Es sind jetzt gleich 6 Uhr in Deutschland. Ich fange an, den Blog zu schreiben (hier ist es 9 Stunden früher) und die von euch, die einem richtigen Job nachgehen, sind schon aufgestanden oder tun das bald.
Ich gehe noch nicht so bald ins Bett.
Erst noch meinen Chronistenpflichten nachkommen.
Heute haben wir ein paar interessante Gegenden von San Francisco per pedes erkundet, um mal wieder einen ersten (oder zumindest neuen) Eindruck der Stadt zu bekommen.
Dann ging es los.
Zuerst aber gab es ein stärkendes Frühstück, um mal was für den Cholesterin-Haushalt zu tun.
Dann liefen wir die Market Street runter vorbei am San Francisco Shopping Center.
Das Wetter war trüb und grau und grau sind dementsprechend auch die Bilder.
Am Anfang der Market Street steht das im Jahr 2003 neu restaurierte Ferry Building, von dem aus die Fähren losfahren und wo sie auch wieder ankommen.
Innen gibt es einen wirklich tollen sehenswerten Markt.
Man kann auf die Oakland Bay Bridge und Treasure Island schauen.
Dann ging es weiter. Zuerst zum Pier 7, auf dem man auf die Bay raus spazieren kann.
Und dann weiter Richtung Telegraph Hill.
Hier mussten wir, weil der Telegraph Hill von dieser Seite echt steil ist, einige Stufen nach oben laufen.
Diesen interessanten Busch fanden wir (neben wildwachsendem Fenchel und wilder Kapuzinerkresse) auf demWeg nach ogen.
Das Wetter schien nun wenigstens langsam besser zu werden.
... über den Dächern der Stadt....
Ganz oben auf dem Telegraph Hill (und dieses Mal nicht auf dem wie ich noch immer finde enttäuschenden Coit Tower) sah es dann schon so aus.
Auf dem Weg runter vom Telegraph Hill könnte man diese doch interpretierenswert erscheinende Schilderkombination sehen.
Pier 39 war immer noch da, allerdings nur 4 Seelöwen und dieser Blick zurück auf die Stadt.
Der Rest ist schon extrem touristisch.
Aber die Sonne war stark genug, dass wir uns nen Sonnenbrand gehpolt haben. Der Wind, der recht stark war, ließ uns mal wieder die Stärke der Sonne nicht merken.
Spannend war dann das Mechanical Museum, in dem Slot Machines und Spiele von den 1800ern bis in die späten 1900er ausgestellt waren, die alle für nen Quarter mehr oder weniger interessante Unterhaltung lieferten (z.B. gibt es dort einen Automaten, der, wenn man 25 Cent einwirft, eine Hinrichtung, genauer ein Erhängen mechanisch vorspielt. Schwer zu beschreiben, aber ich hoffe, die Bilder geben einen kleinen Eindruck).
Andere Klassiker auch aus meiner Kindheit waren auch da, wie z.B.:
Tolles Museum und unbedingt sehenswert, auch wenn man nicht über denselben verschrobenen Humor verfügt, wie andere Menschen....
Draußen war das Wetter nun annähernd perfekt:
Und natürlich auch noch Ghiradelli Square, dasselbe quasi nur als alte Schokoladenfabrik.
Zurück gings dann über die Columbus Ave. durch North Beach (auch Little Italy genannt).
Hier ist auch der berühmte Buchladen City Lights.
Schließlich ging es für uns an Chinatown vorbei und wir landeten wieder unter den Säulen des Kapitalismus.
Ein Bild will ich meinen geneigten Lesern nicht vorenthalten.
Zurück im Hotel war ne kurze Paus angesagt und ein kurzer Spaziergang durch den Tenderloin, meine neue Lieblingsgegend in San Francisco führte uns dann (auch aufgrund des Mangels von freien Tischen in anderen Läden) zum selben Thailänder wie gestern Thai Stick,Ecke Post und Jones.
Der Papaya Salat war der Knaller. Scharf und lecker.
Das war das Abendessen und hiermit bin ich auch am Ende meines Blogeintrags für heute.
Morgen gehts aufs Wasser und dann sehen wir weiter.
Viele Grüße und bis morgen...
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