So, der erste vollständige Tag in Memphis und ich hatte auch meine Kamera dabei.
Der erste Weg früh am Morgen führte uns nach Graceland,

Ja genau, dieses Graceland, das Zuhause des King.

Genau, das Haus dieses Kings!!!
Graceland ist natürlich ein extremes Touristending, so extrem, wie es extremer gar nicht sein kann. Es gibt 12 Gift Shops. Das sagt ja wohl schon alles. Trotzdem war die Führung durch das Anwesen doch nicht wirklich schlecht. Ich muss sogar sagen, dass es mir, obwohl ich kein Elvis Fanatiker bin, gut gefallen hat.

Das ist das Anwesen.

Das ist das Wohnzimmer des Kings.

Das Schlafzimmer seiner Eltern, die mit ihm in Graceland gewohnt haben. Die privaten Räume von Elvis im 1. Stock sind nicht für die Öffentlichkeit zugänglich (warum auch immer....).

Das ist das Esszimmer der Presleys.

Das ist die Küche, in der meistens Südstaatenessen zubereitet wurde. Am Geburtsort von Elvis, der Stadt Tupelo in Mississippi sind wir im übrigen gestern auch vorbeigefahren.

Das Fernsehzimmer des King. Hat mich auf ein paar Ideen gebracht :)

Das Poolzimmer. Übrigens konnte man auf einem anderen Pooltisch von Elvis auch selbst spielen. Für lächerliche 100 Dollar. Ich habs nicht gemacht....

Und das ist der berühmte Jungle Room.

Und das ist das Anwesen von Graceland hinter dem Haus.

Und noch mal das Haus hinter den Bäumen.

Und das ist natürlich das Grab des King, an dem ich kurz verharrte. Das war schon ein Großer, keine Frage.
Zu sehen gab es dann auch noch die Autos von Elvis unter anderem dieses hier:

Der berühmte Pink Cadillac.
Elvis hatte auch Flugzeuge, z.B. diese hier:

Lisa-Marie, der Privatjet.
Nach dem Besuch von Graceland widmeten wir uns ein paar anderen Sehenswürdigkeiten von Memphis. Memphis ist teilweise ein ganz schön runtergekommener Ort mit einigen Vierteln in die wir uns verirrt haben, in denen man zum Beispiel nicht nachts abgebildet sein möchte.

Diese z.B. ist das Haus des STAX Labels, eines Labels, auf dem z.B. Otis Redding seine Platten veröffentlichte. Heute ist es ein Museum für Soul Musik, das in einem absolut fertigen Viertel liegt. Schon ein bisschen seltsam....
Dann waren wir noch in den Sun Studios, wo Elvis seine erste Single aufnahm und auch Künstler wie U2 oder Johnny Cash schon aktiv waren.
Noch so etwas seltsames in Memphis ist das:

Die Pyramid, gebaut als Antowort auf all die Superdomes in den 90ern, in denen irgendwelche Sportveranstaltungen stattfanden. Hier passierte das auch. Die Grizzlies und auch die Tigers der Universität von Memphis spielten hier ihre Heimspiele. Heute steht das Ding leer!!!!

Das hier ist die Brücke rüber nach West Memphis in Arkansas, wo wir auch mal kurz waren. War aber nicht sonderlich sehenswert (also West Memphis, die Brücke was geil!!!).

Das ist das "House Of Mews", eine Art Katzenvermittlung in einem recht netten Viertel von Memphis. Im Schaufenster sind Katzen zu sehen, die auf neue Eigentümer warten, was hier nicht lange dauert. Um die Ecke hatte ich Bier. Aber ne neue Katze werde ich trotzdem nicht mitbringen. Danke an dieser Stelle übrigens an Diana fürs Versorgen meiner Viecher!!!!
Schließlich war noch mal ein bisschen mallen angesagt.
Diese Mall, in der wir heute waren, war im Prinzip recht langweilig, aber immerhin gab es das:

Ein Karussell.
Nach dem Mallbesuch wollten wir an den Mississippi runter zum Sonnenuntergang gucken, was uns beinahe noch von einer Polizistin vereitelt worden wäre. Ich hab mich schon in Handschellen gesehen und die Nacht in einer Zelle, ehe meine Botschaft mich da wieder ausboxt... aber naja, wieder noch mal Glück gehabt...
So kamen wir dann doch zum Sonnenuntergang.

Die Sone geht unter über der Stadt...

In der Mitte zwischen den Gebäuden sieht man eine andere Brücke über den Fluss nach Arkansas.

Das ist Brücke in ganzer Pracht. Wirklich schön.

Man nähert sich dem Mississippi.

Old Muddy im letzten Sonnenlicht.

Auch hier wird brav gejoggt.....

Der Fluss....

Das ist schon ein breites Teil.... breiter als der Rhein auf jeden Fall. Beeindruckend.

Und es war viel Treibgut auf dem Fluss unterwegs, so wie dieser Baumstamm.
Nach dem Sonnenuntergang ging es dann noch einmal in die Beale Street, eigentlich auch eine Touristenfalle, aber mit einigen wirklich interessanten Läden und Clubs.

Das ist der Club von B.B. King (das King war in der Leuchtreklame kaputt).

Ein Andenkenladen (Schon ein paar sehr witzige Neonreklamen hier...)

Hier gab es unser Abendessen, ein paar Biere und ein bisschen Basketball (Duke wäre beinahe gegen Belmont ausgeschieden, leider nur beinahe....).
Auf dem Rückweg zum Auto gab es dann noch einen kurzen Einblick in die Gibson Gitarrenfabrik:

und ein Foto von einer der historischen Straßenbahnen, die in Memphis umherfahren.

Guuut, das war der heutige Tag. Ich sitz jetzt nicht noch und schau noch ein bisschen West Virginia gegen Arizona. Go PAC-10!!!! Mal sehen. Bis bald.
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