitten haben soll, wobei diese Erzählungen allerdings nicht aus erster Hand stammen,
Die Taubenabweiser hier funktionieren nicht immer so wie es sich die Stadtväter wohl vorgestellt hatten.
Und weiter nach einem Frühstück und Mittagessen in Macerata, im strömenden Regen ein bisschen die Gegend erkunden.
Los gings in Montecassiano, einem kleinen Städtchen auf einem Berg (hier zu muss man sagen, dass all die kleinen Städtchen hier in den Marken auf einem mehr der weniger hohen Berg liegen und von einer mehr oder weniger hohen Stadtmauer umgeben sind, und dass man sich jeder Stadt, sprich deren Zentrum in einer im Uhrzeigersinn verlaufen Spirale anzunähern hat).
Leider regnete es immer noch, so dass auch die wenigen Bilder aus Montecassiano arg verregnet rüber kommen.
Das Castel de Montefiore bei Montefano war unser nächstes Ziel, das uns aber leider wegen Einsturzgefahr verschlossen bleiben musste, also nur ein Bild von außen.
Der Regen hatte immer noch nicht nachgelassen und auch in Osimo war der Himmel grau und die tolle Aussicht, die einem theoretisch hätte geboten sein können für die Füß.
Ein Fenster des leider geschlossenen Domes mit lustigen Figuren außen herum.
Und nun zum Blick…. Zum verregneten Blick!
Wir waren mittlerweile alle klatschnass und nach einem Espresso in einer kleinen Bar Tabbacheria hatten wir dir Nase voll von Osimo und beschlossen uns auf die Suche nach einem Supermarkt zu machen, der evtl. auch Schirme führen würde.
Allerdings schien die Suche nach einem Simply Market schwieriger als eigentlich vorhersehbar, weil irgendwie zar immer Hinweisschilder an den Straßen standen, das letzte aber immer fehlte, so dass wir im Endeffekt vorbeifuhren. In Loreto schließlich waren wir dann doch clever genug, den Laden zu finden, einzukaufen und auch einen Schirm zu erstehen.
Lopero selbst ist eine Pilgerstadt, in der ein Bild einer schwarzen Madonna, der Schutzpatronin der Aeronauten verehrt wird. Dementsprechend fanden sich in Domnähe auch eine Menge an Devotionalienhandlungen und alles, was dazu gehört. Dennoch ist Lopero angenehm entspannt und kein Lourdes oder Santiago oder ähnliches.
Der Dom von außen.
Das Wetter war auch wieder besser. Somit von hier ein paar nicht ganz so verregnete Bilder vom Blick über die Berge und Täler der Marken.
…bin hin zum Meer.
Im Dom war leider eine Messe, daher keine Bilder von innen.
Stattdessen noch ein paar Bilder aus der Stadt:
Nach Lopero ging es zurück zu unserem gräflichen Anwesen und mit leckerem Abendessen und Vino ging der Tag mit Proben für die Musik der Hochzeitsfeier gelungen zuende.
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