Mittwoch, 26. März 2008

19. Tag - Züge, Seen und der Untergrund

So, hier ist er, mein wohl letzter Post von dieser Reise, die als eine Bildungsreise begann und als eine wirklich gelungene Vergnügungsreise weiterging. Morgen geht es mit zwei gut gefüllten Gepäckstücken zurück in den geliebten Westerwald. Und irgendwie ist das auch wirklich gut so.

Heute ging es wieder auf die Road. Wir fuhren von Nashville zurück nach Atlanta, wo wir morgen unser Auto abgeben müssen und von wo aus wir auch morgen zuerst nach New York und von da dann nach Frankfurt fliegen.
Erster Stopp an unserem heutigen Reisetag war das ehemalige Zentrum der Eisenbahn Chattanooga (bekannt aus dem Musikstück, dass den Namen dieser kleinen schmucken Stadt in den Hügeln von Tennessee in seinem Namen trägt, Glen Miller sei Dank... Glen Miller? Ich glaub schon, oder??).
Das ist ein recht schöner Park im Zentrum von Chattanooga.

Hier in Chattanooga suchten wir eine Post (und fanden sie), um noch ein paar Briefmarken zu kaufen und ein paar Päckchen nach Kalifornien zu schicken.
Das hier ist die Post....

Auch in Chattanooga war der Frühling ausgebrochen.
Frühling - Im Westerwald auch schon???
Downtown Chattanooga.

Und noch ein paar Impressionen aus Chattanooga.

Tulpen.... warum auch immer dich die fotografiert hab....

Nach einem Essen bei einem wieder einmal ausgezeichneten China Buffet ging es wieder zurück nach Georgia.

Dort war es dann die Idee meines Mitreisenden, einen See zu besuchen, der "auf der Karte sehr schön aussieht"... nein, ich will ihn hier nicht dissen. Der See war wirklich klasse nur wurde aus dem Weg, der auf der Karte wie vielleicht 2 Meilen aussah ein Trip von gefühlten 250 Meilen. Ja, ich übertreibe, aber ihr kennt doch diese Szene aus den Teen-Horrorfilmen, wo der gut aussehende und arrogante (meist als erster sterbende) Darsteller sagt: "Lasst uns doch diese Strecke nehmen, die sieht auf der Karte wie ne Abkürzung aus...." Naja, der Rest ist bekannt... aber nein, wir haben keine Zombies, menschenfressende Hinterwäldler oder sonst was getroffen, nur diese schönen Bilder von einem wirklich geil gelegenen Campingplatz mitten im Nirgendwo geschossen.

Wirklich, wirklich schön....

Zurück in Atlanta beschlossen wir dann noch einmal, in die Innenstadt zu fahren. Underground Atlanta wurde uns aus diversen Quellen ans Herz gelegt.
Das ist das Logo.

Woher der Name? Früher führten die Gleise der Eisenbahn in Atlanta unter dem Straßenlevel. Einige dieser Tunnel sind jetzt in überdachte Möglichkeiten zum Einkaufen, Essen und Clubben umgewandelt worden (nein, das Wort mit M am Anfang fällt jetzt nicht....).
Was ganz nett gemacht ist, ist, dass alte Autos, Züge u.ä. rumstehen, die dem ganzen einen ganz netten Flair geben.
Leider ist auch dieser Ort, wie fast alles, was in den Innenstädten der USA stattfindet total unterbevölkert, daher etwas tot, vielleicht sogar ein bisschen unheimlich. Schade.
Da kann auch die Kunst nichts ändern.

Wir liefen dann noch einmal durch Downtown Atlanta, einmal um den Block sozusagen, aber fanden nichts wirklich interessantes mehr.
Das Wetter war gut, wenn auch mit 55°F ein bisschen kühl.

Frühling auch in Atlanta.....

Und die Säulen sind schon ein typisches Bauelement im Süden....

Irgendwann ging dann in Atlanta die Sonne hinter den Wolkenkratzern unter.
Und wir fuhren ins Hotel, um das NBA Spiel zwischen den Hawks aus Atlanta und den Bulls zu gucken.
Morgen wird es dann zum Flughafen gehen und dann nachmittags zum Flieger. Das heißt ich melde mich mit dem Fazit nach dem Flug an meinem Geburtstag und aus Höhr-Grenzhausen wieder. Freue mich auf euch!!!!

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