Hallo zum zweiten Mal aus dieser faszinierenden Stadt.
Ich sitze hier auf unserem Balkon über den Dächern von Bukarest und lasse den Tag unter den Klängen von New Mexican Doom Club Revue passieren.
Heute haben wir echt viel unternommen.
Heute früh war es noch ziemlich trübe als wir aus dem Hotel sind.
Erst mal Frühstück, das heute eher mittelprächtig war.
Dann machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden.
Es war wirklich klasse auch bei dem trüben Wetter, was aber noch besser werden sollte.
Es wimmelt hier echt von großartigen Gebäuden.
Manches hier ist auch runtergekommen, was aber den Charme der Stadt auch ausmacht.
Dann gibt es hier top schöne überdachte Passagen.
Erinnert ein bisschen an Cardiff.
Wieder draußen - immer noch grau.
Die Passage der Regenschirme - immer wieder Instagram zu finden.
Bauhaus Einflüsse an der Architekturschule.
Die Vorderseite sieht ganz ganz anders aus.
Das ist der Sitz von Universal und Def Jam in Rumänien.
Das Glashaus ist in das andere Gebäude reingebaut.
Tolle Tore an der rumänischen Nationalgalerie, die wir dann besichtigten.
Es ging bei alter rumänische Kunst, Ikonen natürlich los.
Dieses Bild heißt passenderweise "Primavera".
Moderne Kunst gibt es auch. Impressionismus und Expressionismus machten auch vor Rumänien nicht halt.
Der berühmte Metallfigurenfuzi von Rumänien
Constantin Brâncuși.
Leider ist ein großer Teil seiner Werke gerade in Rom.
Zwei Bilder fand ich besonders. Das hier ist das erste.
Das Nationalmuseum war vor den Kommunisten der königliche Palast und ein Teil ist noch so geblieben und der sah so aus.
Das war die Königskrone.
Das rumänische Königshaus war übrigens ein deutsches.
Diese orthodoxe Kirche aus Backstein ist sehr sehenswert. Innern ist fotografieren verboten.
Die Kongresshalle, ein weiteres "Meisterwerk" des Brutalismus.
Dann ein Schnitzel zu Mittag.
Auch dieser Wohnturm ist eine brutalistische Stilikone,
Großartig.
Ein bisschen so was wie Streetart.
Wir gingen Richtung Universität.
Noch ein bisschen was buntes.
Hier gibt es einen wunderschönen 16 Hektar großen Park mitten im Herzen von Bukarest. Das Wetter, man sieht es, zeigt in Richtung Frühling und viele Menschen saßen draußen.
Das ist eine Kunsthochschule.
Hier dann stalinistische Prachtarchitektur.
Und hier ist er dann endlich. Der ehemalige Palast des Volkes, heute Parlamentspalast. Ein Zeugnis von der Selbstüberschätzung eines Diktators. Das zweigrößte Verwaltungsgebäude der Welt nach dem Pentagon und es heißt, das schwerste Gebäude der Welt.
Eine faszinierende Monstrosität.
Da kommen wir gleich noch mal zu.
Über diesem Palast wir die neue Nationalkathdrale der rumänisch-orthodoxen Kirche gebaut.
Man beachte das Wetter übrigens.
Das Hotel war früher auch mal ein stalinistischer Prachtbau.
Im hinteren Teil des Palasts, des überall super beacht wird, kommt man sehr unbehelligt zum Museum für zeitgenössische Kunst, das hier untergebracht ist. Auf dieser Seite kann man auch echt unbeschwert umherspazieren.
Weil wir Lehrer sind, kamen wir kostenlos ins Museum.
Im 4. Stock gibt es eine Terrasse, die einen Besuch wert ist.
Die Toiletten im 4. Stock sind übrigens selbst schon Kunst.
Dann gibt es eine Ausstellung einer rumänischen Künstlerin mit dem Namen Der Tanz und die Blinden.
Das Museum hat seine Lager aufgemacht und man kann dort hindurchstöbern. .
(Ab jetzt mit der neunen COC als Soundtrack....)
Dann gab es da noch eine Reihe von Propaganda Plakaten aus der "goldenen Ära" Rumäniens, aka dem Kommunismus, des ja nicht so golden war, wie wir alle wissen (und Kommunismus war es schon mal gar nicht...)
Dann von draußen noch mal ein Bild, weil es so faszinierend ist und möge Alice Weidel niemals die Chance haben an so was auch nur in Ansätzen zu denken....
Nach einer kleinen Craft Beer Pause gab es dann Abendessen.
Sushi, eine typische rumänische Spezialität.
Danach noch einen hopfengetränkten Absacker.
Durch die dunklen Gassen von Bukarest liefen wir zum Hotel zurück.
Auch hier Der kleine Fisch, der uns immer wieder begleitet.
Und das Panoramabild vom Balkon zum Abschluss.
Morgen gehts weiter aus dieser faszinierenden Stadt im Osten.
Take care.
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