Sonntag, 9. März 2008

2. Tag - Columbia ist tot am Samstag

So, der erste vollkommen ganze Tag in Columbia.
Heute morgen erst mal um 6:00 aufgewacht, weil mein Zeitgefühl auch noch nicht wirklich umgestellt ist, aber egal.
Hab ich mich eben noch ein bisschen im Internet rumgetrieben, ehe es um 7 Uhr dann ein recht mittelprächtiges Frühstück gab.
Frühstück in der Lobby des Hotels.

Nun ja, so richtig anders war das ja auch nicht zu erwarten.
Unser Hotel... wirklich ganz okay....
Blumen vor dem Hotel.

Nach dem Frühstück ging es dann zu einem touristischen Trip nach Columbia, der Hauptstadt des Staates South Carolina.
Dort besichtigten wir das im 19 Jahrhundert gebaute State House, das mit wirklich viel Liebe zum Detail erst kürzlich restauriert wurde.
Das ist das State House.

Das sind Blumen vor dem State House.
Vor dem State House befindet siche eine Statue von George Washington, dessen Stock von einem Unionssoldaten im Bürgerkrieg zerstört wurde und bis heute so geblieben ist.

Wir besichtigten das Innere des State Houses, unter anderem auch die Tagungskammer des Staatsenats, bei dessen Sitzungen ein Schwert in eine Halterung geleget wird, das damit einen Stromkreis schließt und zwei Lampen angehen, um zu signalisieren, dass das Parlament eine Sitzung hat. Schon interessant diese Ammis.
Die Eingangshalle...
Der Treppenaufgang
Die Lobby
Der Senatssaal.
Noch mal....
Ein Bild aus den Revolutionskriegen...
Ein Fenstermosaik im State House
Schnitzarbeiten am Balkon
Marmor selbst auf dem Besucherklo...
Vor dem State House weht übrigens noch eine Konförderierten Flagge, damit die einzige in den Südstaaten, die noch auf Staatsgrund weht. Nach heftigen Protesten wurde sie von der Spitze des State House entfernt. Unsere Führerin erklärte uns auch, wie Südstaatler über diese Flagge denken und dass sie nicht unbedingt etwas mit Rassismus zu tun haben muss. Ich will das hier aber nicht weiter ausführen. Mag jeder denken, was er will.
Das ist die Flagge, die von vorne durch das Denkmal ziemlich verdeckt wird....
Heute wehen die USA-Flagge und die des Staates South Carolina über dem Gebäude. Vielleicht bekommt man von den Flaggen einen Eindruck, wie windig, nein stürmisch, es heute ist.

Nach dem Besuch des Statehouse ging es ins Statemuseum, in dem es geschichtliches, Naturkundliches, Physikalisches etc. zu sehen gab
Ein bisschen Physik :)

Nach einem typischen Südstaatenessen ("Where I come from, it's cornbread and chicken") ging es noch ins Art Museum, wo es unter anderem eine Ausstellung alter ägyptischer Artefakte und einen echten Monet zu sehen gab, die man aber nicht fotografieren durfte.
....aber wer macht schon nur Sachen, die man darf :)

Das ist der Eingang zum Artmuseum.

Columbia selbst ist (was die Innenstadt angeht) keine hässliche Stadt......es ist halt nur nix los...


Keine Ahnung, wer die ganzen Zeitungen hier dann lesen soll...Der Sturm hat seine Opfer gefordert.

Aber ein paar Bewohner gab es dann doch in der Innenstadt von Columbia...
Ihn hier z.B., extra für meinen Lieblingsneffen festgehalten....
Die Hörnchen sind hier etwas scheuer als in New York, aber dank großer Linse auch zu bekommen.
Und hier noch einmal das State House im Gegenlicht.... der Himmel ist stahlend blau, aber der Wind ist unglaublich heftig gewesen.

Abends dann noch ein bisschen shoppen und jetzt gibt es gleich das Spiel zwischen Duke und North Carolina.
Das werde ich mir jetzt geben.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Danke lieber Onkeli, dass finde ich echt schön viel Spaß noch tschüsssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss