Durchgefroren, satt, zufrieden und wieder zurück im Hotel. Ein wahrhaft gelungener Tag.
Nach einem weiteren unerwähnenswerten Frühstück ging es los, um ein bisschen mehr von dieser schönen Stadt kennen zu lernen.
Der Vormittag galt dem Haus des Terrors. Also wieder mal etwas nachdenkliches. In diesem ehemaligen Hauptquartier der ungarischen Geheimpolizei ist ein Museum untergebracht, in dem den Opfern des faschistischen und stalinistischen Regimes in Ungarn gedacht wird. Sehr sehr beeindruckend und auch beklemmend.
Mittagessen musste dann dennoch sein. Bombay Express rief noch mal wieder. Und das Chicken Vindaloo war scharf und großartig (dass es scharf war, hab ich eben zum zweiten Mal erfahren und glaubt mir, dass war wesentlich schlimmer als beim Essen… puh….). Ich denke, da gehen wir noch mal hin.
Weiter ging es mit einer tollen alten U-Bahn der Metrolinie 1 zum Varosilget, dem großen Park in Budapest, in dem auch heute einiges los war, trotz des kalten Wetters. Aber immerhin gabs ja auch Glühwein zum Aufwärmen, auch wenn ich schwören könnte, dass der hier mit Wasser gestreckt war. Damn… aber egal.
Wir liefen ein bisschen durch die Gegend, sahen das Schloss,
sahen die dazu gehörige Kapelle
sahen den dampfenden See (Budapest hat viele Thermalquellen, wie man sehen kann),
Wir sahen eine Brücke, die über nichts führte,
sahen die Statue von Anonymus.
All das, ehe wir den Park verließen, um uns den Milleniumsplatz anzuschauen,
auf dem sich anscheinend auch ein Denkmal für die Geisterkönige aus dem Herrn der Ringe befindet.
Hier waren viele Touristen, die von großen Bussen ausgespuckt worden, um sich dieses offenbar ungarische Nationalheiligtum anzuschauen, die wir dann aber auch schnell links liegen ließen, um uns gen geologisches Institut aufzumachen, das in einem der schönsten Jugendstilgebäude Budapests untergebracht ist.
Der Weg dahin führte durch graue Vorstadtschluchten und eine wirklich große Kälte…. (naja, man sagt ja, in Berlin wäre es noch kälter als hier.)
Dort angekommen sagte uns dann ein alter Mann am Eingang (zumindest glaubte wir, dass es uns das sagen wollte. Unser Ungarisch war nicht so gut), dass das Museum geschlossen wäre. Also kein Blick auf das Gebäude von Innen.
Also gings zurück zum Oktogon mit Bus und Bahn und nach einem kurzen Aufwärmen in Budapests schönstem Kaffeehaus – Starbucks- war mir dann nach einem kleinen Spaziergang über die Andrassy Utca zum Zentrum. Es war dunkel geworden und kalt war es sowieso.
Die Oper.
Solche Säulen, die Eingänge tragen, findet man hier in Budapest überall.
Wir gingen noch mal bis zur Stefans Basilika und zum Weihnachtsmarkt, wo wir dieses Mal keinen Glühwein tranken. Ich mein, man kann ja nicht nur Glühwein trinken, oder?
Hier stattdessen noch ein paar Bilder von der Basilika.
Eine peinliche Band spielte auf dem Weihnachtsmarkt. Da hätte ich mit meinen Freunden besser gesungen und gespielt.
Wieder zurück dann noch ein leckeres Abendessen und dann wieder zurück im Hotel.
Morgen ist Silvester. Mal sehen, was dann passiert. Für heute alles Gute aus Budapest.
Gute Nacht.
1 Kommentar:
Dann mal Guten Rutsch !
Sieht ja ganz nett aus in Budapest,
auch wenn die ungarische Küche / Kaffeekultur wohl nicht das Wahre zu sein scheint, bei dem Inder-/Starbucks- Hype ?
Seltsam.
Be easy,
Killer
Kommentar veröffentlichen