Am vierten Tag der Lahntour konnte ich dann morgens auf dem Zeltplatz in Diez wieder zu meiner Gruppe stoßen.
Die frischen Brötchen, die ich dabei hatte, erfreuten sich großer Beliebtheit und die Sprüche, was ich doch für ein Weichei sei, dass ich zwei Nächte (und davon eine, in der es wie aus Eimern gegossen hatte) zu Hause im Bett verbracht hatte, hielten sich in Grenzen – noch.
Heute stand eine Gewalttour von 28 Kilometern in den Kanus an.
Das Wetter war am Anfang wirklich noch schön und sonnig, aber immerhin nicht mehr so warm.
Es ging wieder auf die Lahn.
Es ging natürlich nichts ohne die hier überall präsenten Wasservögel.
Direkt mal wieder zu einer Schleuse. Die Schleusen ab Limburg müssen aber Gott sei Dank nicht mehr von Hand bedient werden, sondern werden von mehr oder weniger pflichtbewussten mehr oder weniger netten Schleusenwärtern für uns bedient.
Vorbei an Diez. Das Wetter noch immer schön und kühl.
In Diez am Anleger ließen wir ein Kanu zurück.
Der Nachteil der vielen Wasserbewohner. Vollgekackte Anleger überall. So sieht dann auch frische Entenkacke aus.
An der alten Brücke in Diez wurde gerade munter gebaut.
So sing es weiter. Das Wetter trübte sich ein.
Wir fuhren an solchen Bauwerken rechts und links der Lahn vorbei und fragten uns, was das sein könnte…. Alte Anleger oder Einrichtungen zum Beladen von Lastkähnen, als die Lahn den Namen Bundeswasserstraße noch verdient hatte?
Heute jedenfalls fährt hier kein Kahn mehr.
Es war nun ziemlich grau und auch kühl im Boot. Kilometer um Kilometer arbeiteten wir uns lahnabwärts.
Die Schleuse Cramberg passierten wir nach der Mittagspause der Schleusenwärter.
Schließlich erreichten wir auch unser Ziel:
Ach nein, falsches Bild. So:
Schließlich erreichten wir auch unser Ziel:
Der Campingplatz Obernhof-Arnstein, wo wir heute abend nächtigen wollten. Und zwar unter dieser Eisenbahnbrücke, über die so zirka alle 10 Minuten ein Zug fuhr.
Das klingt allerdings schlimmer als es wirklich wahr. Geschlafen haben wir dennoch recht gut.
Obernhof ist übrigens der einzige Weinbauort an der Lahn. Getrunken hab ich den Wein allerdings nicht, lieber ein Hefeweizen.
Irgendwann war es Nacht an der Lahn und wir gingen in unsere Zelte zum Schlafen.
Gute Nacht.
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