Sonntag, 28. Dezember 2008

Vancouver 2008-09 - Tag 3 - Granville Island.... "Der Weg über die Brücke ist lang und unattraktiv...."

Fangen wir heute zur Abwechslung mal hinten an, damit ich die Peinlichkeiten als erstes loswerde.
Den heutigen Abend verbrachten wir in unseren absoluten Lieblingsbar hier direkt um die Ecke.
Wir wollten eigentlich nur auf ein Bier dahin, als und der Türsteher 5 Dollar mit der Bemerkung Pay-per-view abknüpfte.
Na gut, wir haben gedacht, es gibt mal wieder Eishockey, definitiv der Nationalsport der Kanadier, ich meine, gestern waren bei einem Spiel der Jugendweltmeisterschaften in Kanada fast 20000 (und ich habe keine 0 aus Versehen hinzugefügt) Zuschauer....
Aber nein, kein Eishockey.
Okay. den Abend verbrachten wir dann bei einigen Bieren und zweieinhalb Stunden bester Unterhaltung, während im Fernsehen Ultimate Fighting lief. Schuldig :-)
Es hat Spaß gemacht.
Und genausoviel Spaß macht es gerade, den Burger von Fatburger in mich reinzuschaufeln und dann vor lauter vollem Magen nicht schlafen zu können... Naja, selbst Schuld :-)
Bevor wir uns mit diesem interessanten Zeitvertreib den Abend verschönt haben, waren wir natürlich unterwegs.
Wir kamen sozusagen direkt aus Chinatown.
Vancouver hat eines der größten Chinatowns Nordamerikas, aber keines der schönsten. Die Gegend war teilweise ziemlich heruntergekommen und es gab im Umfeld extrem viele Obdachlose.
Der Grund dafür sind wohl die kommenden Olympischen Spiele, die die Preise auf dem Wohnungsmarkt derart nach oben schnellen ließen, dass vielen Menschen die Grundlage entzogen wurde. So heißt es.
Das ist das Tor zu Chinatown.

Aber dennoch hatte Chinatown ein paar interessante Aspekte.
Chinatown Plaza zum Beispiel, ein kleines chinesisches Einkaufszentrum, in dem ein cooler Frisörladen war, den wir bei einer leckeren Portion gebratener Nudeln beobachteten. Schon interessant, auch wenn sich das jetzt nicht so erschließen mag.
Das hier was so cheesy, das musste ich fotografieren.

Das chinesische Kulturzentrum in Chinatown.

Und Enten im T&T, dem bekanntesten und besten Supermarkt in Chinatown.

Auf dem Weg zu Chinatown sind wir durch eine ziemlich abgewrackte Gegend von Vancouver gekommen. Fast hätte man ein wenig Angst haben können.
Diese Haus bildete sozusagen den Beginn dieser etwas komischen Gegend.

Eigentlich hätten wir ja noch zum Museum für Anthropologie gewollte, aber die Zeit ist uns etwas knapp geworden, weil wir zu viel Zeit auf Granville Island verbracht haben.
Das war einer ger Gründe.
Die Brauerei auf der Insel und deren Sampler.
Hmmmm....

Man muss sagen, dass das Bier von links nach rechts immer schlechter wurde. Eigentlich, um ehrlich zu sein, war nur das linke wirklich genießbar. Der Rest..... puuuuh.
Möwen gab es jedenfalls auch.
Blick auf eine nette Brücke.

Eine der größten Sehenswürdigkeiten auf der Insel ist der Public Market, der wirklich toll war. In einer Markthalle werden frische und sehr interessante Sachen verkauft.
Fisch natürlich.

Aber auch frische Nudeln.

Frische Früchte gab es natürlich auch.
Schön zu Pyramiden aufgeschichtet.

So sieht es in der Markthalle aus.

Diese Brücke führt über die Insel. Un der Weg über diese Brücke ist wirklich erschreckend lang.. sehr lang. Und das ist keine Übertreibung. Und man kann sich vorstellen, wenn man diesen Weg nicht bei normalen Straßenverhältnissen zurücklegt, sondern im Schneematsch, wie er heute draußen war. So musste man Pfütze um Pfütze ausweichen uns so... pfffft.... schlimm.

Jedenfalls waren wir irgendwann da... und haben all das vorher beschriebene erlebt.

So sieht die Insel (eine wirklich kleine Insel, voll von interssanten Läden und Galerien im übrigen) von der langen (sehr langen) Brücke aus....

Der Weg nach Granville Island führte uns durch Downtown und an ein paar netten Läden vorbei, die in der Granville Street lagen, in der der Bus übrigens nicht fährt, wie wir eigentlich gedacht hatten...
Dafür war es noch weiß.

Und hier im Vogue spielten auch Metric. Schade, dass ich nicht da war.

Naja, das war mein heutiger Tag von hinten nach vorne.....
Und so hat er angefangen.

Grau in grau....

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

es freut mich sehr, dass die herren gut in vancouver gelandet sind, trotz wetterkapriolen, und das ihr die ersten tage mit netten erlebnissen verbracht habt. die fotos, sofern man etwas auf ihnen erkennen kann, sind beeindruckend, wobei die nahrungsbilder, abgesehen von anscheinend nahezu ungeniessbarem bier, fehlen. habt noch schöne tage in kanada. die hauptstadt vermeldet heute frost, bitterkalten berlinfrost mit wind, dafür aber auch mit strahlend blauem himmel und sonnenschein.