Kaum aus dem hundsgemeinen Frankenland zurückgekehrt, gings zu meinem nächsten Abenteuer.
Dieses Mal Kanu fahren auf der Lahn.
Zuerst ging es mit dem Zug die Lahn hinauf, um die dann später wieder hinab zu fahren.
Hier am Bahnhof…
Nach einem kurzen Marsch kamen wir dann am Fluss an, wo es dann daran ging, die Kanus von Lahn Tours zu besteigen.
Hier gings also los, am Flußkilometer 23,1. Bis zum Freitag liegen 100 Kilometer mit den Kanus vor uns. Nassau ist unser Ziel. Ich gebe zu, dass ich schummle und den Mittwoch aussteige (also ausgestiegen bin, denn sonst könnte ich heute nicht bloggen). Der Dienst ruft und den Mittwoch muss der Rest meiner Reisegruppe ohne mich auskommen muss. Das Wetter war nicht schlecht und es ging raus auf den Fluss.
Die Lahn hat etliche Schleusen, die im oberen Teil von Hand betrieben werden müssen. Ab Limburg (also mehr oder weniger ab Mittwoch) gibt’s dann automatische Schleusen.
Das hier ist die Schleuse hinter dem Schifffahrtstunnel Weilburg (dem einzigen deutschen Schifffahrtstunnel im übrigen….)
Das Schleusen kann schon mal richtig Zeit in Anspruch nehmen. Das kann alles schon mal richtig nerven, vor allem, wenn die Vorderleute vergessen haben, die Schleuse wieder volllaufen zu lassen.
Naja, 22 Kilometer später waren wir am Zeltplatz angelangt und bauten die Zelte auf. Die erste Nacht im Zelt seit jener legendären in Utrecht lag vor mir.
Abendessen:
Die Sonne ging wunderschön unter, nach diesem echt tollen Tag, an dem es leider ein bisschen (aber wirklich nur ein bisschen) geregnet hat.
Morgen dann wieder 22 Kilometer und eine Kläranlagenbesichtigung.
Das war’s für den ersten Tag.
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