Hallo zum letzen Mal aus Lettlands Haupstadt.
Riga hat uns heute noch einmal phantastisches Wetter beschert.
Morgens ging es los in die Stadt auf der Suche nach einem Laden, wo man frühstücken konnte und da am besten noch in der Sonne.
Das ist in einer Altstadt mit vielen engen Straßen und Gassen nicht immer einfach. Aber wir haben was gefunden.
Es gab gutes, nahrhaftes Essen.
Es war Salat dabei. Immerhin.
Dann besuchten wir die Petruskirche.
Diese hat neben der Akademie der Wissenschaften einer der schönsten Aussichtsplattformen in der Stadt. Also ging es dort hinauf. 9 Euro kostet der Spaß. Aber der Blick ist super und das Wetter war ja heute noch mal viel viel besser als gestern.
So schön....
Dann wieder runter von der Aussichtsplattform, um noch ein bisschen in der Kirche rumlulaufen, die aber zum größen Teil Baustelle ist.
Heute hatten wir es mit den Kirchen. Wir machen ja auch immer ein bisschen Kultur, um zu vestecken, dass zumindest ich nur wegen des Essens und Trinkens in Urlaub fahre.
Also: Dom.
Im Dom war auch ein Orglekonzert, welches wir uns anhören wollen. Es war aber noch ein bisschen Zeit, also liefen wir durch den sonnengefluteten Kreuzgang.
Der Organist wurde auch per Kamera in das Kirchenschiff übertragen. Ich fragte mich nur die ganze Zeit, ob man den Text nicht hätte ausblenden können. Das war schon ein wenig merkwürdig.
Aber was solls. Die Musi war jedenfalls echt gut.
Kultur. Bitte aufmerken. Und das wird noch mehr heute.
Aber es war nun erst mal 12:30 Uhr und Zeit zum Mittagessen.
Das gab es hier.
So gestärkt dann noch mal Kultur.
Ich wollte im Kunstmuseum in der Börse die Aussteluung von Bernar Venet anschauen.
Dieser ist als Bildhauer bekannt. Er macht Stahlskulpturen, die meist irgendwelche Bögen dastellen, Eine davon steht auch in Koblenz.
Hier zeigte man ein paar seiner Bilder, die alle mit Mathematik zu tun hatten, was ich natürlich ungeheuer faszinierend fand.
Von seinen frühen Werken, die Dinge wie eine Parabel oder den Satz der Pythargoras veranschaulichten über Verktorfelder bis hin zu späteren Werken, die immer weniger mathematisch und mehr künstlerisch waren gab es hier echt einiges zu sehen. Richtig cool.
Hier findet man übrigens irgendwo den Satz, dass die Sprache der Natur die Mathematik ist.
So. Das war Kunst. Wirklich sehr sehr sehenswert.
Wir machten dann aber noch einen weiteren Spaziergang weg vom touristischen Riga hin in Gegenden, die wir ja auch immer interessant finden. Die Außenbezirke, die kommerziellen Viertel, die Gegenden, die vielleicht noch zu etwas werden.
Aber erst mal: Park.
Ich habe selten einen blaueren Himmel als hier heute gesehen. Wunderschön.
Und hier ein paar Gebäude, die auch alle sehenswert sind, die aber glaube ich eher nicht auf den Standardrouten zu sehen sind.
Dann ging es wieder in die Altstadt.
Zum Abendessen gab es eine Auswahl lettischer Spezialitäten.
Dann gingen wir zum Sonnenuntergang noch mal an die Daugawa. Es war toll.
So ein paar Wolken bereichern den Sonnenuntergang doch ungemein.
Und mit der Flagge Lettlands verabschiede ich mich von der ersten Hälfte des Urlaubs und melde mich morgen aus Litauen.












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