Ehe morgen die Hochzeit stattfindet, hatten wir heute noch mal einen Tag, an dem wir uns touristisch schön auslassen konnten. Wie schon vorher beschlossen war, ging es nach Urbino, einer wirklich tollen mittelalterlichen Stadt, gelegen auf einem, nein, in dem Fall eher auf mehreren Hügeln, die durch steile Straßen, Gassen, Stiegen und Treppen miteinander sind.
Das Wetter war, als wir Macerata verließen noch sehr trübe und während sich unser Fiat durch die Hügel und Tunnel mühte, gabs auch immer wieder kurze Regenschauer.
Im Großen und Ganzen allerdings war die Fahrt interessant und kurzweilig. Wir kamen durch einige nette Städtchen und Dörfchen und nach ca. zweieinhalb Stunden in Urbino angekommen.
Der Parkplatz war schnell gefunden und der Weg in die Stadt hinein allerdings extrem steil.
Man sieht, noch drohen dunkle Regenwolken.
Und da gerade Mittagszeit war, kehrten wir in einem kleinen Restaurant etwas ab von den Touristenströmen ein und hatten eine wirklich hervorragende Mittagsmahlzeit mit einem leckeren Gläschen roten Hauswein als Begleitung.
Danach ging das Kulturprogramm mit einem Besuch der Kathedrale los.
Das Wetter war schon wesentlich besser. Dieser Herr steht Wache vor der Kathedrale.
In einer kleinen Seitenstraße befindet sich diese Kapelle zum Gedanken an die Toten, die mit einigen wirklich herausragenden Kunstwerken bestückt ist, deren Gatter aber leider verschlossen war, so dass ich nur von außen ein paar Bilder machen konnte.
Ein beeindruckendes Gemälde der Kreuzigung.
Und dieses Bild von Gevatter Tod fand sich auch hier.
Eine steile Straße führte uns vorbei an Raphaels Geburtshaus zu einem Aussichtspunkt über die Stadt in einem ehemaligen Fort.
In einem kleinen Park ein Denkmal für den berühmtesten Sohn der Stadt.
Der Blick auf die Stadt….
… und das Umland.
Von dort ging es auf und ab durch die engen und verwinkelten Gassen dieser wirklich tollen Stadt, in der sich immer wieder tolle Bilder ergaben.
Irgendwann allerdings habe ich dann doch meine Flip Flops verflucht und gewünscht, dass ich festes Schuhwerk angezogen hätte. War aber nicht so – Pech!
Zum Abschluss in Urbino gabs dann noch ein leckeres Eis.
Vorne rechts findet sich die Eisdiele, in der wir unser Eis bekamen.
Die Kings Of Convenience spielten heute Abend in Urbino. Schade, dass wir heute Abend zum Pizzaessen beim Bräutigamsvater eingeladen waren.
Nein, das ist natürlich nicht schade. Schade ist bloß, dass beide Ereignisse am selben Abend stattfinden müssen. Sonst hätte ich mir das Konzert an diesem einzigartigen Ort natürlich gegeben. So gab es leckere Pizza in Macerata.
Und morgen ist die Hochzeit.
Ich bin gespannt.
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