Mein letzter Abend in der Hauptstadt.
Heute ging es nach einem ausführlichen Frühstück raus, um ein bisschen Berlin zu erkunden.
Wir verließen die U1 am Kottbusser Tor, um dann über die Oranienstraße zu laufen, die morgens um 10 Uhr noch ziemlich unbelebt war.
Vorbei kamen wir am SO36, wo ich schon so geniale Bands wie Sniff oder No Use For A Name gesehen habe.
Das Wetter war gut ud wir liefen durch Kreuzberg.
Zu sehen gab es Street Art jeder Form.
Außerdem gab es ein Döner Jubiläum, was auch immer damit gemeint war.
Und schließlich auch wieder Street Art.
Wir kamen dann auch am Bethanien vorbei, das jedem Ton Steine Scherben Hören bekannt sein sollte. "Der Mariannenplatz war blau, soviel Bullen waren da…." und so weiter….
Heute ist die Gegend eher friedlichen wirkte so, als wollten man auch lieber in Ruhe gelassen werden…. So ist das mit der Revolution :-)
Wir machten dann einen Abstecher in die Markthalle IX. Wie ihr wisst, liebe ich Markthallen und konnte mir diese dann auch nicht entgehen lassen. Extrem viele feine Sachen gibt es hier….
Weinhandlung Suff ist ja auch nicht so schlecht….
Wir fuhren dann zur Warschauer Straße, um von dort mit der S-Bahn weiter zu fahren.
Was auch immer uns geritten hat, zu den Hackeschen Höfen zu fahren, es war ein Fehler, es war absolut touristisch… okay, man könnte sagen, dass wir auch Touristen sind. Aber mit sieben Jahren, die ich in Berlin gelebt habe, sehe ich das doch noch ein bisschen anders...
Also kehrten wir den Hackeschen Höfen den Rücken zu und damit auch diesem niedlichen Gesellen.
Wir liefen dann die Oranienburger Straße Richtung Friedrichstraße hoch, vorbei an der Synagoge und dem Tacheles, weg von den Touris.
Kurs vor dem Friedrichstadt Palast, stiegen wir dann ein in die U6 Richtung Kreuzberg 61.
Hier fanden wir dann bei einem leckeren Vietnamesen (ich muss wieder einmal feststellen, wie sehr ich doch asiatisches Essen liebe, vielleicht auch ein Grund, warum ich Vancouver, wo es übrigens im Oktober wieder hin geht, so gern habe) ein gutes Mittagessen.
Auch nicht schlecht ist dieses Plakat, welches hier überall plakatiert ist.
Das würde ich natürlich so unterschreiben.
Nachdem wir im Barcomis dann noch leckeren Kaffee und vier halbe Stücke Kuchen, die uns den Magen kräftig füllten, zu uns genommen hatten, besichtigten wir dann noch eine Markthalle (Ich liebe Markthallen).
Durch die Zossener Straße machen wir uns dann zur U-Bahn, denn es wurde langsam Zeit für ein Bier.
Wir gelangten wieder zur Markthalle IX, wo wir bei Heidenpeters, der hier auch sein Bier braut, ein leckeres IPA zu uns nahmen.
Yummy.
Bei strahlendem Sonnenschein liefen wir dann weiter durch die Warngelstraße zu _der_ Craftbierbar in Berlin, dem Hopfenreich.
So war die Aussicht von dem Platz aus, den wir zunächst noch draußen hatten. Es war toll, die Leute zu beobachten…. bis es dann anfing zu regnen….
Also mussten wir rein. Dass der Laden sich lohnt, zeigt ein Blick auf die mit größtenteils deutschen Bieren gespickte Karte….. lecker…
Wir waren heute Abend noch zum Grillen eingeladen, so dass wir uns gegen 18 Uhr von dannen machten, um via U1 und M10 nach Prenzlauer Berg zu kommen.
Hier hatten wir noch einen tollen Grillabend.
Für das Nachhausebier gingen wir dann noch zu einem Spätkauf in der Danziger Straße, der über sicherlich 50 Sorten Craft verfügt. Ich entschied mich für ein grandioses Orval für den Heimweg. Das war das mit Sicherheit beste Fahrtbier, das ich hier in Berlin jemals hatte…. aber man überlege ich mal: Ein Späte mit so viel Craft Bier…. Berlin ick liebe dir…..
Gute Nacht und Take Care….
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